Anna-Wissen

LernGalaxis Blog – alle Beiträge

Quelle: https://lerngalaxis.com – 102 Beiträge, Stand 07.10.2026, neueste zuerst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Zusammenfassung: Bessere Inhalte, klarere Entscheidungen: Was von dieser Chatbot‑Serie bleibt (08.07.2026)
  2. Bessere Inhalte, bessere Antworten: Wie du deinen Chatbot wirklich verbesserst (07.07.2026)
  3. Klare Verantwortung, aktuelle Inhalte: Die unterschätzte Grundlage für funktionierende Chatbots (06.07.2026)
  4. Schlechter Content, teure KI: Warum dein Chatbot scheitert (05.07.2026)
  5. Bessere Struktur, bessere Wirkung: Warum Chatbot‑Optimierung auch SEO und Barrierefreiheit verbessert (04.07.2026)
  6. Du optimierst für SEO – und sabotierst deinen Chatbot (und umgekehrt) (03.07.2026)
  7. Struktur schlägt Modell: Wie du deine Inhalte maschinenlesbar machst (02.07.2026)
  8. Hör auf, dein Modell zu optimieren. Dein Content ist das Problem (01.07.2026)
  9. Sauber getrennt, besser verstanden: Wie deine Website „lesbar“ für Chatbots wird (30.06.2026)
  10. KI ist nicht das Problem. Deine Website schon (29.06.2026)
  11. Klare Begriffe, klare Aussagen: Warum dein Content präzise sein muss, damit dein Chatbot es auch ist (28.06.2026)
  12. Dein Bot halluziniert nicht – er spiegelt nur deine Inhalte wider (27.06.2026)
  13. Eine Seite, ein Thema: Der einfachste Hebel für bessere Chatbot‑Antworten (26.06.2026)
  14. Dein Chatbot halluziniert nicht – er ist einfach nur verwirrt (25.06.2026)
  15. Dein Chatbot scheitert nicht an KI – sondern an 17 vermeidbaren Content‑Fehlern (24.06.2026)
  16. Dein Chatbot ist nicht dumm – deine Inhalte sind es (23.06.2026)
  17. Mehr Budget fürs Modell? Fang lieber bei deinen Inhalten an (22.06.2026)
  18. Zwei Bots, keine Ausrede mehr: Wer Intranet und Website vermischt, scheitert mit beiden (21.06.2026)
  19. Zusammenfassung – Handlungsankern und Skillintelligenz (16.06.2026)
  20. Handlungsanker skalieren: Wie aus einem Pilotprojekt eine neue Lernlogik wird (15.06.2026)
  21. Handlungsanker als Operating System für Skillintelligenz (14.06.2026)
  22. Wenn es zählt: Wie Handlungsanker Performance Support für Mechatroniker steuern (13.06.2026)
  23. Learning Analytics wird erst stark, wenn es Handlungen misst – nicht nur Lernen (12.06.2026)
  24. Warum Empfehlungssysteme ohne Handlungsanker nur „Content-Streuer“ sind (11.06.2026)
  25. Prozesse, Handlungen und Handlungsanker (10.06.2026)
  26. Personalisierte Lernpfade beginnen nicht mit Content – sondern mit Handlung (09.06.2026)
  27. Warum Lernen ohne Handlungsanker ins Leere läuft (08.06.2026)
  28. Serien-Intro „Handlungsanker & Skillintelligenz“ (05.06.2026)
  29. Meta‑Reflexion über die Blogserie (10.05.2026)
  30. Ausblick auf die praktische didaktische Umsetzung (10.05.2026)
  31. Die Lernlandkarte als mögliches Instrument für Bildungsmanagement (10.05.2026)
  32. Vom Datensilo zur aktiven Wissensbasis (10.05.2026)
  33. Suchen war gestern (10.05.2026)
  34. Nicht jede Information gehört in den Chatbot (10.05.2026)
  35. Der Chatbot als Wissensarchitekt (10.05.2026)
  36. Der Lohn eines guten Informationsmanagements (10.05.2026)
  37. Von 0 auf 1000? (04.05.2026)
  38. Mein eigenes Chat‑Tool – die Rückkehr zur lokalen Kontrolle (04.05.2026)
  39. Mikromodule und Makroeffekte (04.05.2026)
  40. Von 0 auf 500 – Wie KI meine Bildungsarbeit turbo­lädt (04.05.2026)
  41. Das LMS als Orchestrierungs-Plattform (13.12.2025)
  42. KI als Intelligenter Vermittler (13.12.2025)
  43. Geschäfts- und Produktionsprozesse als Grundlage (13.12.2025)
  44. Datenstruktur, KI und personalisierte Lernpfade (05.12.2025)
  45. Die Zukunft der Personalentwicklung (02.12.2025)
  46. Personalentwicklung mit KI – Zwischenstand (01.12.2025)
  47. Effizienzsteigerung in der Personalentwicklung durch Künstliche Intelligenz (30.11.2025)
  48. Wie Künstliche Intelligenz die Personalentwicklung revolutioniert (30.11.2025)
  49. Wir möchten … (21.01.2025)
  50. Das Letzte aus dem SPAM (14.01.2025)
  51. Lernmanagementsystem?! (14.01.2025)
  52. Neun Modelle ein klarer Sieger (09.01.2025)
  53. Start-Sequenz eines ChatBots (06.01.2025)
  54. Neues Jahr und neue Wachstumsbereiche (30.12.2024)
  55. Neue Playlist im LernGalaxis-YouTube-Kanal (29.12.2024)
  56. Was ist KI? (13.04.2024)
  57. Wissens-, Bildungs- und Lernmanagement (26.02.2024)
  58. Wissensmanagement – eine Grundüberlegung (25.02.2024)
  59. Beschreibbares PDF (28.05.2023)
  60. digital audio cable (11.12.2021)
  61. Bildungsapps (09.10.2021)
  62. Zusammenfassung Vergleich Autorentools (09.10.2021)
  63. Vergleich Autorentool für die Erstellung von eLearning-Modulen (09.10.2021)
  64. Autorentool oder Bordmittel (09.10.2021)
  65. eLearning Module exportieren/importieren (09.10.2021)
  66. Neue Funktion in LernSax (01.09.2021)
  67. Zwischenbemerkung – eLearning-Module (12.08.2021)
  68. eLearning-Module erstellen (03.08.2021)
  69. Urkunde über Eintragung der Marke (31.07.2021)
  70. distance learning (24.04.2021)
  71. Kompetenzrahmen „Kompetenzen in der digitalen Welt“ (18.03.2021)
  72. LernGalaxis – YouTube Kanal (05.03.2021)
  73. Musik im online Meeting (20.02.2021)
  74. Bildgrößen (06.02.2021)
  75. Video – LernSax Sprechstunden (24.10.2020)
  76. Video – LernSax- Erstanmeldung (24.10.2020)
  77. Video-Konferenzsysteme (28.04.2020)
  78. distance learning (5) Webkonferenz & Videokonferenz (26.04.2020)
  79. distance learning – (4) Tools und Kategorien (26.04.2020)
  80. distance learning – (3) System und Tools (22.04.2020)
  81. distance leraning – (2) Sammelsorium (21.04.2020)
  82. distance learning – (1) Motivation (20.04.2020)
  83. Ein Webinar Kanal entsteht (15.04.2020)
  84. zwei Wochen LernSax im Home Office (29.03.2020)
  85. Erste Fortbildungsreihe LernSax beendet (25.01.2020)
  86. Übungsaufgaben & Apps (26.12.2019)
  87. Lehrerfortbildung – LernSax – Aufgaben & Lernpläne (06.12.2019)
  88. Lehrerfortbildung – LernSax – Formulare/Umfragen (05.12.2019)
  89. Lehrerfortbildung – LernSax – Workshop (04.12.2019)
  90. Übungsaufgaben & Apps Notizbuch online (09.11.2019)
  91. OneNote oder Evernote? (23.09.2019)
  92. Der Koffer für die Fortbildung „Digitale Bildung“ ist gepackt! (15.09.2019)
  93. MBK – eine kleine Rechenaufgabe (04.09.2019)
  94. MBK – Die Verbindung zwischen Vision, Technikbedarf und Fortbildungsplan (26.08.2019)
  95. Was ist in der ersten Phase des MBK zu tun? (17.08.2019)
  96. Fortbildung LernSax & MBK (15.08.2019)
  97. SchiLF – LernSax die Erste (12.08.2019)
  98. Prozess/Phasen der Medienbildungskonzeptentwicklung (10.07.2019)
  99. Medienbildungskonzept – Aufgaben der Medienentwicklungsplanung (09.07.2019)
  100. Digitalpakt und Medienbildungskonzept – Fragen und Antworten (09.07.2019)
  101. Wie passen Digitalpakt und Lehrerfortbildung zusammen? (08.07.2019)
  102. Eröffnung (08.07.2019)

1. Die Zusammenfassung: Bessere Inhalte, klarere Entscheidungen: Was von dieser Chatbot‑Serie bleibt

URL: https://lerngalaxis.com/die-zusammenfassung-bessere-inhalte-klarere-entscheidungen-was-von-dieser-chatbot-serie-bleibt/
Veröffentlicht: 08.07.2026

Die Blogserie hat im Kern eines gezeigt: Die Qualität eines Chatbots ist kein reines Technikthema. Sie steht und fällt mit Struktur, Vollständigkeit und Eindeutigkeit deiner Internet‑ und Intranetseiten. Wenn Inhalte unscharf geschnitten, lückenhaft oder widersprüchlich sind, hilft auch das beste Modell nicht – es formuliert das Chaos nur schöner.

Die wichtigsten Verbesserungen an Inhalten

Aus allen Beiträgen lassen sich fünf zentrale Hebel ableiten:

  1. Seiten sauber schneiden
  • Eine Seite = ein klarer fachlicher Schwerpunkt.
  • Übersichtsseiten geben den vollständigen Überblick, Detailseiten vertiefen jeweils genau ein Thema.
  • Mischseiten (Angebot, Bedingungen, Beispiele, rechtliche Hinweise durcheinander) konsequent auflösen.
  1. Inhalte eindeutig formulieren
  • Begriffe konsistent verwenden und Synonyme bewusst steuern.
  • Sachverhalte explizit beschreiben statt „man versteht das schon“.
  • Jede Seite mit einer kurzen Zusammenfassung starten: Worum geht es, für wen, wozu?
  1. Struktur sichtbar machen
  • Hauptinhalt technisch von Navigation, Teasern und Footer trennen.
  • Navigationsreste und „Deko‑Elemente“ reduzieren, die keine Frage beantworten.
  • Standard‑Templates für Inhaltsseiten nutzen (Titel, Zusammenfassung, Abschnitte, weiterführende Links, Kontakt).
  1. Maschinenlesbarkeit herstellen
  • Sprechende, stabile Adressen und klare Hierarchien verwenden.
  • Strukturierte Daten und Metadaten einsetzen, damit Systeme erkennen, welche Entitäten (z. B. Projekte, Angebote, Personen) es gibt.
  • Sitemap, Kategorien und Breadcrumbs gezielt pflegen, statt sie dem Zufall zu überlassen.
  1. Verantwortung und Aktualität klären
  • Jede wichtige Seite hat eine fachlich verantwortliche Person oder Rolle.
  • Aktualisierungsdaten und Review‑Zyklen sichtbar machen.
  • Dynamische Informationen (z. B. Angebote, Termine, Verfügbarkeiten) nicht als Fließtext verstecken, sondern aus geeigneten Systemen beziehen.

All diese Maßnahmen sorgen nicht nur für bessere Chatbot‑Antworten, sondern auch für bessere Suche, mehr Barrierefreiheit und eine klarere Nutzerführung – intern wie extern.

Zwei Bots, zwei Welten – und eine klare Trennung

Für viele Unternehmen ergeben sich daraus zwei unterschiedliche Einsatzfelder:

  • Im Intranet: ein interner, lokal oder in einer streng kontrollierten Umgebung betriebener Bot, der Kolleginnen und Kollegen datenschutzgerecht Zugang zu internem Wissen gibt.
  • Auf der Website: ein Bot, der Kundinnen und Kunden schnell und verständlich durch die Angebote führt – technisch entweder ebenfalls lokal oder als bewusst gewählter Dienst in der Cloud, eingebettet in die Internetseiten.

Wer hier beide Welten vermischt, scheitert meist an beiden Fronten: intern an Datenschutz und Berechtigungen, extern an unklarer Ausrichtung und unscharfen Antworten.

Drei Fragen, bevor du ein Chatbot‑Tool auswählst

Wer die Entscheidung für ein Chatbot‑Tool bewusst treffen will, sollte deshalb zuerst drei Dinge klären – und nicht beim Tool anfangen:

  1. Zweck
    Welche konkreten Aufgaben soll der Bot erfüllen – Support, Wissenszugriff, Prozessbegleitung, Recherche?
    • Website: Soll er vor allem informieren, qualifizieren, entlasten?
    • Intranet: Soll er Wissen auffindbar machen, Prozesse erklären, Onboarding unterstützen?
  2. Quellen
    Auf welchen Inhalten arbeitet er – strukturierte Daten, Internetseiten, Intranetseiten, Fachsysteme?
    • Welche Inhalte sind bereits gut strukturiert – welche müssen zuerst überarbeitet werden?
    • Welche Inhalte dürfen nur intern genutzt werden – welche sind öffentlich unkritisch?
  3. Rahmenbedingungen
    Welche Anforderungen gibt es an Datenschutz, Hosting, Sicherheit, Integration und Kontrolle der Antworten?
    • Wo ist lokaler Betrieb oder zumindest Betrieb in Europa Pflicht?
    • Welche Systeme muss der Bot anbinden (Intranet, Dokumentenablage, Fachanwendungen)?
    • Wie stark müssen Antworten prüfbar, steuerbar und nachvollziehbar sein?

Erst wenn diese drei Punkte klar sind, lohnt sich der Blick auf konkrete Werkzeuge, Modelle und technische Varianten.

Vom „Welches Modell?“ zu „Wie gut sind unsere Inhalte?“

Der rote Faden der gesamten Serie lässt sich so zusammenfassen:

  • Wer zuerst das Modell auswählt und dann hofft, dass die KI schlechte Inhalte ausgleicht, wird enttäuscht.
  • Wer zuerst die eigenen Seiten strukturiert, vervollständigt und sprachlich schärft, hat später deutlich mehr Spielraum bei der Wahl des Tools – von lokalem Intranet‑Bot bis hin zum eingebetteten Website‑Chatbot.

Die entscheidende Verschiebung ist mental:
Weg von „Welches Modell brauchen wir?“ – hin zu „Wie müssen unsere Inhalte aussehen, damit jeder Bot eine faire Chance hat, gute Antworten zu liefern?“.


2. Bessere Inhalte, bessere Antworten: Wie du deinen Chatbot wirklich verbesserst

URL: https://lerngalaxis.com/bessere-inhalte-bessere-antworten-wie-du-deinen-chatbot-wirklich-verbesserst/
Veröffentlicht: 07.07.2026

Nach all den Aspekten lässt sich die Kernbotschaft klar formulieren: Die Qualität deines Chatbots hängt nur zum Teil von Modell und RAG‑Workflow ab – ein großer Teil wird durch Struktur, Vollständigkeit und Eindeutigkeit deiner Internet‑ und Intranetseiten bestimmt.

Wer seine Seiten nach dem Prinzip „eine Seite, ein Thema“ zuschneidet, Begriffe konsistent verwendet, Inhalte explizit formuliert und klare Zusammenfassungen voranstellt, legt das inhaltliche Fundament. Saubere HTML‑Strukturen, strukturierte Daten, sprechende URLs und gepflegte Sitemaps machen dieses Fundament maschinenlesbar. Klare Verantwortlichkeiten, Aktualität und saubere Datenquellen sorgen dafür, dass es verlässlich bleibt.

Erst auf dieser Basis lohnen sich Feinheiten bei Modellwahl, Prompting und technischen Details. In einer nächsten Serie kann es dann um die technischen Stellschrauben gehen: passende Tools, spezialisierte LLMs, Systemprompts, Evaluation, DSGVO und Sicherheit – also all das, was gute Inhalte nicht ersetzt, sondern endlich richtig zur Geltung bringt.

Call-to-Action
Welchen der fünf Hebel – Seitenschnitt, Sprache, Struktur, Maschinenlesbarkeit oder Verantwortung – würdest du in deinem Bereich als ersten anpacken?


3. Klare Verantwortung, aktuelle Inhalte: Die unterschätzte Grundlage für funktionierende Chatbots

URL: https://lerngalaxis.com/klare-verantwortung-aktuelle-inhalte-die-unterschaetzte-grundlage-fuer-funktionierende-chatbots/
Veröffentlicht: 06.07.2026

Ein Chatbot ist immer nur so verlässlich wie die Inhalte, auf die er zugreift. Das macht Content‑Governance zu einem zentralen Erfolgsfaktor. Jede wichtige Seite sollte eine klar sichtbare fachliche Verantwortung haben – idealerweise mit Rolle oder Person, die für Korrekturen und Aktualisierungen zuständig ist.

Aktualität ist dabei kein Detail: Sichtbare Aktualisierungsdaten und definierte Reviewzyklen schaffen Transparenz. Nutzerinnen und Nutzer sehen, wie frisch eine Information ist, und die Organisation weiß, welche Inhalte regelmäßig geprüft werden müssen.

Dynamische Daten wie Verfügbarkeiten, Termine oder Konditionen sollten möglichst aus dafür vorgesehenen Systemen kommen – nicht aus statischen Fließtexten. Ergänzt um direkte Kontaktwege auf Fachseiten entsteht ein Setup, in dem der Chatbot nicht nur besser antwortet, sondern in dem auch Rückmeldungen schnell zu besseren Inhalten führen.

Call-to-Action
Für welche drei Seiten würdest du noch in diesem Monat explizit festlegen, wer fachlich verantwortlich ist und wie oft sie geprüft werden?


4. Schlechter Content, teure KI: Warum dein Chatbot scheitert

URL: https://lerngalaxis.com/schlechter-content-teure-ki-warum-dein-chatbot-scheitert/
Veröffentlicht: 05.07.2026

Technisch lassen sich heute beeindruckende Chatbots bauen. In der Realität scheitern viele jedoch an banalen Dingen: veralteten Inhalten, fehlender Verantwortung und zusammenkopierten Texten, die niemand mehr wirklich im Blick hat. Die KI wirkt unzuverlässig, weil das Wissen, auf dem sie basiert, unzuverlässig ist.

Fehlt es an klar zugeordneten Verantwortlichen für Seiten oder Themenbereiche, bleibt unklar, wer Inhalte pflegt oder aktualisiert. Dynamische Informationen – etwa zu Angeboten, Projekten oder internen Regelungen – werden oft von Hand in Fließtexte eingetragen und dort vergessen. Der Chatbot greift auf diese „historischen Artefakte“ genauso zu wie auf aktuelle Hinweise.

So wird aus einem ambitionierten KI‑Projekt schnell ein teurer Verstärker für schlechte Inhaltsprozesse. Bevor du weitere Funktionen planst, lohnt sich die Frage, wie verlässlich deine Inhalte eigentlich sind – fachlich, aktuell und organisatorisch.

Call-to-Action
Welche kritische Inhaltsseite hat bei euch weder eine klar verantwortliche Person noch einen festen Überprüfungstermin?


5. Bessere Struktur, bessere Wirkung: Warum Chatbot‑Optimierung auch SEO und Barrierefreiheit verbessert

URL: https://lerngalaxis.com/bessere-struktur-bessere-wirkung-warum-chatbot-optimierung-auch-seo-und-barrierefreiheit-verbessert/
Veröffentlicht: 04.07.2026

Die gute Nachricht: Viele Maßnahmen, die deinen Chatbot besser machen, wirken gleichzeitig positiv auf SEO, Barrierefreiheit und Nutzererlebnis. Klare Seitenschnitte, verständliche Überschriften, prägnante Zusammenfassungen und eindeutig formulierte Inhalte helfen allen Systemen, Informationen richtig zu verarbeiten.

Barrierefreie Strukturen – saubere Überschriftenhierarchien, sinnvolle Linktexte, klare Gliederung – kommen nicht nur Screenreadern zugute, sondern auch Suchmaschinen und KI‑Systemen. Wer eine Seite für Menschen mit Hilfstechnologien zugänglich macht, macht sie in der Regel auch für Algorithmen besser interpretierbar.

Statt „noch einen Optimierungskanal“ zu bedienen, kannst du eine gemeinsame Basis etablieren: Inhalte, die logisch aufgebaut, gut markiert und sprachlich klar sind. Der Chatbot dankt es mit besseren Antworten, Suchmaschinen mit besserer Auffindbarkeit, Nutzerinnen und Nutzer mit weniger Frust.

Call-to-Action
Welche Maßnahme könnt ihr als Nächstes umsetzen, die gleichzeitig Chatbot, Barrierefreiheit und Auffindbarkeit verbessert?


6. Du optimierst für SEO – und sabotierst deinen Chatbot (und umgekehrt)

URL: https://lerngalaxis.com/du-optimierst-fuer-seo-und-sabotierst-deinen-chatbot-und-umgekehrt/
Veröffentlicht: 03.07.2026

In vielen Organisationen arbeiten SEO‑Teams und KI‑Teams nebeneinander her. Das eine optimiert für Rankings, das andere für Chatbot‑Antworten – oft mit widersprüchlichen Vorstellungen von „gutem Content“. Lange Textblöcke und Keyword‑Wolken mögen aus alter SEO‑Sicht sinnvoll erscheinen, für Chatbots sind sie ein Albtraum.

Gleichzeitig ignorieren manche KI‑Projekte Themen wie saubere Überschriftenstruktur, Metadaten und interne Verlinkung, weil das nach „SEO‑Thema“ klingt. Dabei profitiert gerade die KI von klar gegliederten, gut ausgezeichneten Inhalten.

Statt getrennte Optimierungswelten zu pflegen, lohnt sich ein Perspektivwechsel: Alles, was Inhalte verständlicher und strukturierter macht, hilft sowohl SEO als auch Chatbots. Wer diese Gemeinsamkeiten konsequent nutzt, spart Aufwand und erhöht die Wirkung auf beiden Seiten.

Call-to-Action
Wo arbeitet euer SEO‑Team heute noch gegen Verständlichkeit – und mit wem müsstest du genau darüber einmal offen sprechen?


7. Struktur schlägt Modell: Wie du deine Inhalte maschinenlesbar machst

URL: https://lerngalaxis.com/struktur-schlaegt-modell-wie-du-deine-inhalte-maschinenlesbar-machst/
Veröffentlicht: 02.07.2026

Strukturierte Inhalte sind der Schlüssel, damit sowohl Suchmaschinen als auch Chatbots Daten zuverlässig interpretieren können. Das beginnt bei sprechenden, stabilen URLs, die erkennen lassen, worum es auf einer Seite geht und wie sie in die Gesamtstruktur passt.

Hinzu kommen strukturierte Daten: klar ausgezeichnete Entitäten wie Projekte, Produkte, Standorte oder Ansprechpersonen, jeweils mit eindeutigen Attributen. Ob du dafür konkret schema.org oder interne Standards nutzt, ist zweitrangig – entscheidend ist Konsistenz.

Eine gepflegte Sitemap und konsistente Breadcrumb‑Navigation runden das Bild ab. Sie zeigen Maschinen, wie Inhalte zusammengehören, und erleichtern es, relevante Bereiche für bestimmte Fragen zu priorisieren. So entsteht ein Wissensraum, der nicht nur Menschen, sondern auch KI‑Systemen Orientierung gibt.

Call-to-Action
Welche deiner wichtigsten Inhalte sollten dringend sprechende Adressen, klare Kategorien oder strukturierte Daten bekommen?


8. Hör auf, dein Modell zu optimieren. Dein Content ist das Problem

URL: https://lerngalaxis.com/hoer-auf-dein-modell-zu-optimieren-dein-content-ist-das-problem/
Veröffentlicht: 01.07.2026

Es ist verführerisch, an Modellen, Embeddings und Parametern zu feilen. Doch solange Inhalte für Maschinen nur wie unstrukturierte Textwände aussehen, bleibt jede technische Optimierung begrenzt. Das System kann nicht sauber erkennen, welche Informationen zusammengehören.

Maschinenlesbarkeit bedeutet: klar erkennbare Entitäten, wiederkehrende Strukturen, konsistente Metadaten. Wenn all das fehlt, sucht sich die KI aus einem unübersichtlichen Informationshaufen das, was gerade halbwegs passt. Die Folge sind zufällige Lücken und Unschärfen.

Bevor du das nächsthöhere Modell buchst, lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme: Sind deine Inhalte so strukturiert, dass jedes Modell überhaupt eine faire Chance hat, gute Antworten zu liefern?

Call-to-Action
Bevor du das nächste Mal über ein neues Modell nachdenkst: Welche strukturelle Schwäche deiner Inhalte würdest du zuerst angehen?


9. Sauber getrennt, besser verstanden: Wie deine Website „lesbar“ für Chatbots wird

URL: https://lerngalaxis.com/sauber-getrennt-besser-verstanden-wie-deine-website-lesbar-fuer-chatbots-wird/
Veröffentlicht: 30.06.2026

Damit Chatbots relevante Inhalte erkennen können, müssen Webseiten klar zwischen Hauptinhalt und Layout‑Elementen unterscheiden. Ein definierter Main‑Content‑Bereich, in dem ausschließlich die fachliche Information liegt, ist ein zentraler Baustein.

Wiederkehrende Teaser, Boxen und „Das könnte Sie auch interessieren“‑Elemente sollten kritisch hinterfragt werden. Sie erzeugen Rauschen im Textkorpus, ohne zur Beantwortung einer konkreten Frage beizutragen. Weniger ist hier mehr – sowohl für Menschen als auch für Maschinen.

Hilfreich sind zudem konsistente Templates für Inhaltsseiten: Titel, Zusammenfassung, Hauptinhalte in sinnvollen Abschnitten, weiterführende Links, Verantwortliche oder Kontakt. So entsteht ein wiederkehrendes Muster, das intern und extern für Klarheit sorgt.

Call-to-Action
Welche eine Änderung am Seiten‑Template würde deinen Hauptinhalt sofort klarer vom „Drumherum“ trennen?


10. KI ist nicht das Problem. Deine Website schon

URL: https://lerngalaxis.com/ki-ist-nicht-das-problem-deine-website-schon/
Veröffentlicht: 29.06.2026

Viele Websites machen für Menschen einen guten Eindruck, sind aber für Maschinen kaum sauber zu lesen. Navigation, Teaser, Banner, Footer – alles landet im gleichen Textbrei wie der eigentliche Inhalt. Für den Chatbot gibt es keine klare Trennlinie.

Die Folge: Antworten enthalten Menütexte, Teaser‑Slogans oder Call‑to‑Action‑Schnipsel, die aus Sicht der KI genauso „Inhalt“ sind wie die eigentliche Fachinformation. Was für uns klar als Einrahmung erkennbar ist, erscheint dem System wie gleichwertiger Text.

Solange Hauptinhalt und „Drumherum“ nicht technisch sauber getrennt sind, kämpft jede RAG‑Lösung mit Rauschen. Die KI ist nicht das Problem – sie arbeitet nur mit einer Website, die ihr nicht sagt, was wirklich wichtig ist.

Call-to-Action
Würde dein Chatbot heute technisch eindeutig erkennen, was auf deinen Seiten fachlicher Inhalt ist – und was nur Navigation und Deko?


11. Klare Begriffe, klare Aussagen: Warum dein Content präzise sein muss, damit dein Chatbot es auch ist

URL: https://lerngalaxis.com/klare-begriffe-klare-aussagen-warum-dein-content-praezise-sein-muss-damit-dein-chatbot-es-auch-ist/
Veröffentlicht: 28.06.2026

Präzise Antworten beginnen mit präziser Sprache. Wenn du einmal von „Projekt“, dann von „Initiative“ und an anderer Stelle von „Programm“ sprichst, entstehen für die KI potenziell drei unterschiedliche Konzepte. Konsistente Begriffe sind kein Luxus, sondern technischer Notwendigkeit.

Genauso kritisch sind implizite Informationen: „gilt in der Regel“, „oft“, „meist“, „wir empfehlen“. Für Menschen sind solche Formulierungen normal, für Maschinen bleiben sie schwammig. Besser sind klare Bedingungen, Zahlen, Zeiträume und Geltungsbereiche.

Hilfreich ist auch eine kurze fachliche Zusammenfassung zu Beginn jeder Seite: Worum geht es, für wen ist das relevant, was ist der Nutzen? So bekommt der Chatbot – und jeder Leser – einen eindeutigen Kontext, bevor es ins Detail geht.

Call-to-Action
Welchen zentralen Begriff würdest du ab heute einheitlich verwenden – und welche Varianten konsequent streichen?


12. Dein Bot halluziniert nicht – er spiegelt nur deine Inhalte wider

URL: https://lerngalaxis.com/dein-bot-halluziniert-nicht-er-spiegelt-nur-deine-inhalte-wider/
Veröffentlicht: 27.06.2026

Viele vermeintliche „Halluzinationen“ sind schlicht das Spiegelbild unklarer Inhalte. Wenn Begriffe uneinheitlich verwendet werden, Fakten nur angedeutet statt klar benannt sind und verschiedene Seiten leicht unterschiedliche Aussagen treffen, muss die KI daraus ein Gesamtbild konstruieren.

Menschen gleichen solche Unschärfen intuitiv aus: Wir wissen, was „gemeint“ ist, und ergänzen stillschweigend Kontext. Ein Chatbot arbeitet dagegen strikt auf dem, was er findet. Unklare Inhalte führen zwangsläufig zu unscharfen Antworten – und wirken wie kreative Erfindungen.

In Wahrheit spiegelt der Bot nur das sprachliche und fachliche Durcheinander im Hintergrund. Wer präzise Antworten möchte, muss zuerst für präzise Inhalte sorgen: eine konsistente Begriffswelt, eindeutige Formulierungen und klare Aussagen statt „man versteht das schon“.

Call-to-Action
Wo in deinen Texten verlässt du dich heute noch darauf, dass „man schon weiß, was gemeint ist“ – und solltest es klarer formulieren?


13. Eine Seite, ein Thema: Der einfachste Hebel für bessere Chatbot‑Antworten

URL: https://lerngalaxis.com/eine-seite-ein-thema-der-einfachste-hebel-fuer-bessere-chatbot-antworten/
Veröffentlicht: 26.06.2026

Der vielleicht wirksamste Hebel für bessere Antworten ist radikal einfach: eine Seite, ein klarer fachlicher Schwerpunkt. Jede Seite sollte eine zentrale Frage vollständig beantworten, statt viele Fragen halb.

Das bedeutet in der Praxis: Übersichtsseiten und Detailseiten konsequent trennen. Eine Übersichtsseite gibt Orientierung zu mehreren Projekten oder Angeboten, eine Detailseite vertieft genau eines davon. Mischformen erzeugen Unschärfe – für Nutzer und für die KI.

Wer seine Informationsarchitektur konsequent nach „eine Seite, ein Thema“ ausrichtet, macht es Suchmaschinen, internen Suchsystemen und Chatbots leichter, relevante Inhalte zu identifizieren. Die Folge: deutlich präzisere Antworten, weniger Verwirrung, mehr Vertrauen in die KI‑Lösung.

Call-to-Action
Welche konkrete Seite könntest du noch diese Woche nach dem Prinzip „eine Seite, ein Thema“ neu strukturieren?


14. Dein Chatbot halluziniert nicht – er ist einfach nur verwirrt

URL: https://lerngalaxis.com/dein-chatbot-halluziniert-nicht-er-ist-einfach-nur-verwirrt/
Veröffentlicht: 25.06.2026

„Unser Bot halluziniert.“ In vielen Fällen ist das weniger Magie als ein hausgemachtes Strukturproblem. Wenn eine einzelne Seite gleichzeitig verschiedene Themen abdeckt – zum Beispiel Projektbeschreibung, Konditionen, rechtliche Hinweise und Prozesse – muss der Chatbot Fragmente kombinieren, die nie sauber getrennt wurden.

Für Menschen ist der Kontext klar: Wir überfliegen, sortieren, ignorieren. Für das Modell ist alles Text. Werden bei einer Frage die falschen Ausschnitte gezogen, entstehen Antworten, die wirken, als hätte sich die KI etwas ausgedacht – dabei kombiniert sie nur das, was du auf einer Seite bunt gemischt hast.

Solange Inhalte nicht sauber geschnitten sind, bleibt der Chatbot gezwungen, zu „raten“. Die vermeintliche Halluzination ist in Wirklichkeit ein Symptom unsauberer Informationsarchitektur.

Call-to-Action
Welche Mischseite in deinem Verantwortungsbereich würdest du als erstes auseinanderziehen, damit der Bot nicht mehr „raten“ muss?


15. Dein Chatbot scheitert nicht an KI – sondern an 17 vermeidbaren Content‑Fehlern

URL: https://lerngalaxis.com/dein-chatbot-scheitert-nicht-an-ki-sondern-an-17-vermeidbaren-content-fehlern/
Veröffentlicht: 24.06.2026

Bevor du das nächste Mal am Modell schraubst, lohnt ein Blick auf typische Content‑Fehler. In Projekten tauchen immer wieder die gleichen Muster auf: Seiten behandeln mehrere Themen gleichzeitig, Begriffe werden uneinheitlich verwendet, wichtige Informationen stehen verteilt auf verschiedenen Unterseiten.

Hinzu kommen strukturelle und technische Probleme: Hauptinhalt, Navigation und Footer sind nicht klar getrennt; URLs sind kryptisch; Sitemaps veraltet; Breadcrumbs inkonsequent. Dazu organisatorische Lücken: Niemand fühlt sich wirklich verantwortlich, Aktualität ist nicht erkennbar, dynamische Daten werden aus statischem Fließtext herausgelesen.

Diese 17 Fehler sabotieren jede noch so saubere RAG‑Architektur. Der Chatbot wirkt unpräzise, weil er auf unpräzisen, schlecht gepflegten Inhalten arbeitet. Erst wenn diese Baustellen adressiert sind, lohnt sich feines Tuning an Modell und Workflow wirklich.

Call-to-Action
Welche ein bis zwei dieser typischen Fehler erkennst du spontan auf eurer Website – und wann gehst du sie an?


16. Dein Chatbot ist nicht dumm – deine Inhalte sind es

URL: https://lerngalaxis.com/dein-chatbot-ist-nicht-dumm-deine-inhalte-sind-es/
Veröffentlicht: 23.06.2026

Wenn ein Chatbot schlechte Antworten liefert, lautet die erste Reaktion häufig: „Wir brauchen ein besseres Modell.“ In der Praxis liegt das Problem aber oft viel näher: bei den Inhalten.
Ein Chatbot „versteht“ deine Website nicht wie ein Mensch, sondern zerlegt Seiten in Fragmente und kombiniert diese zu Antworten. Sind die Inhalte widersprüchlich, an mehreren Stellen leicht unterschiedlich formuliert oder schlicht unvollständig, wirkt das Modell plötzlich „dumm“. Tatsächlich spiegelt es nur die Uneindeutigkeit der zugrunde liegenden Texte.

Die Frage ist daher nicht zuerst: Welches Modell wählen wir? Sondern: Sind unsere Inhalte so strukturiert, vollständig und eindeutig, dass überhaupt klare Antworten möglich sind? Wer diese Frage ausweicht, verlagert das Problem von der Inhaltsarbeit in die Technologie – löst es aber nicht.

Call-to-Action
An welcher Stelle hast du zuletzt dem Modell die Schuld gegeben, obwohl eigentlich der Content das Problem war?


17. Mehr Budget fürs Modell? Fang lieber bei deinen Inhalten an

URL: https://lerngalaxis.com/mehr-budget-fuers-modell-fang-lieber-bei-deinen-inhalten-an/
Veröffentlicht: 22.06.2026

Viele Unternehmen starten ihre KI‑Projekte nach dem gleichen Muster: Modell auswählen, RAG‑Workflow aufsetzen, Prompts optimieren – und erst ganz am Ende auf die Inhalte schauen. Das ist die falsche Reihenfolge.

Ein Chatbot kann nur so gut antworten, wie die Inhalte es zulassen, die er zur Verfügung hat. Wenn Webseiten unklar geschnitten, unvollständig oder widersprüchlich sind, hilft auch das beste Modell nichts. Technologie verstärkt nur, was bereits da ist – saubere Struktur, klare Sprache und vollständige Informationen oder eben Chaos.

Der eigentliche Hebel liegt daher nicht im Prompting, sondern im Content‑Design: Wie Themen auf Seiten verteilt werden, wie eindeutig Begriffe verwendet werden und wie gut Maschinen erkennen können, was wirklich Inhalt und was nur „Dekoration“ ist.
Wer zuerst in Inhalte investiert, holt später deutlich mehr aus jeder technischen Entscheidung heraus: aus dem gewählten Modell, dem RAG‑Setup und allen Optimierungen im Betrieb.

Call-to-Action
Welche deiner zentralen Seiten würdest du zuerst inhaltlich überarbeiten, bevor du das nächste Budget ins Modell steckst?


18. Zwei Bots, keine Ausrede mehr: Wer Intranet und Website vermischt, scheitert mit beiden

URL: https://lerngalaxis.com/zwei-bots-keine-ausrede-mehr-wer-intranet-und-website-vermischt-scheitert-mit-beiden/
Veröffentlicht: 21.06.2026

Viele Unternehmen verfolgen gerade ein klares Ziel: Sie möchten Informationen aus ihren Internetseiten per Chatbot schnell für ihre Kundinnen und Kunden verfügbar machen – ohne dass das übliche Such‑ und Menüklick‑Chaos beginnt. Gleichzeitig wollen sie Inhalte aus ihren Intranetseiten datenschutzgerecht über einen internen Chatbot für Kolleginnen und Kollegen nutzbar machen.

Dabei ist wichtig, klar zu unterscheiden:

  • Im Intranet kommt ein Chatbot zum Einsatz, der lokal oder in einer streng kontrollierten Umgebung betrieben wird und ausschließlich interne Inhalte nutzt.
  • Für das Internet kann entweder ebenfalls ein lokal betriebener Chatbot verwendet werden – oder ein Dienst in der Cloud, der über ein eingebettetes Chatfenster auf den öffentlichen Seiten zugänglich ist.

Der Zweck ist also zweigeteilt: Auf der Website soll der Bot Kundinnen und Kunden schnell zu passenden Informationen führen, im Intranet soll er Mitarbeitenden verlässlich und datenschutzgerecht Zugang zu internem Wissen geben. Grundlage sind in beiden Fällen die vorhandenen Inhalte – öffentliche Seiten mit Angeboten, Projekten und Antworten auf häufige Fragen sowie interne Seiten mit Regeln, Prozessen und Dokumentation.

Call-to-Action
Hast du in deinem Unternehmen schon klar entschieden, welcher Bot wofür zuständig ist – und welche Inhalte bewusst nur intern oder nur öffentlich nutzbar sein sollen?


19. Zusammenfassung – Handlungsankern und Skillintelligenz

URL: https://lerngalaxis.com/zusammenfassung-handlungsankern-und-skillintelligenz/
Veröffentlicht: 16.06.2026

Wer heute über Lernen im Unternehmen spricht, kommt an einigen Begriffen kaum vorbei: personalisierte Lernpfade, Empfehlungssysteme, Learning Analytics, Performance Support, Skillgraph und Skillintelligenz. Hinter diesen Buzzwords steckt jedoch mehr als Technologie – es geht um die Frage, wie Organisationen Handlungsfähigkeit im Arbeitsalltag systematisch entwickeln und steuern.

Personalisierte Lernpfade machen nur dann Sinn, wenn sie nicht vom Kurskatalog, sondern von konkreten Handlungen ausgehen, die Menschen in ihrem Job ausführen müssen. Empfehlungssysteme entfalten ihren Wert erst, wenn sie nicht „irgendwie passenden Content“, sondern Unterstützung für reale Situationen anbieten. Learning Analytics wird relevant, wenn es nicht nur Klicks, sondern Veränderungen in der Handlungsfähigkeit sichtbar macht. Performance Support wiederum bringt all das im Moment der Leistung auf den Punkt – genau dort, wo Fehler, Qualität und Wertschöpfung entschieden werden.

Der Skillgraph bildet diese Welt strukturiert ab: Er verknüpft Skills, Rollen, Prozesse, Lernangebote und Unterstützungselemente. Doch die eigentliche Ordnung stiftet etwas anderes: Handlungsanker. Sie beschreiben die entscheidenden Handlungssituationen im Prozess – beobachtbar, konkret, anschlussfähig für Fachbereiche. An ihnen werden Skills ausgerichtet, Lernpfade konstruiert, Empfehlungen kontextualisiert, Analytics interpretiert und Performance Support gestaltet. Handlungsanker sind somit das verbindende Prinzip, das aus Einzelmaßnahmen ein kohärentes System macht.

Sich mit diesen Konzepten auseinanderzusetzen, lohnt sich aus drei Gründen:

  • Strategisch: Unternehmen gewinnen ein klares Bild davon, in welchen Handlungssituationen ihre Zukunft entschieden wird – und können Lern- und Skillinitiativen genau darauf ausrichten.
  • Operativ: Mitarbeitende erleben Lernen nicht mehr als „zusätzlichen Ballast“, sondern als unmittelbare Unterstützung für Aufgaben, Entscheidungen und Probleme im Alltag.
  • Datenseitig: Skillintelligenz entsteht, weil sichtbar wird, welche Skills in welchen Situationen fehlen, wie sie sich entwickeln und welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen.

Kurz gesagt: Wer Lernen, Skills und Technologie nicht länger nebeneinander betreiben will, braucht ein gemeinsames Bezugssystem. Handlungsanker bieten genau das – und machen aus Schlagworten wie personalisierte Lernpfade, Empfehlungssysteme, Learning Analytics, Performance Support, Skillgraph und Skillintelligenz ein integriertes Handlungsökosystem.


20. Handlungsanker skalieren: Wie aus einem Pilotprojekt eine neue Lernlogik wird

URL: https://lerngalaxis.com/handlungsanker-skalieren-wie-aus-einem-pilotprojekt-eine-neue-lernlogik-wird/
Veröffentlicht: 15.06.2026

Viele Organisationen starten mit Handlungsankern in einem kleinen Piloten – etwa in einem Bereich wie Service oder Produktion. Dort funktioniert das Konzept gut, alle sind begeistert, und dann stellt sich die eigentliche strategische Frage: Wie wird aus einem gelungenen Use Case eine neue, skalierbare Lern- und Skilllogik für das gesamte Unternehmen?

Entscheidend ist, Handlungsanker nicht als „Projektmethode“, sondern als Prinzip zu verstehen. Das bedeutet: Prozesse werden standardisiert daraufhin betrachtet, welche kritischen Handlungssituationen sie enthalten. Rollenbeschreibungen werden nicht nur über Aufgaben, sondern über zentrale Handlungsanker greifbar. Und in Technologieentscheidungen (LMS, LXP, Skills-Plattform, Performance-Support-Lösungen) wird konsequent gefragt: „Wie gut kann dieses System mit Handlungsankern umgehen?“

In der Skalierung bewährt sich ein einfaches Muster: klein anfangen, aber konsequent verankern. Ein Fachbereich dient als Pilot, in dem Handlungsanker, Skillgraph, personalisierte Lernpfade, Empfehlungssysteme, Learning Analytics und Performance Support einmal Ende-zu-Ende durchdekliniert werden. Die dort gewonnenen Muster, Vorlagen und Erfahrungen werden anschließend schrittweise in weitere Bereiche übertragen – angepasst an deren Prozesse, aber mit gleicher Grundlogik. So entsteht nach und nach eine gemeinsame Sprache für Handeln und Lernen im Unternehmen.

Call-to-Action: Wo steht ihr aktuell: noch vor dem ersten Pilot, mitten in einem Bereichsprojekt oder bereits in der Skalierung? Und was ist aus deiner Sicht die größte Hürde, Handlungsanker unternehmensweit zu verankern?


21. Handlungsanker als Operating System für Skillintelligenz

URL: https://lerngalaxis.com/handlungsanker-als-operating-system-fuer-skillintelligenz/
Veröffentlicht: 14.06.2026

Viele Organisationen investieren massiv in Lernplattformen, Content, Kataloge, Daten und KI – und stehen trotzdem vor der gleichen Frage: Warum schlägt sich das alles so selten messbar in der Performance nieder? Der Kern des Problems: Lernen, Skills, Prozesse und Technologie werden oft parallel entwickelt, aber nicht über ein gemeinsames Bezugssystem orchestriert. Genau hier kommen Handlungsanker ins Spiel – als verbindendes „Operating System“ für Skillintelligenz.

Strategisch betrachtet sind Handlungsanker der Punkt, an dem alle Fäden zusammenlaufen:

  • Sie machen sichtbar, welche Handlungen in Prozessen wirklich erfolgskritisch sind.
  • Sie definieren, welche Skills in diesen Situationen benötigt werden.
  • Sie strukturieren personalisierte Lernpfade entlang realer Aufgaben.
  • Sie geben Empfehlungssystemen Kontext, um Relevanz zu erzeugen.
  • Sie liefern die Referenz für Learning Analytics, um Wirkung auf Handlungsfähigkeit zu messen.
  • Sie steuern Performance Support im Moment der Leistung.

Ein Skillgraph bildet diese Welt strukturiert ab: Handlungsanker, Skills, Rollen, Prozesse, Lernangebote und Supportelemente werden in einer gemeinsamen Architektur verbunden. Strategische Entscheidungen lassen sich dadurch anders treffen: Statt „Welche Trainings brauchen wir nächstes Jahr?“ lautet die Frage „Welche Handlungsanker in unseren Kernprozessen sind kritisch, unterversorgt oder besonders wandlungsanfällig – und wie richten wir unsere Lern- und Skillinitiativen konsequent darauf aus?“.

Langfristig entsteht so ein Handlungsökosystem, in dem Lernen nicht mehr als separater Baustein neben der Arbeit existiert, sondern als integraler Bestandteil der Wertschöpfung. Skillintelligenz bedeutet dann: Das Unternehmen weiß, in welchen Handlungssituationen welche Fähigkeiten fehlen oder sich entwickeln – und kann gezielt agieren, statt nur auf Anfragen zu reagieren. Handlungsanker sind dafür der rote Faden, der Strategie, Prozesse, Technologie und Lernkultur miteinander verbindet.

Call-to-Action: Wenn du auf deine Organisation schaust: Gibt es bereits ein gemeinsames Bild der wirklich entscheidenden Handlungssituationen – oder dominieren noch Content-, Rollen- und Kurslogiken? Wo wäre aus deiner Sicht der wirkungsvollste Punkt, um mit Handlungsankern zu starten?


22. Wenn es zählt: Wie Handlungsanker Performance Support für Mechatroniker steuern

URL: https://lerngalaxis.com/wenn-es-zaehlt-wie-handlungsanker-performance-support-fuer-mechatroniker-steuern/
Veröffentlicht: 13.06.2026

Stell dir einen Mechatroniker vor, der eine komplexe Störung an einer Produktionsanlage beheben muss. In diesem Moment ist keine Zeit für einen Kurs, keinen halben Tag Training, keine langen Manuals. Es braucht Unterstützung im Moment der Handlung: klare Schritte, hilfreiche Hinweise, Entscheidungshilfen – genau dort, wo die Leistung erbracht wird. Performance Support setzt genau hier an und entfaltet seine volle Wirkung, wenn er an Handlungsankern ausgerichtet ist.

Ein Handlungsanker könnte zum Beispiel lauten: „Störung an Achsantrieb diagnostizieren und sicher beheben“. Daraus ergeben sich konkrete Teilhandlungen: Fehlerbild aufnehmen, Diagnosedaten auslesen, Ursache eingrenzen, Sicherheitsvorgaben prüfen, Reparaturschritte durchführen, Testlauf dokumentieren. Performance-Support-Lösungen – etwa digitale Assistenten auf dem Tablet, AR-Brillen oder interaktive Checklisten – werden nun genau auf diese Handlungen zugeschnitten: Schritt-für-Schritt-Anleitungen, eingebettete Warnhinweise, kurze Microvideos, Auswahlbäume für Fehlersuche, direkt am realen System verfügbar.

Der Clou: Diese Handlungsanker sind im Skillgraph verankert. Das bedeutet, dass die Skills, die für diese kritische Handlung nötig sind (z. B. Fehlersuche, Sicherheitsnormen, Systembedienung), mit Lernangeboten, Praxisformaten und Performance Support verbunden sind. Was im akuten Einsatzfall als Unterstützung bereitsteht, fließt zugleich in personalisierte Lernpfade ein: Wer bestimmte Störungen häufiger bearbeitet oder dort unsicher ist, erhält gezielte Lernempfehlungen und Entwicklungsangebote – immer ausgehend von der realen Handlung am Arbeitsplatz.

So entsteht ein integriertes System:

  • Handlungsanker definieren, welche Situationen im Alltag wirklich entscheidend sind
  • Performance Support unterstützt im Moment der Leistung
  • Der Skillgraph verbindet diese Handlungen mit Skills und Lernpfaden
  • Learning Analytics macht sichtbar, wie sich die Handlungsfähigkeit über die Zeit verbessert

Für einen Mechatroniker bedeutet das: weniger Suchen, weniger Trial-and-Error, mehr Sicherheit und Qualität im Eingriff – und für das Unternehmen: weniger Stillstand, weniger Fehler, mehr Transparenz über Skills und Lernbedarf.

Call-to-Action: In welchen Rollen in eurem Unternehmen würden Mitarbeitende am meisten von einem handlungsnahen Performance Support profitieren – und sind eure Handlungsanker dort schon so beschrieben, dass sich darauf gezielte Unterstützung aufbauen lässt?


23. Learning Analytics wird erst stark, wenn es Handlungen misst – nicht nur Lernen

URL: https://lerngalaxis.com/learning-analytics-wird-erst-stark-wenn-es-handlungen-misst-nicht-nur-lernen/
Veröffentlicht: 12.06.2026

Viele Learning-Analytics-Ansätze bleiben an der Oberfläche hängen: Es wird gezählt, wie oft jemand klickt, welche Kurse abgeschlossen werden und wie lange Lerninhalte genutzt werden. Diese Daten sagen jedoch wenig darüber aus, ob Menschen im Arbeitsalltag tatsächlich besser handeln. Ohne Bezug zu konkreten Handlungsankern bleibt Learning Analytics ein Reporting über Lernaktivitäten – aber kein Instrument zur Steuerung von Performance und Skillentwicklung.

Wenn Handlungsanker und Skillgraph ins Spiel kommen, verschiebt sich der Fokus. Im Skillgraph sind Skills mit konkreten Handlungsankern verknüpft – also mit den Situationen, in denen Leistung sichtbar wird. Learning Analytics kann so nicht nur zeigen, welche Inhalte konsumiert wurden, sondern auch, ob die für bestimmte Handlungsanker relevanten Skills aufgebaut, genutzt und im Arbeitskontext angewendet werden. Die Frage lautet dann: „Wie entwickelt sich die Fähigkeit, eine bestimmte Handlung im Prozess besser auszuführen?“

Praktisch bedeutet das: Statt nur „Kurs A abgeschlossen“ zu messen, wird beobachtet, wie sich die Qualität und Sicherheit in einer Handlung verändert – etwa in Kundengesprächen, im Umgang mit Reklamationen oder in der Entscheidungsfindung. Diese Handlungen sind im Skillgraph hinterlegt und mit den passenden Lernpfaden, Ressourcen und Performance-Support-Elementen verbunden. So entstehen Analysen, die zeigen, welche Kombination von Lernen und Unterstützung tatsächlich Wirkung auf die Arbeit hat.

Learning Analytics wird damit zu einem strategischen Instrument, das drei Perspektiven zusammenführt:

  • Handlungsanker als Referenz für reale Arbeitssituationen
  • Skillgraph als Struktur, die Skills, Handlungen und Angebote verbindet
  • Daten aus Lernen und Performance, die zeigen, was wirklich funktioniert

Der entscheidende Effekt: Organisationen sehen nicht nur, wo gelernt wird, sondern wo sich Handlungsfähigkeit im Prozess verbessert – und wo nicht. Genau hier schließt sich der Kreis zu personalisierten Lernpfaden und Empfehlungssystemen, die auf diese Erkenntnisse reagieren können.

Call-to-Action: Worauf schaut ihr heute in euren Learning-Analytics-Dashboards zuerst: auf Nutzungszahlen oder auf die Frage, ob sich Handlungen im Prozess wirklich verändern? Welche Daten fehlen euch, um diesen Schritt konsequent gehen zu können?


24. Warum Empfehlungssysteme ohne Handlungsanker nur „Content-Streuer“ sind

URL: https://lerngalaxis.com/warum-empfehlungssysteme-ohne-handlungsanker-nur-content-streuer-sind/
Veröffentlicht: 11.06.2026

Viele Lernplattformen werben mit „intelligenten Empfehlungen“ – doch oft fühlen sich Nutzerinnen und Nutzer eher mit Content überflutet als wirklich unterstützt. Der Grund: Empfohlen wird, was formal passt (Rolle, Themeninteresse, Klickverhalten) – nicht, was in einer konkreten Handlungssituation hilft. Ohne Handlungsanker bleiben Empfehlungssysteme nett, aber selten geschäftskritisch.

Wenn Handlungsanker der Ausgangspunkt sind, verändert sich der Charakter von Empfehlungen grundlegend. Entscheidend ist dann nicht die Frage „Welcher Content könnte interessant sein?“, sondern: „In welcher Handlungssituation befindet sich die Person – und was braucht sie, um diese besser zu bewältigen?“ Empfehlungen werden damit nicht mehr an abstrakten Profilen festgemacht, sondern an konkreten Aufgaben, Entscheidungen und Problemen im Arbeitskontext.

Technisch kann das bedeuten: Ein Skillgraph verknüpft Handlungsanker mit den relevanten Skills, und diese wiederum mit passenden Lernressourcen, Praxisaufgaben oder Performance-Support-Elementen. Ein Beispiel: Wer häufig in Eskalationsgesprächen mit Kunden steckt, bekommt nicht allgemeine Kommunikationskurse empfohlen, sondern genau die Ressourcen, die auf diesen Handlungsanker einzahlen – etwa kurze Guides, Simulationen oder Microlearnings zu deeskalierender Gesprächsführung in schwierigen Situationen.

So entstehen Empfehlungssysteme, die nicht nur „passenden Content“, sondern situativ passende Unterstützung liefern. Handlungsanker sorgen dafür, dass Relevanz aus der Arbeitssituation heraus definiert wird – nicht aus der Logik des Katalogs. Damit entwickeln sich Empfehlungssysteme vom Content-Vermittler zum echten Co-Piloten im Arbeitsalltag.

Call-to-Action: Welche Art von Empfehlungen erhalten eure Mitarbeitenden heute überwiegend: kataloggetrieben („Das könnte dich interessieren“) oder situationsbezogen („In dieser Aufgabe hilft dir das konkret weiter“)? Wo würdet ihr euch mehr Kontextbezug wünschen?


25. Prozesse, Handlungen und Handlungsanker

URL: https://lerngalaxis.com/prozesse-handlungen-und-handlungsanker/
Veröffentlicht: 10.06.2026

Arbeitstitel: Vom Prozess zur Handlung: Wie Handlungsanker Lern- und Arbeitssysteme verbinden

In vielen Unternehmen werden Prozesse minutiös beschrieben, während Lernen und Kompetenzentwicklung daneben herlaufen. Lernziele orientieren sich dann an Kurskatalogen statt an den kritischen Schritten im Wertschöpfungsprozess. Genau hier setzen Handlungsanker an: Sie übersetzen Prozessschritte in konkrete, beobachtbare Handlungen, die Mitarbeitende ausführen müssen – und machen sie damit zur Grundlage für Skills, Lernpfade und Performance Support.

Nehmen wir einen einfachen Serviceprozess, etwa „Kundenreklamation bearbeiten“. Aus dem Prozess werden Handlungsanker abgeleitet wie „Beschwerde strukturiert aufnehmen“, „Lösung transparent kommunizieren“ oder „Kulanzentscheidung im definierten Rahmen treffen“. An jedem dieser Handlungsanker lassen sich nun die benötigten Skills (Fachwissen, Kommunikationskompetenz, Systemnutzung) präzise verorten – und genau darauf bauen anschließend personalisierte Lernpfade, Empfehlungssysteme und Unterstützung im Moment der Leistung auf.

Der entscheidende Vorteil: Statt generische Kompetenzen abstrakt zu beschreiben, werden sie direkt an geschäftskritische Situationen gekoppelt. So entsteht eine durchgängige Kette: Prozess → Handlungsanker → Skills → Lernen und Performance Support. Handlungsanker sind damit der gemeinsame Nenner, der Prozesse, Menschen, Technologie und Skillgraph verbindet – und dafür sorgt, dass Lernen nicht im Seminarraum endet, sondern in der täglichen Wertschöpfung sichtbar wird.

Call-to-Action: Wie stark sind eure Lern- und Kompetenzinitiativen heute mit den zentralen Unternehmensprozessen verknüpft? Arbeitet ihr schon mit klar beschriebenen Handlungssituationen – oder eher mit allgemeinen Kompetenzprofilen?


26. Personalisierte Lernpfade beginnen nicht mit Content – sondern mit Handlung

URL: https://lerngalaxis.com/personalisierte-lernpfade-beginnen-nicht-mit-content-sondern-mit-handlung/
Veröffentlicht: 09.06.2026

Personalisierte Lernpfade gelten als Schlüssel für wirksames Lernen. Doch in der Praxis starten sie oft an der falschen Stelle: beim Content. Inhalte werden kuratiert, kombiniert und algorithmisch ausgespielt – aber ohne klaren Bezug zur tatsächlichen Handlung bleibt die Personalisierung oberflächlich.

Wenn Handlungsanker den Ausgangspunkt bilden, verschiebt sich die Logik. Der Lernpfad entsteht nicht mehr aus verfügbaren Inhalten, sondern aus konkreten Anforderungen: Welche Handlung muss eine Person ausführen? Welche Entscheidungen treffen? Welche Probleme lösen? Erst daraus leitet sich ab, welche Skills benötigt werden – und welche Lernangebote sinnvoll sind.

Ein personalisierter Lernpfad ist damit kein statischer Kursverlauf mehr, sondern eine dynamische Unterstützung entlang realer Aufgaben. Zwei Personen mit ähnlicher Rolle können völlig unterschiedliche Lernpfade haben – weil ihre Handlungsanforderungen unterschiedlich sind.

Handlungsanker sorgen hier für die notwendige Präzision. Sie machen sichtbar, welche Skills in welcher Situation wirklich relevant sind. Dadurch wird Personalisierung nicht nur individueller, sondern auch wirksamer.

Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, wie Empfehlungssysteme genau an diesen Handlungsankern ansetzen – und warum sie ohne diesen Bezug oft ins Leere laufen.

**Call-to-Action:**Wie gestaltet ihr heute personalisierte Lernpfade – eher vom Content aus gedacht oder von konkreten Handlungssituationen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


27. Warum Lernen ohne Handlungsanker ins Leere läuft

URL: https://lerngalaxis.com/warum-lernen-ohne-handlungsanker-ins-leere-laeuft/
Veröffentlicht: 08.06.2026

Viele Lernangebote scheitern nicht an der Qualität der Inhalte, sondern an einem fehlenden Bezug zur konkreten Handlung. Wissen bleibt abstrakt, wenn es nicht an eine reale Anwendungssituation gekoppelt ist. Genau hier setzen Handlungsanker an: Sie verbinden Lernen direkt mit einer Handlung, einer Entscheidung oder einem konkreten Problem im Arbeitsalltag.

Ein Handlungsanker ist mehr als ein Beispiel. Er ist der Ausgangspunkt für Lernen. Statt Inhalte isoliert zu vermitteln, wird Lernen entlang realer Aufgaben strukturiert: „Was muss ich in dieser Situation tun – und was muss ich dafür können?“ Diese Perspektive verändert alles. Lernen wird nicht mehr als Selbstzweck verstanden, sondern als gezielte Vorbereitung auf Handlung.

In modernen Lernökosystemen wird dieser Ansatz zunehmend zentral. Ob personalisierte Lernpfade, Empfehlungssysteme oder Learning Analytics – sie alle entfalten ihren eigentlichen Wert erst dann, wenn sie sich an klar definierten Handlungsankern orientieren. Ohne diese bleiben sie oft datengetrieben, aber nicht wirkungsorientiert.

Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr: „Welche Inhalte sollten wir vermitteln?“ sondern: „Welche Handlungen wollen wir ermöglichen?“ Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, wie personalisierte Lernpfade entstehen, wenn Handlungsanker zum Ausgangspunkt werden.

Call-to-Action: Wie gut sind eure Lernangebote heute schon an konkrete Handlungssituationen gekoppelt? Wo seht ihr noch Lücken zwischen Wissen und Anwendung? Ich freue mich auf eure Perspektiven und Beispiele aus der Praxis.


28. Serien-Intro „Handlungsanker & Skillintelligenz“

URL: https://lerngalaxis.com/serien-intro-handlungsanker-skillintelligenz/
Veröffentlicht: 05.06.2026

Viele Lerninitiativen bleiben hinter ihrem Potenzial zurück, weil sie vom Content her gedacht sind – und nicht von der Handlung.
In den nächsten Beiträgen zeige ich, wie Handlungsanker zum roten Faden werden, der personalisierte Lernpfade, Empfehlungssysteme, Learning Analytics, Performance Support und einen Skillgraph zu einem wirksamen Lern- und Arbeitssystem verbindet.
Wenn dich interessiert, wie aus „Lernen“ echte Handlungsfähigkeit im Prozess wird – und wie Organisationen damit den Schritt zu echter Skillintelligenz machen – dann ist diese Serie für dich.

Was euch erwartet:


29. Meta‑Reflexion über die Blogserie

URL: https://lerngalaxis.com/meta-reflexion-ueber-die-blogserie/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Die Blogserie folgt einem klaren didaktischen Dreischritt: vom Rohstoff zur Struktur zum Nutzen. Informationsmanagement wird dabei nicht als technisches Nebenprojekt inszeniert, sondern als strategische Fähigkeit, die Organisationen befähigt, Wissen zu erzeugen, zu teilen und weiterzuentwickeln.

Auffällig ist der rote Faden: Ein Chatbot dient als niedrigschwellige, alltagsnahe Schnittstelle. Damit wird das abstrakte Thema Informationsmanagement konkret verankert – Menschen interagieren mit einem System, das Informationen sammelt, ordnet, vernetzt und wieder ausspielt. Diese Personifizierung (ein Chatbot als Wissenspartner) macht das Thema anschaulich und senkt kognitive Distanz.

Die Serie baut inhaltlich wie ein Kompetenzmodell auf:

  1. Informationen werden gewonnen
  2. Daten werden strukturiert
  3. Wissen wird abfragbar
  4. Wissen wird geteilt
  5. Aus Wissen entsteht Lernen

Damit spiegelt der Ablauf den klassischen Lernprozess aus der Bildungswissenschaft: Input → Verarbeitung → Abruf → Transfer → Kompetenzentwicklung. Der Mehrwert für die Leser liegt nicht nur in der Beschreibung eines guten Informationsmanagements, sondern in der Darstellung des organisationalen Lernens als Endpunkt – ein Thema, das viele Unternehmen unterschätzen.

Gleichzeitig klärt die Serie eine verbreitete Fehlannahme: KI ist nicht „magisch“, sondern nur so gut wie die Datenbasis und die Struktur, die ihr zugrunde liegt. Diese Entmystifizierung schafft Vertrauen und zeigt, dass Informationsmanagement weniger Science‑Fiction und mehr handwerkliche Disziplin ist.

Die Serie dürfte vor allem für Organisationen interessant sein, die Informationsflut erleben, aber noch keinen systematischen Umgang damit etabliert haben. Sie zeigt ihnen einen Weg von der operativen Entlastung über strategische Wissensarbeit bis hin zu echter Lernkultur. Damit schlägt sie eine Brücke zwischen IT, Didaktik und Organisationsentwicklung – genau die Schnittstelle, an der modernes Bildungsmanagement heute entsteht.

Bilderquelle: Adobe Firefly
Prompts für Firefly (Aquarell-Stil)
Aquarellillustration einer organisierten Wissenslandschaft: Ein offenes Notizbuch mit fließenden Pastellfarben, daneben schwebende Symbole für Informationen, Datenstrukturen und Chatbot‑Dialogfelder. Im Hintergrund ein weiches, lichtdurchflutetes Farbverlauf‑Aquarell, das den Übergang von chaotischen Datenpunkten zu klar geordneten Wissenspfaden zeigt. Feine Pinseltexturen, natürliche Verläufe, ruhige, moderne Farbpalette.

Aquarellillustration einer Wissens- und Prozesslandschaft, zentral ein eleganter Kompass als Navigationswerkzeug, feine Linien verbinden Informationen, Wege und Entscheidungspunkte, kein Roboter, keine Comicfigur, ruhige professionelle Farbwelt, offen, freundlich, strategisch, Bildung und Wissensmanagement.

Aquarellstil, abstrakte Unternehmenslandschaft mit Prozessen als Wege und Knotenpunkte, ein moderner Kompass zeigt Orientierung durch Wissen, Informationen fließen geordnet in Lernpfade, hochwertig, professionell, menschenzentriert, keine Roboterdarstellung, keine Science-Fiction-Optik.


30. Ausblick auf die praktische didaktische Umsetzung

URL: https://lerngalaxis.com/ausblick-auf-die-praktische-didaktische-umsetzung/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Am Ende zeigt sich: Gutes Informationsmanagement ist weit mehr als saubere Ablage. Es schafft die Grundlage dafür, Wissen im Unternehmen nicht nur zu sichern, sondern auch so aufzubereiten, dass Menschen damit arbeiten, lernen und sich weiterentwickeln können.

Genau darin liegt für mich der eigentliche Gewinn dieser ganzen Reihe. Informationen werden gesammelt, eingeordnet, gezielt nutzbar gemacht und Schritt für Schritt in einen Zusammenhang gebracht, der Orientierung schafft. Aus einzelnen Inhalten entsteht so ein System, das nicht nur informiert, sondern Entwicklung möglich macht.

Die praktische didaktische Umsetzung beginnt dort, wo Unternehmen diese Wissensbasis bewusst in Lernangebote übersetzen. Das können einfache Lernbausteine sein, thematische Einstiege für neue Mitarbeitende, Orientierungspfade für bestimmte Rollen oder auch kleine, gut platzierte Impulse im Arbeitsalltag.

Wichtig ist dabei nicht, sofort ein großes Lernsystem aufzubauen. Viel entscheidender ist, mit den vorhandenen Informationen so zu arbeiten, dass daraus verständliche, nützliche und alltagstaugliche Lernformate entstehen. Dann wird aus Informationsmanagement nach und nach ein Ansatz, der Lernen im Unternehmen wirklich unterstützt.

Mit dieser Woche wird eines deutlich:
Wer Informationen gut sammelt, sinnvoll ordnet und gezielt nutzbar macht, schafft nicht nur Wissen — sondern die Grundlage für Lernen im Unternehmen.


31. Die Lernlandkarte als mögliches Instrument für Bildungsmanagement

URL: https://lerngalaxis.com/die-lernlandkarte-als-moegliches-instrument-fuer-bildungsmanagement/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Sobald Wissen im Unternehmen nicht nur gesammelt, sondern auch geordnet, auffindbar und nutzbar ist, entsteht daraus etwas sehr Wertvolles: Orientierung. Genau an dieser Stelle wird die Idee einer Lernlandkarte spannend.

Eine Lernlandkarte macht sichtbar, welche Themen zusammengehören, welches Wissen in der Organisation vorhanden ist und an welchen Stellen Lernangebote gebraucht werden. Sie hilft also nicht nur beim Finden von Informationen, sondern vor allem dabei, Lernwege sinnvoll und zusammenhängend aufzubauen.

Das markiert den Übergang von einer reinen Wissensbasis zu einem gestalteten Bildungsmanagement. Bildungsmanagement fragt nicht nur danach, was dokumentiert ist, sondern danach, wie Menschen dieses Wissen bestmöglich aufnehmen, verknüpfen und anwenden können.

Nutzt man die Lernlandkarte als Instrument, wird aus vorhandenem Wissen ein strukturierter Lernraum. Die zuvor gesammelten und geordneten Informationen lassen sich so in didaktisch sinnvolle Lernbausteine, Einarbeitungspläne oder Entwicklungspfade übersetzen. Die Lernlandkarte ist dabei nicht der einzige Weg – aber ein sehr wirkungsvoller, um Wissen und Lernen sichtbar miteinander zu verbinden.

Vielleicht braucht gutes Bildungsmanagement nicht immer mehr Inhalte, sondern vor allem bessere Orientierung.

(P.S.: Und wie kommt all das nun in die Praxis? Morgen an Tag 7 schließen wir diese Themenwoche mit einem konkreten Ausblick auf die didaktische Umsetzung im Alltag ab.)


32. Vom Datensilo zur aktiven Wissensbasis

URL: https://lerngalaxis.com/vom-datensilo-zur-aktiven-wissensbasis/
Veröffentlicht: 10.05.2026

In vielen Unternehmen sieht die Realität so aus: Informationen stecken fest. Sie liegen auf persönlichen Festplatten, in E-Mail-Postfächern oder sind an das Fachwissen einzelner Personen gebunden. Solche „Datensilos“ sind ein echtes Problem, denn sie blockieren den Wissensfluss und bremsen die Zusammenarbeit aus.

Der entscheidende nächste Schritt im Informationsmanagement ist daher, diese Silos aufzubrechen und das Wissen zentral nutzbar zu machen. Wenn wir Informationen – wie in den letzten Tagen besprochen – intelligent sammeln und strukturiert abfragbar machen, entsteht etwas völlig Neues: eine aktive Wissensbasis.

„Aktiv“ bedeutet, dass diese Basis nicht einfach ein statisches Archiv ist. Sie wächst, passt sich an und wird im Arbeitsalltag ständig genutzt. Wissen wird transparent und ist für das gesamte Team zugänglich, anstatt bei Einzelpersonen isoliert zu bleiben. Wenn Kollegin A eine Lösung dokumentiert, kann Kollege B sie am nächsten Tag über den Chatbot oder das Intranet direkt abrufen.

Aus isolierten Daten wird so ein gemeinschaftliches Fundament. Und genau diese aktive Wissensbasis ist die unverzichtbare Voraussetzung für das, was als Nächstes kommt: die Entwicklung von echten Lernangeboten und didaktischen Konzepten.

Eine aktive Wissensbasis entsteht nicht von allein — sie beginnt mit dem Willen, Wissen zu teilen.

(P.S.: Steht die Wissensbasis, können wir endlich echtes Lernen ermöglichen. Morgen an Tag 6 zeige ich, wie genau daraus eine „Lernlandkarte“ als starkes Instrument für unser Bildungsmanagement wird.)


33. Suchen war gestern

URL: https://lerngalaxis.com/suchen-war-gestern/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Ein Chatbot kann Informationen aufnehmen, weiterleiten und in den richtigen Kontext bringen. Die eigentliche Strukturierung der Daten sollte jedoch dort stattfinden, wo Systeme, Zuständigkeiten und Qualitätskriterien sauber definiert sind.

Denn erst außerhalb des Bots entsteht die Ordnung, die später wirklich trägt: Informationen werden Themenfeldern zugeordnet, Rollen zugewiesen, mit Schlagworten versehen und in eine Form gebracht, die für Teams, Prozesse und Lernkontexte nutzbar ist. Aus einzelnen Eingaben wird so keine lose Sammlung, sondern eine belastbare Wissensstruktur.

Genau diese Struktur ist der eigentliche Hebel. Sie macht Informationen auffindbar, anschlussfähig und weiterverwendbar. Und sie schafft die Voraussetzung dafür, dass aus Wissen später gezielt Bildungscontent, Lernbausteine und Orientierungshilfen entstehen können.

Weniger Suchen heißt nicht nur mehr Effizienz, sondern oft auch mehr Klarheit im Arbeitsalltag.

(P.S.: Aus schnellen Antworten muss langfristiges Unternehmenswissen werden. Morgen an Tag 5 schauen wir uns an, wie wir hartnäckige Datensilos aufbrechen und eine aktive Wissensbasis für das ganze Team schaffen.)


34. Nicht jede Information gehört in den Chatbot

URL: https://lerngalaxis.com/nicht-jede-information-gehoert-in-den-chatbot/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Bevor Unternehmen Informationen sammeln, sollten sie klären, um welche Art von Informationen es sich überhaupt handelt. Denn sobald firmeninterne Inhalte, personenbezogene Daten, sensible Projektdaten oder vertrauliches Erfahrungswissen betroffen sind, reicht eine rein technische Sicht auf Datensammlung nicht mehr aus.

Genau an diesem Punkt verändert sich auch die Rolle des Chatbots. Er ist dann nicht einfach ein digitales Eingabefeld, sondern wird zu einem internen Agenten innerhalb einer klar definierten Unternehmensumgebung. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, Informationen kontrolliert aufzunehmen, Anfragen entgegenzunehmen und die richtigen Übergänge in die internen Prozesse zu schaffen. KI-gestützte Chatbots werden bereits für internes Wissensmanagement genutzt, was diese Rolle als betriebsnahes Zugangssystem gut beschreibt.

Die eigentliche Strukturierung der Daten sollte in diesem Fall nicht im Bot selbst stattfinden, sondern in den dafür vorgesehenen Systemen und Prozessen außerhalb des Bots. Dort lassen sich Informationen prüfen, klassifizieren, absichern und für Wissensmanagement oder spätere Bildungsformate aufbereiten. So bleibt der Chatbot ein intelligenter Zugangspunkt, während Ordnung, Verantwortlichkeit und Datensicherheit in der nachgelagerten Architektur verankert werden.

Praxis-Tip
Gerade bei sensiblen Informationen zeigt sich, wie verantwortungsvoll digitale Prozesse wirklich gestaltet sind.

P.S.: Wenn die Daten sauber getrennt und strukturiert sind, geht es an die eigentliche Nutzung. Morgen an Tag 4 zeige ich, warum langes Suchen nach Dokumenten endgültig der Vergangenheit angehören sollte.)

Quellen:
IntraKommuna – 10.05.2026 19:00
Julia Funke – 10.05.2026 19:00


35. Der Chatbot als Wissensarchitekt

URL: https://lerngalaxis.com/die-datensammlung-beginnt-im-alltag/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Der eigentliche Wert guter Informationsarbeit entsteht dort, wo Wissen im Alltag nicht verloren geht: in Gesprächen, Rückfragen, Notizen, Dokumenten, Erfahrungen und wiederkehrenden Problemen. Ein Chatbot kann genau an dieser Stelle ansetzen, Informationen aus dem laufenden Arbeitsprozess aufnehmen und sie so verfügbar machen, dass sie später nicht erneut gesucht oder neu erzeugt werden müssen.

Entscheidend ist dabei nicht nur das Sammeln, sondern die Qualität der Erfassung. Wenn Informationen direkt beim Entstehen mit Kontext, Thema und Bezug zur Aufgabe aufgenommen werden, entsteht aus vielen Einzelpunkten Schritt für Schritt eine nutzbare Wissensbasis.

Genau deshalb ist Datensammlung kein technischer Nebenschritt, sondern der Anfang von Wissensmanagement. Was heute sauber erfasst wird, kann morgen strukturiert, gezielt abgefragt und später sogar für Bildungsinhalte, Lernpfade und Orientierung im Unternehmen genutzt werden.

Praxis-Tip
Wer Wissen im Alltag bewusst sammelt, investiert nicht nur in Dokumentation, sondern in Zukunftsfähigkeit.

(P.S.: Informationen sammeln ist wichtig, aber Vorsicht: Morgen an Tag 3 klären wir die entscheidende Frage, warum längst nicht jede Information einfach in einen Chatbot gehört und wann dieser zum internen Agenten wird.)

Quellen:
IntraKommuna – 10.05.2026 19:00
Julia Funke – 10.05.2026 19:00


36. Der Lohn eines guten Informationsmanagements

URL: https://lerngalaxis.com/der-lohn-eines-guten-informationsmanagements-vom-datenchaos-zum-echten-lernen/
Veröffentlicht: 10.05.2026

Wir ertrinken in Informationen, aber hungern nach Wissen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Ein gutes Informationsmanagement zahlt sich nicht nur in gesparter Arbeitszeit aus, es ist das absolute Fundament für zukunftsfähiges Lernen im Unternehmen.

Der Weg von der reinen Datensammlung hin zu einem echten didaktischen Navigationssystem – einer „Lernlandkarte“ – folgt einem klaren roten Faden:

Elemente des Bildungsmanagements: Wenn Wissen verlässlich strukturiert bereitliegt, können darauf didaktische Lernpfade aufgebaut werden.

Sammlung von Informationen: Ein intelligenter Chatbot fungiert als Assistent und sammelt Wissen und Dokumente direkt im täglichen Workflow ein.

Strukturierung der Daten: Die gesammelten Informationen werden nicht einfach abgelegt, sondern durch KI kategorisiert und in semantische Kontexte gesetzt.

Gezielte Abfragen: Durch diese saubere Basis können Mitarbeitende punktgenau die Informationen abrufen, die sie genau in diesem Moment benötigen.

Bereitstellung für das Wissensmanagement: Die aufbereiteten Daten fließen in eine dynamische, zentrale Wissensbasis.

Genau hier passiert die Magie: Aus einer reinen Datenverwaltung wird eine interaktive Lernlandkarte, die nicht nur Informationen ausgibt, sondern tatsächliches Lernen ermöglicht. Das ist der wahre Lohn eines guten Informationsmanagements! 💡

Wie handhabt Ihr Unternehmen aktuell die Brücke zwischen der Informationsablage und echtem Bildungsmanagement? Lasst uns in den Kommentaren diskutieren! 👇

Praxis-Tip
Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, Informationsmanagement nicht länger als Ablage, sondern als Grundlage für Lernen zu denken.

(P.S.: Dies ist Tag 1 meiner Themenwoche zum Informations- und Bildungsmanagement. Morgen schauen wir uns an, wie genau der Chatbot als intelligenter Wissensarchitekt funktioniert!)

Quellen:
IntraKommuna – 10.05.2026 19:00
Julia Funke – 10.05.2026 19:00


37. Von 0 auf 1000?

URL: https://lerngalaxis.com/von-0-auf-1000/
Veröffentlicht: 04.05.2026

Vielleicht ist „von 0 auf 500“ nur der Anfang. Die wahren Fähigkeiten dieser Technologie entfalten sich dort, wo Didaktik, Technik und Menschlichkeit zusammentreffen. Ich bin überzeugt: Die nächsten Sprünge in der digitalen Bildung werden nicht durch Tools allein passieren, sondern durch Menschen, die bereit sind, ihre Werkzeuge neu zu verstehen – als Partner, nicht als Konkurrenz.

Und wenn die Reise von 0 auf 1000 geht? Dann ist das kein Wettrennen, sondern eine Lernfahrt.

Meta‑Reflexion: Beschleunigung als Bildungsaufgabe

„Von 0 auf 500“ ist mehr als eine Anekdote über technische Neugier – es ist eine Metapher für die neue Bildungsrealität. Geschwindigkeit ist heute kein Selbstzweck, sondern eine Kompetenz. Wer mit KI arbeitet, muss nicht nur lernen, schneller zu handeln, sondern auch zu wissen, wann man bremst.

Bildung steht dabei vor einem paradoxe­n Auftrag: Sie soll Wandel gestalten und zugleich Orientierung bieten. In einer Welt neuronaler Netzwerke und automatisierter Planung wird Reflexion zur zentralen Fähigkeit – die Fähigkeit, der eigenen Beschleunigung beim Denken zuzusehen.

Vielleicht ist das die eigentliche Kunst in Zeiten von KI: das Spannungsverhältnis zwischen Geschwindigkeit und Sinn produktiv zu machen. Nicht von 0 auf 500 zu rasen, sondern zu lernen, wann welcher Gang passt.

Call to Action

Wie gestaltest du den Spagat zwischen Tempo und Tiefe in deiner Bildungsarbeit?
Teile deine Strategien, wie du lernst, mit KI bewusst zu beschleunigen – und ebenso bewusst zu bremsen. Denn vielleicht liegt die wahre Bildung der Zukunft nicht im Vollgas, sondern im klugen Schalten.


38. Mein eigenes Chat‑Tool – die Rückkehr zur lokalen Kontrolle

URL: https://lerngalaxis.com/mein-eigenes-chat-tool-die-rueckkehr-zur-lokalen-kontrolle/
Veröffentlicht: 04.05.2026

Nach so viel Cloud‑Zauber wollte ich den Spieß einmal umdrehen. Statt Daten ins Internet zu schicken, kam die KI zu mir: lokal installiert, mit LM Studio als Interface und N8N als Automatisierungsumgebung. Mein Ziel: ein Chat‑Tool, das meine Bildungsprozesse lokal unterstützt und meine Privatsphäre respektiert.

Was anfangs wie ein Bastelprojekt wirkte, wurde schnell zu einer intensiven Erfahrung mit Prompt‑Engineering, API‑Logik und Systemintegration. Es war wie früher in der Elektrowerkstatt – nur dass diesmal nicht Strom floss, sondern Sprache.

Didaktik mit Drehmoment

Diese Wochen haben mir gezeigt: Didaktik verändert sich, wenn man KI nicht als Werkzeug, sondern als Partner versteht. Sie übernimmt nicht das Denken, aber sie beschleunigt den Zugang zu Ideen, Varianten und Perspektiven.

In gewisser Weise ist KI wie ein Turbolader: Sie verstärkt, was ohnehin da ist – Wissen, Kreativität, Neugier. Aber ohne solide Methodik und einen klaren pädagogischen Rahmen ist jeder noch so schnelle Motor nutzlos.

Bildungsarbeit braucht beides: Tempo und Tiefgang.

Call to Action

Welchen Platz sollte KI in deiner pädagogischen Werkstatt einnehmen – Werkzeug, Partner oder vielleicht schon Co‑Pilot?
Teile deine Sicht – und vielleicht entsteht daraus der nächste Schritt zur souveränen, lokalen KI‑Didaktik.


39. Mikromodule und Makroeffekte

URL: https://lerngalaxis.com/mikromodule-und-makroeffekte/
Veröffentlicht: 04.05.2026

In der beruflichen Bildung zählt jedes Modul, jede Stunde. Also dachte ich: Warum nicht einmal die gesamte Stundentafel einer Ausbildung durch die Linse der KI betrachten? In kürzester Zeit half mir ein Sprachmodell, Lernziele zu clustern, Micro‑Ausbildungseinheiten zu entwerfen und diese mit Kompetenzrastern zu verknüpfen.

Was sonst Tage oder Wochen dauert, geschah in Stunden – und nicht, weil ich weniger dachte, sondern weil ich schneller weiterdenken konnte. KI wurde zur Partnerin, die Routinearbeit abnimmt und Denkräume öffnet.

Kompetenzprofile mit Tiefgang

Eines meiner Herzensprojekte war die Erstellung von Kompetenzprofilen für Medienpädagoginnen und ‑pädagogen. Nicht bloß eine Liste von Schlagworten, sondern Profile mit echten Handlungsankern: Was bedeutet es konkret, „digital reflektiert“ oder „didaktisch adaptiv“ zu handeln?

Gemeinsam mit KI habe ich Beschreibungen verfeinert, Taxonomiestufen überprüft, Entwicklungen messbar gemacht und schließlich Kompetenztests generiert, die nicht in Multiple‑Choice‑Monotonie verfallen. KI wurde zur Sparringspartnerin, die mich zwang, präzise zu denken – und zugleich half, Ideen in prüfbare Strukturen zu bringen.

Und das Beste: alles revisionssicher dokumentiert.

Call to Action

Wie würdest du KI nutzen, um Lernziele, Module oder Kompetenzraster deiner Ausbildung neu zu denken?
Teile deine Ideen – vielleicht entsteht daraus das nächste Mikromodul mit Makrowirkung.


40. Von 0 auf 500 – Wie KI meine Bildungsarbeit turbo­lädt

URL: https://lerngalaxis.com/von-0-auf-500-wie-ki-meine-bildungsarbeit-turbolaedt/
Veröffentlicht: 04.05.2026

Früher war „von 0 auf 100“ das Maß der Dinge. Damit prahlten Autos, Ingenieure und Autofans gleichermaßen. Heute, in Zeiten neuronaler Netze, Automatisierung und digitaler Bildungsprozesse, wirkt dieser Maßstab fast nostalgisch. Wir reden nicht mehr über Sekunden, wir reden über Lernkurven – steil, exponentiell, manchmal atemberaubend. Und genau da beginnt meine eigene kleine Reise: von 0 auf 500.

Der Start: KI betritt die Werkstatt

Vor wenigen Wochen war Künstliche Intelligenz für mich noch ein nützliches Werkzeug, das man „mal ausprobieren“ kann – ein nettes Add‑on zur gewohnten Bildungsarbeit. Heute ist sie mein ständiger Co‑Pilot. Ich wollte herausfinden, ob KI mehr kann, als Inhalte hübsch zusammenfassen oder Quizfragen ausspucken. Also habe ich sie eingeladen, an echten Problemen mitzuschrauben.

Mein erster Versuch: die Erstellung eines automatisierten Zeitnachweises für Lehrlinge. Ein kleiner, recht unscheinbarer Prozess – Tabellen, Zeiten, Feedback. Doch in dieser Alltäglichkeit steckt viel Potenzial. Mit KI konnte ich Routinen vereinfachen, Daten strukturieren und Berichte generieren, die sich fast von selbst schreiben. Der Effekt? Mehr Zeit für das Wesentliche: das Lernen mit und von Menschen.

Call to Action:

Wie schnell bist du aktuell unterwegs – und wohin führt dein didaktischer Antrieb?


41. Das LMS als Orchestrierungs-Plattform

URL: https://lerngalaxis.com/das-lms-als-orchestrierungs-plattform/
Veröffentlicht: 13.12.2025

Das LMS als Orchestrierungs-Plattform – Wie alles zusammenkommt

Der Zusammenhang zwischen Geschäfts-/Produktionsprozessen, Informationen/Dokumenten, KI-basierter Personalentwicklung, personalisierten Lernpfaden und der Einführung von LMS ist ein systemischer Kreislauf, der Lernen direkt an Arbeitsprozesse koppelt und durch KI intelligent orchestriert wird (Tramm uni-hamburg)​

Ein Learning Management System ist nicht einfach ein „Kurs-Repository“. Es ist die technische und organisatorische Plattform, die Geschäftsprozesse, Informationen, KI-Intelligenz und Lernpfade orchestriert (Sweeney 2022 activate-hr). Shawn Conley Sweeney bringt es auf den Punkt: „… ein Learning Management System (LMS) einzuführen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan: das große Angebot und die Einführung wirken oft erst einmal erschlagend.“​. Er stellt und das ist auch meine Empfehlung eine erste Frage in den Raum die beantwortet werden muss: „LMS – aber wozu?“

Scheer IMC beschreibt das die Umstellung oder die Einführung eines Learning Management Systems (LMS) immer mit Herausforderungen verbunden ist. Noch schwieriger wird es allerdings, wenn die Lernplattform auch validierbare Prozesse abbilden soll.
Das LMS verbindet (scheer-imc):​

  • Prozessdaten (aus ERP, CRM) fließen rein → KI analysiert Bedarfe
  • Lerninhalte werden intelligent zugewiesen basierend auf Rolle, Performance, Zielen
  • Workflows sind integriert → Mitarbeitende erhalten Support direkt in ihren täglichen Tools
  • Analytics messen Lernerfolg und Geschäftswirkung (Fehlerquoten sinken? Durchlaufzeiten verkürzen sich?)
  • Compliance & Nachweise werden automatisiert dokumentiert (wichtig für Audits, Zertifizierungen)

Die LMS-Einführung selbst folgt Prozesslogik: Von Bedarfsanalyse über Implementierung bis zur kontinuierlichen Optimierung basiert alles auf der Frage: Welche realen Geschäftsprozesse sollen besser werden? Nur dann entsteht ein System, das wirklich genutzt wird – statt eine technische „Compliance-Falle“ ( haufe akademie 2025 haufe-akademie) ​

Das Ergebnis ist ein geschlossener Kreislauf: Prozesse → KI-Analyse → personalisierte Lernpfade → LMS-Orchestrierung → bessere Performance → Prozessoptimierung → neue Lernbedarfe. Personalentwicklung wird so zur strategischen Performance-Funktion statt zur administrativen Seminarorganisation (Gernand 2022 ausbilderwelt). Andreas Gernand ​beantwortet in seinem Artikel die Frage: Wie gestalten sich Prozesse in der Personalentwicklung?


42. KI als Intelligenter Vermittler

URL: https://lerngalaxis.com/ki-als-intelligenter-vermittler/
Veröffentlicht: 13.12.2025

KI als Intelligenter Vermittler – Von Prozessdaten zu personalisierten Lernpfaden

Der Zusammenhang zwischen Geschäfts-/Produktionsprozessen, Informationen/Dokumenten, KI-basierter Personalentwicklung, personalisierten Lernpfaden und der Einführung von LMS ist ein systemischer Kreislauf, der Lernen direkt an Arbeitsprozesse koppelt und durch KI intelligent orchestriert wird. (Tamme 2009 uni-hamburg)​

Wo früher HR-Manager manuell analysiert haben, was wer lernen soll, arbeitet moderne KI automatisiert und datenbasiert: Sie analysiert Prozessdaten (Fehlerquoten, Bearbeitungszeiten, Qualitätsmängel) und identifiziert präzise, wo Kompetenzlücken entstehen. (Armbost 2024 growify)​ Jona Armbost beschreibt in dem Artikel „Bedeutung der Skill-Gap-Analyse für die Unternehmensentwicklung“ die Skill Gap-Analyse. Eine Skill Gap-Analyse ist ein Prozess, bei dem die Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter einer Organisation bewertet werden, um festzustellen, ob sie den Anforderungen des Unternehmens gerecht werden.

Das eigentliche Game-Changer ist die Personalisierung im großen Maßstab: Ein Onboarding-Prozess sieht für alle gleich aus – aber der Lernpfad passt sich an jeden Mitarbeitenden an. Ein Neueinsteiger durchläuft detaillierte Module; eine erfahrene Fachkraft überspringt Basics und vertieft fortgeschrittene Themen. KI adjustiert kontinuierlich: Format, Tempo, Schwierigkeit, Zeitpunkt (Haala 2024 u2d)​. Jona Haala beschreibt ein LXP wie folgt: „Durch die Analyse von Daten über das Lernverhalten werden personalisierte Lernpfade erstellt, die den individuellen Kenntnisstand und das Lerntempo berücksichtigen. Dies führt zu einer effektiven Weiterbildung, da alle Mitarbeiter genau das Wissen erhalten, das sie benötigen, um ihre Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.“

Besonders innovativ ist der Performance Support in Echtzeit: Während der Arbeit im Prozess erhalten Mitarbeitende KI-gestützte Hilfen – Hinweise, Coaching-Impulse, Lösungsvorschläge – direkt dort, wo sie benötigt werden. Das reduziert Fehler, beschleunigt Kompetenzaufbau und macht Lernen „unsichtbar“, weil es in die Arbeit selbst integriert ist (riseup)​. Z. B. SupraWorx (SupraTix) und rise up sind zwei LXP die die Ermittlung von Qualifikationsdefiziten für eine gezielte Entwicklung, die Anpassung des Lernens an Qualifikationsdefizite – in Echtzeit, das Lernen im Fluss der Arbeit und die Sicherstellung der Wissensbewahrung als personalisiertes Lernen in ihren System abbilden.


43. Geschäfts- und Produktionsprozesse als Grundlage

URL: https://lerngalaxis.com/geschaefts-und-produktionsprozesse-als-grundlage/
Veröffentlicht: 13.12.2025

Der Zusammenhang zwischen Geschäfts-/Produktionsprozessen, Informationen/Dokumenten, KI-basierter Personalentwicklung, personalisierten Lernpfaden und der Einführung von LMS ist ein systemischer Kreislauf, der Lernen direkt an Arbeitsprozesse koppelt und durch KI intelligent orchestriert wird (siehe Tramm 2009 uni-hamburg)​. Tramm zeigt die Entwicklung von einer betriebswirtschaftlich geprägten Prozessorientierung hin zu einer pädagogisch-didaktischen Lernprozessorientierung, die stärker auf die Kompetenzentwicklung der Auszubildenden fokussiert, was durchaus auch auf die betriebliche Bildung zu übertragen werden kann.

Prozesse definieren Kompetenzbedarf

Geschäfts- und Produktionsprozesse (z.B. Auftragsabwicklung, Kundenservice, Produktion, Qualitätssicherung) sind die Primärquelle für Lernbedarfe. Jeder Prozessschritt erfordert spezifische Kompetenzen, Kenntnisse und Informationen – etwa: Wie rüste ich eine Maschine? Wie erfasse ich einen Kundenauftrag korrekt? Wie reagiere ich bei Reklamationen? Dieser Ansatz ist keinesfalls ne wie der Beitrag aus dem Jahre 2005 beweist (siehe lernenundlehren)​.

Die Prozessorientierung bedeutet: Lernen folgt nicht abstrakten Curricula, sondern realen Arbeitsabläufen. Mitarbeitende lernen genau das, was sie im jeweiligen Prozessschritt brauchen – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. 360learning beschreibt in dem Artikel, wie die Realität aussieht (siehe 360learning)​. Um den Arbeitsprozess nicht zu unterbrechen gibt es praktikable Lösungen, wie z. B. im LMS die Zeiterfassung einzubinden. So sehen die Mitarbeitenden ihre entsprechenden Lehraufgaben und können sie in Ihren Tagesablauf einbinden.

Horizontale und vertikale Integration

Geschäftsprozesse durchlaufen horizontal verschiedene Abteilungen (z.B. Vertrieb → Produktion → Logistik) und erfordern vertikal ein Verständnis für strategische Zusammenhänge (z.B. Kostenstrukturen, Qualitätsziele). Moderne Personalentwicklung muss beide Dimensionen abbilden: operative Handlungsfähigkeit und systemisches Prozessverständnis. (siehe Tramm 2002 dblernen)​
Tramm argumentiert, dass die Geschäftsprozessorientierung eine zentrale Rolle spielt, um Lernfelder sinnvoll zu strukturieren und die Verbindung zwischen ökonomischen Systemzusammenhängen und beruflicher Kompetenz herzustellen.


44. Datenstruktur, KI und personalisierte Lernpfade

URL: https://lerngalaxis.com/datenstruktur-ki-und-personalisierte-lernpfade/
Veröffentlicht: 05.12.2025

Ein Lernmanagementsystem (LMS) bildet die zentrale Infrastruktur für die Organisation, Verwaltung und Durchführung von Lernaktivitäten.
Es ermöglicht die Anpassung von Inhalten und Lernschritten an den individuellen Wissensstand, Lernfortschritt und das Tempo der Lernenden. Es können Lehr- und Lernpfade mit oder ohne KI erstellt werden
Wollen wir die „KI-Tauglichkeit“ betrachten, müssen wir uns vorher die zur Verfügung stehende Datenmenge anschauen, um danach über KI-basierte Lernmanagementsysteme mit personalisierte Lernpfaden zu entscheiden.

In einer kleinen Bäckerei sind die Rollen oft vielfältig, und jeder Mitarbeiter muss mehrere Aufgaben beherrschen. Ein einfaches, benutzerfreundliches LMS ist hier ideal, um grundlegende Kenntnisse zu vermitteln und die Einhaltung der Prozesse sicherzustellen.
LMS-Rolle: Ein schlankes LMS (z.B. eine Cloud-Lösung mit geringen Kosten dient als zentrale Ablage für alle wichtigen Informationen und Schulungen.

Ein Transportunternehmen hat spezifische Anforderungen an Lizenzen, Sicherheitsvorschriften und Fahrzeugkenntnisse. Ein LMS hilft, diese komplexen Anforderungen zu verwalten und die Einhaltung zu gewährleisten.
LMS-Rolle: Ein LMS, das Zertifikatsmanagement und Schulungen unterstützt, ist hier entscheidend. Es kann auch für die Dokumentation von Fahrerschulungen genutzt werden.

Ein Unternehmen in der Kältetechnik benötigt hochspezialisierte technische Fähigkeiten, strenge Sicherheitsstandards und kontinuierliche Weiterbildung aufgrund technologischer Fortschritte. Ein umfassendes LMS mit Kompetenzmanagement ist hier von großem Vorteil.
LMS-Rolle: Ein robustes LMS, das ein Kompetenz- und Qualifikationsmodell abbilden kann, ist essenziell. Es sollte auch die Integration von Learning Analytics und Empfehlungssystemen ermöglichen.

In allen Fällen dient das LMS als zentrales Werkzeug, um Lerninhalte bereitzustellen, den Fortschritt zu verfolgen und die Personalentwicklung datenbasiert zu steuern.

Aus meiner Sicht ergeben sich aus den bisherigen Aussagen erste Hinweise zum Einsatz von KI nicht nur für personalisierte Lehr- und Lernpfade. Doch betrachten wir erst einmal die unterschiedlichen Datenlagen in den den drei Unternehmen.

1. Bäckerei (ca. 4 – 6 Mitarbeiter)

Bei einem so kleinen Team ist die Datenmenge gering, und die Daten sind oft informell. KI im Sinne von komplexen Algorithmen ist hier weniger praktikabel. Stattdessen sollte man auf regelbasierte Personalisierung setzen, die durch einfache Daten gefüttert wird.

2. Transportunternehmen (ca. 12 Mitarbeiter)

Hier gibt es bereits mehr strukturierte Daten, insbesondere im Bereich Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften und internen Regeln sowie Fahrzeugmanagement. Die KI kann hier schon Muster erkennen und Empfehlungen aussprechen.

3. Kältetechnik-Unternehmen (ca. 42 Mitarbeiter)

Hier ist die Datenbasis breiter und komplexer. Ein detailliertes Kompetenzmodell und die Integration verschiedener Datenquellen sind entscheidend, um das volle Potenzial der KI zu nutzen.

Wichtige Hinweise:

  • Datenintegration: Die Verknüpfung von LMS, HR-System, Projektmanagement und möglicherweise CRM ist entscheidend für eine umfassende Datenbasis.
  • Datenqualität & -standardisierung: Einheitliche Erfassung von Skills und Performance-Daten ist unerlässlich, um Bias zu minimieren und die Genauigkeit der KI zu gewährleisten.
    • Im Deutschen wird „Bias“ sowohl für kognitive Verzerrungen (menschliches Denken) als auch für systematische Fehler in Studien oder Datensätzen verwendet. (Duden)
  • Bias-Management: Regelmäßiges Überprüfen der KI-Modelle auf Verzerrungen und Diskriminierung ist wichtig.
  • KI Regelwerk: Klare Richtlinien für den Einsatz von KI, Datenethik und Verantwortlichkeiten sind notwendig.

In allen Fällen gilt: Die Datenstrategie muss klar definieren, welche Nutzungsdaten erfasst werden, wie sie anonymisiert werden, wer Zugriff hat und wie Bias minimiert wird. Der Start mit einem kleinen, messbaren Piloten ist immer empfehlenswert.


45. Die Zukunft der Personalentwicklung

URL: https://lerngalaxis.com/die-zukunft-der-personalentwicklung/
Veröffentlicht: 02.12.2025

In einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter entscheidend für den Unternehmenserfolg. Digitale Personalentwicklung, verstärkt durch Künstliche Intelligenz (KI), bietet hierfür revolutionäre Möglichkeiten, um Ihr Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Die Basis: Digitale Personalentwicklung mit Lernmanagementsystemen (LMS) Lernmanagementsysteme (LMS) bilden das Rückgrat einer modernen Personalentwicklung. Sie amortisieren sich oft innerhalb von 12-18 Monaten durch Einsparungen bei Schulungskosten, Zeit und Fluktuation, während sie gleichzeitig die Produktivität steigern.

Ob für Onboarding, Compliance-Schulungen, Vertriebstrainings oder die Entwicklung von Soft Skills – LMS bieten Effizienz, Flexibilität und messbare Lernerfolge. Sie sind eine strategische Investition, die Unternehmen wettbewerbsfähig hält, das Employer Branding stärkt und dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Die KI-Revolution: Personalisierung und Effizienz Künstliche Intelligenz hebt die Personalentwicklung auf ein neues Niveau. KI personalisiert Lernprozesse, automatisiert administrative Aufgaben und analysiert Daten blitzschnell, um individuelle Lernpfade zu erstellen. Sie verbessert die Qualität und Zugänglichkeit von Weiterbildungsmaßnahmen, indem sie Mitarbeitern genau die Inhalte anbietet, die sie benötigen. Dabei ist es wichtig zu verstehen: KI ist ein Werkzeug, das den Menschen ergänzt und nicht ersetzt, um die Zusammenarbeit und Motivation zu fördern. Die Zukunft liegt in der Kombination aus KI und menschlicher Erfahrung.

Fortgeschrittene KI-Lösungen für eine smarte Personalentwicklung Über klassische LMS hinaus gibt es weitere innovative Ansätze, die die Personalentwicklung revolutionieren:

  • Learning Experience Platforms (LXP): Nutzerzentrierte Plattformen, die vielfältige Inhalte kuratieren und personalisierte Lernpfade fördern.
  • KI-basierte Coaching/Conversational Agents: Chatbots oder virtuelle Coaches bieten individuelles, skalierbares Coaching in natürlicher Sprache.
  • Performance Support / Embedded Learning: Kontextsensitive Hilfen direkt am Arbeitsplatz, wie Checklisten oder Microlearning.
  • Skills Cloud + Talent Marketplace: Modellierung von Kompetenzen und Matching von Mitarbeitern mit Projekten zur Förderung interner Mobilität.
  • Learning Analytics + Empfehlungssysteme: Datengetriebene Empfehlungen, Kompetenzanalysen und prädiktive Insights für strategische Entscheidungen. Diese Systeme ermöglichen eine effiziente, individuelle und motivierende Weiterbildung durch datenbasierte Ansätze.

Praktische Umsetzung und Erfolgsfaktoren Der Weg zur KI-gestützten Personalentwicklung beginnt oft mit Pilotprojekten, die die Wirksamkeit neuer Tools testen. Wichtige Erfolgsfaktoren sind die Unterstützung durch das Management, klare Zielsetzungen, eine sorgfältige Content-Analyse und die Akzeptanz der Nutzer. Herausforderungen wie Datenschutz, potenzielle Bias in Daten und das Change Management müssen aktiv angegangen werden. Die Kombination aus digitalen und Präsenzformaten (Blended Learning) bietet dabei oft die größte Flexibilität und Effektivität. Messbare KPIs (z.B. 20% Beschleunigung der Kompetenzentwicklung, ≥ 60% Lernbeteiligung) und Nutzerfeedback sind entscheidend, um den Erfolg zu bewerten und eine fundierte Entscheidung für die Skalierung zu treffen.

Fazit: Die Integration von digitalen Tools und Künstlicher Intelligenz in die Personalentwicklung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Sie ist eine strategische Investition in die Wettbewerbsfähigkeit, Mitarbeiterbindung und die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens. Starten Sie mit konkreten Anwendungsfällen, um Risiken zu minimieren und den Lernerfolg zu maximieren.

Das klingt alles sehr einleuchtend und man will ja als Unternehmen auch markt- und wettbewerbsfähig bleiben. Doch stellt sich hier eine existentielle Frage.
Am Besten wir betrachten einmal drei verschiedene Unternehmen: einen Bäckereibetrieb, ein Transportunternehmen und ein Kältetechnik-Unternehmen.


46. Personalentwicklung mit KI – Zwischenstand

URL: https://lerngalaxis.com/personalentwicklung-mit-ki-zwischenstand/
Veröffentlicht: 01.12.2025

Bisher sind zwei Beiträge entstanden („Wie Künstliche Intelligenz die Personalentwicklung revolutioniert“ & „Effizienzsteigerung in der Personalentwicklung durch Künstliche Intelligenz), die nur wenige Aussagen über konkrete Schritte enthielten.

Wenn man es praktischen haben möchte, dann sind drei Punkte wertvoll:

Verständnis der Vorteile und des Potenzials von KI-gestützter Weiterbildung

Praktische Anleitung zur Implementierung von KI in der Personalentwicklung

Umfassender Einblick in zentrale KI-Anwendungsfelder und unterstützende Technologien und

Die konkreten Umsetzungsschritte (Praktischer Fahrplan) sind geprägt durch:

  • Ziele definieren
  • Skills- und Inhaltsinventar erstellen
  • Architektur wählen
  • Datenstrategie und Führung
  • Pilotprojekt und Evaluation

47. Effizienzsteigerung in der Personalentwicklung durch Künstliche Intelligenz

URL: https://lerngalaxis.com/effizienzsteigerung-in-der-personalentwicklung-durch-kuenstliche-intelligenz/
Veröffentlicht: 30.11.2025

Die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Personalentwicklung verändert die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter fördern. KI automatisiert Routineaufgaben und analysiert große Datenmengen in kürzester Zeit – das spart Zeit und Ressourcen.

Durch die personalisierte Gestaltung von Lernprozessen wird sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter genau die Weiterbildung erhält, die er benötigt. Dies führt zu einer höheren Effizienz und besseren Lernergebnissen. Zudem verbessert KI die Zugänglichkeit von Weiterbildungsangeboten, da digitale Lösungen flexibel und ortsunabhängig genutzt werden können.

Dennoch bleibt der Mensch unverzichtbar: KI ergänzt die menschliche Unterstützung, ersetzt sie aber nicht. Die besten Ergebnisse erzielt man durch die Kombination von Technologie und persönlicher Betreuung.

Fazit: KI ist ein mächtiges Werkzeug, das HR-Abteilungen entlastet und die Personalentwicklung auf ein neues Level hebt – mit mehr Effizienz, Qualität und Motivation.


48. Wie Künstliche Intelligenz die Personalentwicklung revolutioniert

URL: https://lerngalaxis.com/wie-kuenstliche-intelligenz-die-personalentwicklung-revolutioniert/
Veröffentlicht: 30.11.2025

In der heutigen Arbeitswelt gewinnt Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr an Bedeutung – besonders in der Personalentwicklung. Unternehmen setzen KI gezielt ein, um Lernprozesse zu personalisieren, Aufgaben zu automatisieren und Daten schnell auszuwerten. Dadurch können Mitarbeiter individuell gefördert und Weiterbildungsmaßnahmen effizienter gestaltet werden.

KI ermöglicht es, Schulungen passgenau auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen zuzuschneiden. So wird nicht nur die Qualität der Weiterbildung verbessert, sondern auch die Motivation der Mitarbeiter gesteigert. Automatisierte Prozesse entlasten HR-Teams und schaffen Raum für strategische Aufgaben.

Wichtig ist dabei, KI als unterstützendes Werkzeug zu verstehen, das die menschliche Erfahrung ergänzt, aber nicht ersetzt. Die Kombination aus innovativer Technologie und menschlichem Know-how bildet die Zukunft der Personalentwicklung.

Fazit: Unternehmen, die KI in ihre HR-Strategie integrieren, profitieren von individuelleren Schulungen, schnelleren Auswertungen und einer verbesserten Zusammenarbeit.


49. Wir möchten …

URL: https://lerngalaxis.com/wir-moechten/
Veröffentlicht: 21.01.2025

Die ersten Fragen bei der Auswahl für Unternehmen haben wir schon angesprochen. Mit der Auflistung der Dokumente für ein LMS lassen sich schon Tendenzen erkennen. Ein Teil kann ins Intranet, ein weiterer Teil kann in eine Wissensdatenbank und ein bestimmter Teil wandert wirklich ins LMS. Welcher Teil das ist und wie er genutzt wird, lässt sich mit der Aussage „Wir möchten …“ definieren.

Wir möchten – Lerninhalten verwalten und bereitstellen, hauptsächlich für formale Schulungen und Zertifizierungen.

Wir möchten – aus den Dokumenten personalisierte Lernpfade und Inhalte erstellen.
Wir möchten – Lernenden anbieten, ihre eigenen Lernressourcen zu verwalten und zu organisieren.
Wir möchten – den Fokus auf die Identifizierung und Förderung von Talenten innerhalb der Organisation legen.

Das klingt doch schon nach einem Plan! Übrigens, wenn man die o. g. Fragen noch vertieft, lässt sich auch einen Entscheidung für den Lernmanagementsystem-Typ ableiten.
Wollt ihr weitere Informationen? Dann schreibt bitte die Fragen als Kommentar. Nächstes Thema: u. a. „Die Zutaten machen den Geschmack“.


50. Das Letzte aus dem SPAM

URL: https://lerngalaxis.com/das-letzte-aus-dem-spam/
Veröffentlicht: 14.01.2025

Super und vielen Dank lieber Support-Kollege.

Stimmt, ich bin derzeit auf so vielen ChatBots unterwegs, dass es schon mal passieren kann, dass ich den Einen vernachlässige.

Hier muss jedoch ein Fehler vorliegen, denn meine ID lautet: e910a19e-0f52-49ad-986e.

Also Jungs, versucht eure Späße woanders 🙂


51. Lernmanagementsystem?!

URL: https://lerngalaxis.com/lernmanagementsystem/
Veröffentlicht: 14.01.2025

Nehmen wir mal an, eine Unternehmerin springt auf den rasenden Zug „LMS mit KI“ auf, weil alle sagen: du musst doch was mit KI und so machen. Da kann man sich tolle Inhalte erstellen, das geht so einfach und macht Spaß. Damit kommt sie zu mir und bittet um Erstellung eines LMS.
Welche Frage stelle ich der Unternehmerin zuerst?
Kurze Gedankenpause! Was meint ihr?

Was wollen Sie investieren? – nein, ich bin doch kein Verkäufer.
Was wollen Sie damit machen? – die Frage hatten wir schon – auch nein.
Wollen Sie ein LMS, ein PLE, ein LXM, ein TMS oder ein LXP? – jetzt habe ich sie mit meinem tollen Kürzel-Fachwissen erschlagen – also auch nein.

Meine Frage lautet: Welche Informationen, Inhalte, Prozessbeschreibungen oder Ähnliches möchten sie denn in so einem Lernsystem für Ihre Mitarbeiter speichern?


52. Neun Modelle ein klarer Sieger

URL: https://lerngalaxis.com/neun-modelle-ein-klarer-sieger/
Veröffentlicht: 09.01.2025

Auf einer anderen Seite findet man neun Lernmanagementsysteme (LMS) und nur eins mit fünf Sternen. Wow – da hat es ja ein Unternehmen einfach, das passende LMS für sich zu finden. Interessant ist auch, dass die Kosten erst viel später auftauchen und meiner Meinung nach Birnen mit Äpfeln vergleichen werden.
PS: Gebt doch mal bitte „9 Modelle, ein Sieger“ in den Suchmaschinen ein und lasst euch überraschen.

Was ich sagen möchte ist, dass man sich auf Vergleichs-Seiten ein Meinung bilden kann, doch die Auswahl eines LMS ist ohne Vorbereitung und „Wissen was wir wollen“ nicht zu machen. Und genau hier ist das „Problem“. Woher sollen die Kolleginnen und Kollegen das wissen?

Ist es nicht einfacher für die Auswahl eines LMS bestimmt Szenarien zu haben, mit denen man dann Vergleiche zu den Bedürfnissen des Unternehmens ziehen kann.

Fortsetzung folgt …


53. Start-Sequenz eines ChatBots

URL: https://lerngalaxis.com/start-sequenz-eines-chatbots/
Veröffentlicht: 06.01.2025

ChatBot-Plattform auswählen, anmelden und Loslegen ist durchaus für die private Nutzung in drei Minuten machbar. Für den Einsatz in Unternehmen ist schon bei der Auswahl der Plattform mit einem höheren Zeitaufwand zu rechnen. Ist die Bot-Plattform gefunden, beginnt das Training: Wissensdatenbank mit Sammlungen, Kategorien und Artikeln füllen, um nur einen Teil zu nennen. Der ChatBot muss mit der Internetseite verbunden und das LLM eingebunden werden. Bei LLM´s wird häufig auf Kostenfallen hingewiesen. In den kommenden Tagen könnt ihr beim Training eines ChatBots dabei sein. (Bild kreiert mit deepai: Ein AI Chatbot sitzt auf einem Computer und liest ein Buch, die Bitte als Aquarell hat er ignoriert 🙂

_Startsequenz in einem ChatBotHerunterladen


54. Neues Jahr und neue Wachstumsbereiche

URL: https://lerngalaxis.com/neues-jahr-und-neue-wachstumsbereiche/
Veröffentlicht: 30.12.2024

„Wer rastet der rostet.“- ein schönes Sprichwort, doch das gilt noch nicht für mich. Die letzten Tage wurden nicht nur zur Ruhe genutzt, sondern auch, um ein wenig aufzuräumen und zu strukturieren. Mit dem neuen Jahr wird auch mein Blog „frisch gestrichen“. Einige Kategorien wurden angepasst und andere sind dazugekommen. Verzetteln ist nicht so mein Ding und der Schwerpunkt Wissensmanagement in Verbindung mit Informationen, Kompetenzen, Bildung und Lernen wird mehr in den Fokus rücken. Vor allem will ich es selbst wissen und springe auf den machine-learning-Zug auf. Ist es wirklich möglich, einen ChatBot in drei Minuten aufzubauen? Mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Was meint ihr?


55. Neue Playlist im LernGalaxis-YouTube-Kanal

URL: https://lerngalaxis.com/neue-playlist-im-lerngalaxis-youtube-kanal/
Veröffentlicht: 29.12.2024

Die ersten beiden Videos der neuen Serie „Moodle-Administration“ sind online. Ich zeige euch die Sicherung der Moodle-Datenbank und wie man sie wieder einspielt.
Ein Hinweis wird in allen Videos kommen. Bitte testet in einer Labor-Umgebung und niemals in der Produktiv-Umgebung!


56. Was ist KI?

URL: https://lerngalaxis.com/was-ist-ki/
Veröffentlicht: 13.04.2024

Die Leute, die darüber reden, sagen „KI“ und die, die damit arbeiten, sagen „machine learning“.


57. Wissens-, Bildungs- und Lernmanagement

URL: https://lerngalaxis.com/wissens-bildungs-lernmanagement/
Veröffentlicht: 26.02.2024

Schauen wir uns die Begriffe Information, Wissen, Informations- und Wissensmanagement etwas genauer an.

  • Wissen ist nichts Materielles, sondern ein Produkt des Denkens, Handelns und Lernens von Personen sowie die Kommunikation zwischen Personen. Es bezeichnet die Gesamtheit der individuellen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten, die Personen zur Lösung von Problemen einsetzen.
  • Information ist die notwendige Voraussetzung zur Generierung von Wissen und stellt einen Fluss von Nachrichten bzw. Daten dar.
  • Informationsmanagement umfasst das Leitungshandeln in einer Organisation, in Bezug auf die Bereitstellung und Nutzung der »informationsinhaltlichen« (Datenbanken etc.) und »informationstechnologischen« (Hardware, Software etc.) Infrastruktur und der darauf basierenden Systeme.
  • Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen (Katenkamp, 2001). Es ist die Gesamtheit organisationaler Strategien zur Schaffung einer »intelligenten« Organisation.
    Zusammengefasst bedeutet das:
    • Informationen bilden die notwendigen Voraussetzungen,
    • Wissen ist „ein Produkt des Denkens, Handelns und Lernens von Personen“,
    • Informationsmanagement bezieht sich auf die informationsinhaltlichen und die informationstechnologischen Infrastrukturen und der darauf basierenden Systeme,
    • Wissensmanagement „beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen“.

Bisher war die Sprache von „Wissensmanagement“. In der Literatur tauchen neben diesem Begriff noch zwei weitere Begriffe auf:

  • Bildungsmanagement und
  • Lernmanagement.

Die folgenden kurzen Definitionen sollen einer ersten Erläuterung dienen.
Bildungsmanagement umfasst alle Prozesse innerhalb der Bildungsorganisation, die sich mit dem Planen, Steuern und Optimieren von Lehr- und Lernprozessen befassen. Dabei ist je nach Verantwortungsbereich auch zwischen dem strategischen (wettbewerbsbezogen, langfristig orientiert) und dem operativen Bildungsmanagement (praktische Umsetzung der strategischen Ziele) zu unterscheiden (Quelle: Die Bildungsmanager)
Lernmanagement beschreibt den bewussten Prozess des Definierens, Strukturierens, Bewahrens und Teilens von Wissen und Erfahrungen innerhalb einer Organisation. Es zielt darauf ab, die Effizienz der Organisation zu verbessern und das Wissen innerhalb des Unternehmens zu speichern (Leibnitz-Bildung, Persomatch).
Der Begriff „Lernmanagement“ erscheint plausibel und ist damit Teil des Wissensmanagements. Für die eindeutige Verortung von Wissens- und Bildungsmanagement bedarf es der Betrachtung der jeweiligen Aufgaben, um eine Unterscheidung festlegen zu können.

Quellen:
wissensmanagement.gv.at
https://www.wissensmanagement.gv.at/Leitfaden
Die Bildungsmanager
https://www.diebildungsmanager.com/blog/bildungsmanagement/
Leibnitz-Bildung
Bildung in der digitalen Welt: Potenziale und Herausforderungen. https://www.leibniz-bildung.de/wp-content/uploads/2020/10/LERN-Positionspapier_Digitale-Bildung.pdf
Persomatch
https://persomatch.de/hr-lexikon/bildungsmanagement/


58. Wissensmanagement – eine Grundüberlegung

URL: https://lerngalaxis.com/wissensmanagement-grundueberlegung/
Veröffentlicht: 25.02.2024

Wissensmanagement sollte nach Probst (et al., 1997) „immer den wesentlichsten Ansprüchen eines praxisorientierten und weitgehend überlebensnotwendigen Instruments für eine moderne Organisation im Sinne der oben definierten Zielsetzungen genügen“. Damit ist Wissensmanagement ein Instrument, welches sich an unternehmerischen Zielen orientiert. Grundsätzlich können normative, strategische und operative Wissensziele unterschieden werden. Weitere Informationen können aus dem Leitfaden – Wissensmanagement (wissensmanagement.gv.at) entnommen werden.

Die Planung von Lernmanagement-Systemen steht im direkten Zusammenhang mit der Beschäftigung mit Wissensmanagement. Die bisherige kurze Betrachtung veranschaulicht, dass es sich um ein sehr komplexes Gebilde handelt, welches sich auch nur mit entsprechenden Ressourcen im Unternehmen umsetzen lässt. Aus medienpädagogischer Sicht ist die Klarheit über Inhalte und Ziele des Bildungsmanagements notwendig. Es stellt sich somit die Frage: Welche Informationen werden zu Themen des Bildungsmanagement und gehören in ein Lernmanagementsystem?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, müssen noch einige Definitionen klargestellt werden.

Quellen:
wissensmanagement.gv.at

Probst
Probst, G./Raub, S./Rombardt, K. (1997): Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressourse optimal nutzen. Wiesbaden: Gabler


59. Beschreibbares PDF

URL: https://lerngalaxis.com/beschreibbares-pdf/
Veröffentlicht: 28.05.2023

Werden Aufgaben digital gestellt, bleibt immer die Frage: was macht der Schüler mit dem Dokument und wie gelangt es wieder zu mir zurück.

Ausdrucken, ausfüllen und an den Lehrer zurückgeben, ist sicherlich eine Variante. Haben alle Familien einen Drucker zu Hause? Nein, also möglich, jedoch nicht für alle Schüler umsetzbar.

Dokument herunterladen, auf dem Rechner ausfüllen und wieder in die Dateiablage der Klasse speichern. Das geht! Haben alle Familien ein Textbearbeitungsprogramm auf dem Rechner?

  • Ja, denn es gibt neben Microsoft Word und OpenOffice auch noch WordPad und den Editor.
  • Ja, denn die Schulcloud LernSax hat OnlyOffice in ihrem Werkzeugkasten.
  • – Alternativ kann das Dokument als PDF-Datei bereitgestellt werden und mit dem Adobe Acrobat Reader und seinem Textwerkzeug beschriftet werden.
  • – Alternativ kann ein beschreibbares PDF-Dokument erstellt werden und in die Dateien der Klasse gespeichert werden.
  • – Alternative kann auch eine andere Art der Aufgabenstellung sein, z. B. Lernmodule oder ein SCORM-Modul.
    Die Rückgabe der gefüllten Dokumente erfolgt über die Speicherung in dem vorgegeben Abgabeordner.

Die Anleitung zum Erstellen einer beschreibbaren PDF-Datei ist hier beschrieben oder über die LernGalaxis Youtube-Kanal Fragen und Antworten.

Dokumente als Aufgabestellungen für Schüler bereitzustellen, bedarf mehrerer Überlegungen: haben die Familien einen Drucker zu Hause und/oder welchen Dateityp verwendet man bei einer digitalen Aufgabe.


60. digital audio cable

URL: https://lerngalaxis.com/digital-audio-cable/
Veröffentlicht: 11.12.2021

In einem Video Konferenz Tool externe Filme mit Ton abspielen.

Vielen fallen jetzt YouTube oder Vimeo als Quellen ein. Doch nicht jeder nennt z. B. einen YouTube Kanal sein Eigen. Also was tun, wenn ich im Fernunterricht oder bei einem Webseminar ein Video abspielen möchte.
Eine mögliche Lösung wäre, dass man Adobe Connect oder Cisco Webex verwendet. Das eine Konferenztool ist sehr preisintensiv und das andere Tool ist (im schulischen Einsatz) nicht empfohlen. Bleiben also BigBlueButton, edudip in der LernSax, jitsi oder Meetzi für die Nutzung. In einem vergangenen Beitrag habe ich eine ähnliche Frage: „Wie bekomme ich Musik in eine Videokonferenz?“ beantwortet. Und auch auf die o. g. genannte Frage wird als Antwort wieder ein Kabel zum Einsatz komme. Diesmal ist es jedoch das digital audio cable, ein digitales Audiokabel.

Das „digital audio cable“ ist eine Softwarelösung. Man installiert das kleine Programm und es werden die Treiber für ein virtuelles Mikrofon vorbereitet. Diese Softwarelösung nimmt den Systemsound (also den Ton des abzuspielenden Videos) auf und gibt ihn an das Videokonferenz-Tool weiter. Die Teilnehmenden an der Videokonferenz hören dann den Ton des per Bildschirmfreigabe übertragenen Videos.

Schritte im Schnelldurchlauf:

  • digital audio cable installieren
  • Treiber für ein digitales Mikrofon werden installiert
  • das Video wird auf dem eigenen Rechner gestartet
  • in der Videokonferenz wird die Bildschirmfreigabe aktiviert
  • als Mikrofon wird das digitale Mikrofon ausgewählt
  • der Ton des Video wird übertragen

Der erfahrene Nutzer wird jetzt den Einwurf bringen, dass ja neben dem virtuellen Mikrofon auch ein virtueller Lautsprecher bei der Installation des digital audio cable eingerichtet wird.
Das stimmt, ich habe es für die Verständlichkeit der Übertragung des Tons in eine Videokonferenz bisher nicht angesprochen.
Um den Prozess besser zu verstehen, beziehe ich mich kurz auf mein YouTube Video (Musik in einem Online Meeting in 45 Sekunden)
Das Audiokabel wird am iPad Kopfhörerausgang angeschlossen und mit dem Mikrofoneingang am Laptop verbunden.
Genau so funktioniert auch das digital audio cabel, nur eben als Software.
Ich verbinde den Ton des abzuspielenden Videos (Kopfhörerausgang = virtueller Lautsprecher) mit dem virtuellen Mikrofon und aktiviere beim Abspielen des Videos dieses virtuelle Mikrofon in der Konferenzumgebung.

Welche Software wird dazu verwendet?
Ich verwende das „VB-CABLE Virtual Audio Device“ von VB-AUDIO Software. Der Download steht sowohl für Windows. als auch für macOS bereit.

Ich wünsche viel Erfolg beim Ausprobiere und bei Fragen einfach melden.


61. Bildungsapps

URL: https://lerngalaxis.com/bildungsapps/
Veröffentlicht: 09.10.2021

Die iPads für Schüler und Lehrer kommen bald in die Schule.

Es gilt die verbleibende Zeit bis dahin mit den Vorarbeiten für die Verwendung im Unterricht zu nutzen.
Es stehen die Fragen der Anbindung an die Medien-Boards oder digitale Tafeln und die Bildungs-Apps im Vordergrund.

Um eine Entscheidung über die Bildungsapps etwas zu vereinfachen, wurden die Apps auf meiner Seite nach Fächern und fachübergreifend sortiert. Die didaktischen Hinweise zu den einzelnen Apps werden vervollständigt. Ein kleiner Hinweis zur Evernote: Zwei Möglichkeiten der Nutzung stehen zur Verfügung: „Notizbuch anzeigen“ (Ansichtsoptionen – Listenansicht) oder „Notizbuch beitreten (Anmeldung bei Evernote)

Apps für einzelne Fächer – Apps Fachübergreifend


62. Zusammenfassung Vergleich Autorentools

URL: https://lerngalaxis.com/zusammenfassung-autorentools/
Veröffentlicht: 09.10.2021

Zusammenfassung
Für die Erstellung von eLearning-Modulen bieten die LMS eigene Bordmittel an.
Über den Export oder die Sicherung dieser Module ist eine Verteilung innerhalb der Lernumgebung zu anderen gleichartigen Lernumgebungen oder andere Lernumgebungen gleichen Standard möglich.
Die Bearbeitung solcher Module mittels externer Editoren hängt von dem jeweiligen eLearning-Standard des erstellten Moduls ab.
eLearning-Module können genau so auch über Autorentools oder SCORM Editoren erstellt werden.
Der Export des Tools muss dann den entsprechenden eLearning-Standard des Ziel LMS enthalten, sonst ist der Import in das LMS nicht möglich.
Der Vorteil von Autorentools liegt in der Bereitstellung mehrerer eLearning-Standards für den Export, zum Teil eine grafische Oberfläche für die Erstellung von eLearning-Modulen und das Ausdrucken von Modulen.

Bei unbekannten Begriffen bitte als Gast anmelden und das Glossar benutzen.


63. Vergleich Autorentool für die Erstellung von eLearning-Modulen

URL: https://lerngalaxis.com/vergleich-autorentool/
Veröffentlicht: 09.10.2021

Autorentools
Im Vergleich werden die folgenden Autorensysteme und Editoren gegenübergestellt:
Adobe Captivate
eXeLearning
Open eLearning
articulate storyline 360
ispringsuite

Adobe Captivate
Projekt mit automatischer Anpassung
VR-Projekt
Leeres Projekt
Softwaresimulation
Videodemo
von PowerPoint
verfügbare Ressourcen – Vorlagen, Beispiele und Tutorials
Veröffentlichen als HTML5 oder SCORM
Weitergabe für andere LMS möglich (über Einstellungen Quizz) – SCORM 1.2 3. Edition), SCORM 2004, AICC oder xAPI
Drucken als Handout, Lesson, Step by Step oder Storyboard (wird als *.doc-Datei abgelegt)

eXeLearning
Erstellung – neues Projekt, Dokumentenvorlage (EDIA Projekt-PBL) oder eigene Dokumentenvorlagen die aus vorhanden Projekten erstellt wurden
Veröffentlichung – (Export) als – Webseite, einzelne Seite, EPUB3, SCORM 1.2 oder IMS
Drucken – als PDF speichern

Open eLearning
Erstellung – neues Projekt, Installation von Erweiterungen und Objekten möglich
Veröffentlichung als SCORM für Moodle oder Chamilo oder als HTML-Seite
Drucken

articulate storyline 360
Erstellung – neues Projekt oder Bildschirm aufnehmen
Importieren von PowerPoint, Quizmaker, Engage, aus Vorlagen oder Fragen aus einer Datei (*.xls, *.xlsx oder *.txt)
Veröffentlichung als SCORM 1.2, SCORM 2004, AICC, Tin Can API, cmi5, HTML5, Video, als CD oder Word
Drucken – beim Veröffentlichen als *.doc

ispringsuite
Erstellung – von Kursen, Quiz, Simulationen, Bildschirmaufnahmen, Interaktionen, Bücher
Importieren von PowerPoint und von ispringsuite-Dateien (*.quiz, *.scenario, iSpring Cam Pro Prject Files, *kntx oder *.visuals)
Veröffentlichung – als HTML5, Video, SCORM 1.2, SCORM 2004, AICC, ExperienceAPI oder cmi5
Drucken – über PowerPoint

LernSax
Erstellung – Lernmodul (ehemals Courselets)
Veröffentlichung – nur innerhalb der LernSax als Kopie oder als Modul als SCORM 1.2. Die Einbindung von diesen SCORM Modulen ist jedoch nicht so flüssig, wie bei in Editoren erstellten SCORM Paketen. Der Import von SCORM Modulen ist gesperrt. Der Ausdruck ist ohne Anpassung der Formatierung möglich.

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64. Autorentool oder Bordmittel

URL: https://lerngalaxis.com/autorentool-oder-bordmittel/
Veröffentlicht: 09.10.2021

Nutzung Autorentool oder Bordmittel?
Welches Autorentool soll für die Erstellung von eLearning-Inhalten genutzt werden? Oder genügen die Bordmittel der LMS?
Antwort: Werden die eLearning-Module für mehrere LMS benötigt, reichen die Funktionen für die Erstellung nicht aus, will man eLearning-Module in verschiedenen Standards erstellen oder arbeitet man eher mit grafischen Erstellungsmitteln, dann empfiehlt sich, über ein Autorentool nachzudenken.

Kriterien für den Vergleich der Autorentools
Was nützt mir das schönste eLearning-Modul (mit einem Autorentool erstellt), wenn ich es nicht in mein LMS einbinden/importieren kann. Ich glaube, diese Feststellung ist Motivation genug, um sich die Autorentools und SCORM-Editoren genauer anzuschauen.
Was kann man mit ihnen erstellen?
Gibt es verfügbare Ressourcen wie Vorlagen, Beispiel und Tutorials?
Welche eLearning-Standards werden für die Veröffentlichung angeboten?
Ist der PDF Export oder das Drucken der Module als Begleitmaterial möglich
Können Videos erstellt werden?

eLearning Standards
Folgende eLearning Standards stehen in den LMS und den Autorentools zur Verfügung und werden in den LMS benötigt:
SCORM 1.2
SCORM 2004
AICC
xAPI
HTML5 / H5P
IMS
Tin Can API

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65. eLearning Module exportieren/importieren

URL: https://lerngalaxis.com/elearning-module-exportieren-importieren/
Veröffentlicht: 09.10.2021

eLearning-Module exportieren
Die Module der LMS können exportiert werden. Bei einigen Plattformen steht dafür die Sicherung/Speicherung zur Verfügung. Diese Funktion erfüllt auch den Zweck eines Exportes.
Generell sollten eLearning-Module gesichert werden. Denn der Arbeitsaufwand für die Erstellung der Inhalte ist nicht gering.
Exportierte Module können dann in andere LMS gleichen Typs eingebunden werden. Sie können veröffentlicht werden und so von anderen genutzt werden oder in Klassen verteilt werden.
Von Vorteil ist, wenn eLearning-Module in einem eLearning Standard (z. B. SCORM 1.2 oder SCORM 2004) exportiert werden können. Dies gilt für die Bordmittel und auch für die Autorentools. Was nützt mir das schönste eLearning-Modul (mit einem Autorentool erstellt), wenn ich es nicht in meine LMS einbinden/importieren kann.

eLearning-Module importieren
In den LMS sind nicht nur die Editoren für E-Learning-Module eingebaut, sondern es gibt verschiedene Möglichkeiten Module zu importieren.
In Moodle ist dies in den Aktivitäten „H5P“, „IMS-Content“ und „Lernpaket“ vorgesehen. Ein IMS Content Paket wird als *.zip Datei hochgeladen und in Moodle geöffnet. Ein Lernpaket wird außerhalb von Moodle mit spezieller Autorensoftware erstellt und im Format SCORM 1.2 eingespielt.
„Der Hauptunterschied besteht darin, dass ein IMS Content Paket im Wesentlichen statische Inhalte enthält. Ein SCORM Lernpaket kann dagegen auch Testfragen enthalten, die bewertet werden und deren Bewertung nach Moodle übertragen wird. Wenn Sie Wissen vermitteln und gleichzeitig abprüfen wollen, verwenden Sie ein SCORM Lernpaket. Wenn Sie nur Inhalte vermitteln wollen, nutzen Sie ein IMS Content Paket.“ (Quelle Moodle)
Moodle ist das einzige LMS (entsprechende der vorgestellten Plattformen), bei der H5P importiert werden kann.

In ILIAS steht der Import in den Objekten „Lernmodul ILIAS“, Lernmodul HTML“ oder Lernmodul SCORM“ zur Verfügung. Es wird der Standard SCORM 1.2 und 2004 unterstützt.
„Neben ILIAS-Lernmodulen (XML-basiert) können auch bestehende Lernmodule nach SCORM/AICC-Standard und HTML-Lernmodule importiert werden.“ Wenn Sie Wissen vermitteln und gleichzeitig abprüfen wollen, verwenden Sie ein SCORM Lernpaket. Wenn Sie nur Inhalte vermitteln wollen, nutzen Sie ein IMS Content Paket. (Quelle ILIAS)
Bei OPAL werden die Importe bei den SCORM- und CP-Lerninhalten (CP = Content Paket) angeboten. Es wird SCORM 1.2 angeboten. In der LernSax können nur Module vom Dateityp *.courselet importiert werden.

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66. Neue Funktion in LernSax

URL: https://lerngalaxis.com/neue-funktion-in-lernsax/
Veröffentlicht: 01.09.2021

Ein neues Tool – eine Tafelsoftware – ist nun Teil der Funktionen von LernSax. Der Vorteil ist nun, dass die Nutzung über den Browser innerhalb der LernSax erfolgen kann. Es wird lediglich die Hardware der Medienboards genutzt (Stifte oder Berührung)

Die Nutzung kann über zwei Möglichkeiten erfolgen:

  1. Erstellung während des Unterrichts und
  2. Erarbeitung des Tafelbildes im Vorfeld.

Ein Video zeigt eine kurze Einführung in die Nutzung. YouTube – GeoGebra Notes – Tafelsoftware in der LernSax

In den Dateien – Datei erstellen – findet man nun einen vierten Dateityp (*.ggs). Darüber werden die Tafelbilder erstellt. Für die Nutzung in der Klasse wird die erstellte oder hochgeladenen Datei über den Stift (Bearbeiten) genutzt.

Wer bereits einen GeoGebra Zugang hat kann die Tafelbilder über den „Notizen“ erstellen und dann speichern.


67. Zwischenbemerkung – eLearning-Module

URL: https://lerngalaxis.com/kleine-zwischenbemerkung/
Veröffentlicht: 12.08.2021

Nach dem Artikel „eLearning-Module erstellen“ folgt bald die Artikel zum Export/Import. Ein Selbsttest „zwingt“ mich jedoch erst einmal eine kurze Zwischenbemerkung zur Erstellung von eLearning-Modulen niederzuschreiben. Lesezeit –

Die Beiträge zum Thema „Vergleich von Autorentools“ werden parallel im SCORM Editor Open eLearning als eLearning-Modul angelegt. Die notwendige Zeit für Erstellung lag bei ca. drei ein halb Stunden. Das ist angesichts der Vorlage von vier DIN A4 Seiten mit 832 Wörtern, 6096 Zeichen und 12 erstellten Modulseiten sehr viel. Wenn man am Beginn der Arbeit mit eLearning-Modulen steht oder man arbeitet sich in ein neues Tool ein, dann ist zusätzliche Zeit einzuplanen.

Mit den folgenden Gründen möchte ich Empfehlungen geben, wie man die Erstellungsphase kurz hält. Heißt jedoch nicht, dass sich die Gesamtzeit (Konzeptphase und Umsetzung) veringert. Der Großteil der Zeit muss in  der Konzeptphase geplant werden!

Die Gründe für lange Erstellungsphasen liegen klar auf der Hand – je besser und vollständiger das Konzept für die Lernmodule in einem Texteditor (oder Microsoft Word oder PowerPoint) vorbereitet ist, umso schneller ist auch die Umsetzung im SCORM-Editor/Autorentool. In der Konzeptphase ist die Unterstützung des Teams gefragt, denn so vermeidet man Überraschungen. „Ich mache mal ein Lernmodul“ – ist reine Zeitverschwendung.

Ein zweiter Grund liegt in der mangelhaften Vorbereitung des Bildmaterials (später Video- oder Audiodateien). Während der Erstellung zu schauen, was da so Schönes passen könnte – kostet Zeit.

Dritter Grund: In einem Lernmodul ist die Wissenüberprüfung ein fester Bestandteil. Auch dieser Teil muss im Vorfeld erarbeitet werden.

Vierter Grund: Formative Anpassungen, Layout oder Schriften gehören ganz an den Schluss der Umsetzung und haben während der Erstellung keinen Raum. Es sei, denn man arbeitet von vornherein mit einem vorgefertigten Layout. Der Grundsatz, lautet wie überall, erst der Inhalt dann das Design!

Fünfter Grund: immer vom Groben zum Feinen denken und arbeiten. Aus Stichworten werden Überschriften, Absätze und Sätze. Kurze Bemerkungen in ein eLearning-Modul zu übertragen und diese dann dort auszuformulieren – kostet Zeit.

In der Erstellungsphase ist man einem gewissen Druck ausgesetzt – fertig werden! Da fallen einem bestimmte Formulierungen nicht sofort ein. Wortwiederholungen sind an der Tagesordnung und die Rechtschreibung/Grammatik bleibt auf der Strecke.

Sechster Grund: Lasst ein wenig Zeit zwischen der Konzeption der Inhalte und der Erstellung der Lernmodule im Editor /Autorentool vergehen. Sprecht das Konzept lieber einmal mehr mit dem Team durch. Startet so vorbereitet in die Umsetzung.

Siebenter Grund: Arbeitet mit einem euch bekannten Programm (SCORM Editor oder Autorentool) oder arbeitet euch in eine spezielle Software mittels kleinerer Szenarien ein. Wenn ihr mit eLearning-Modulen startet, muss es nicht sofort Adobe Captivate oder articulate storyline 360 sein, hier reichen die Bordmittel der LMS völlig aus.

Der letzte Grund: Wenn man während der Konzeption oder Umsetzung feststellt, dass ein Glossar zweckdienlich ist, dann bitte als eigenes Projekt betrachten und nicht noch zusätzlich in die Erstellung von Lernmodulen packen. Ist ein Katalog vorhanden, kann dieser ohne Weiteres gepflegt werden. Oder ihr stellt fest „Ach das könnte auch noch rein!“, dann haltet euch strickt an den roten Faden, sprich die Gliederung oder um es noch deutlicher zu sagen – an das Lehr-/Lernziel! (Die soll es ja bei Lernmodulen auch noch geben.)

Bei unbekannten Begriffen bitte als Gast anmelden und das Glossar benutzen.


68. eLearning-Module erstellen

URL: https://lerngalaxis.com/elearning-module-erstellen/
Veröffentlicht: 03.08.2021

Bei der Erstellung von eLearning-Modulen steht man oft vor der Frage: Womit erstelle ich sie?
Die Antwort ist, dass man die Bordmittel des jeweiligen Lernmanagementsystems (LMS) nutzt oder man nimmt eine Autorensoftware (wird in einem eigenen Beitrag behandelt), um Module zu importieren.
Bei Moodle gibt es die Aktivität „Lektion“, die jedoch kein eLearning-Modul, im Sinne der Definition darstellt. Bei ILIAS sind es die Objekte „Lernmodul ILIAS“, Lernmodul HTML“ oder Lernmodul SCORM“. Bei OPAL ist es der Kursbaustein „CP-Lerninhalt“. In der LernSax stehen die „Lernmodule“ (ehemals Courselets) zur Verfügung.

Bei unbekannten Begriffen bitte als Gast anmelden und das Glossar benutzen.


69. Urkunde über Eintragung der Marke

URL: https://lerngalaxis.com/urkunde-marke/
Veröffentlicht: 31.07.2021

Nun ist es offiziell und die Bescheinigung über die in das Register eingetragenen Angaben liegen schriftlich vor.

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat die Marke „LernGalaxis“ eingetragen.


70. distance learning

URL: https://lerngalaxis.com/distance-learning/
Veröffentlicht: 24.04.2021

Für die Erarbeitung einer Übersicht der Leitwerte/Merkmale von distance learning wurden 24 Veröffentlichungen einbezogen. In allen Leitwerten ist das Lehren/Lernen der Hauptschwerpunkt und damit auch der Hauptleitwert aller Bemühungen.
Eine Übersicht wird hier bereitgestellt. Das sind im Einzelnen:

  1. allgemeine Kriterien guten Unterrichtens
  2. Zehn Kriterien guten Unterrichts nach Hilbert Meyer
  3. Zwölf Prüfsteine für die Arbeit mit digitalen Medien
  4. Empfehlung H. Meyer für Homeschooling“
  5. Guter Hybridunterricht
  6. Sechs Leitwerte für digitalen Fern- und Hybrid-Unterricht
  7. Digitales Lernen und Onlineunterricht – der Überblick für Eilige
  8. Unterrichtssituation in LMS abbilden
  9. Fünf Tipps für den Einstieg in die Online-Lehre
  10. Remote Working
  11. Lehr-Lern-Modell
  12. Die neun W-Fragen
  13. Die 4 K’s
  14. Didaktische Prinzipien
  15. Einflussfaktoren der didaktischen Kompetenzentwicklung
  16. Lernzielstufen
  17. Grundlegende didaktische Gestaltungsprinzipien
  18. Didaktische Ansätze nach Hilbert Meyer
  19. Didaktisches Feinkonzept
  20. Didaktisches Design nach Bremer
  21. Didaktik virtueller Lehr-/Lerneinheiten – Didaktisches Design
  22. EEE-Methode (Eintauchen – Entdecken – Erklären)
  23. LPS-Methode (Learn – Practice – Share)
  24. SAMR-Modell

71. Kompetenzrahmen „Kompetenzen in der digitalen Welt“

URL: https://lerngalaxis.com/kompetenzrahmen-kompetenzen/
Veröffentlicht: 18.03.2021

In der Kernkompetenz „Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren“ wird der Punkt „Speichern und Abrufen“ empfohlen.
Viele unsere Schüler/-innen fotografieren ihre Aufgaben ab und speichern sie in den Abgabeordner. Ein Kompliment an die Schüler/-innen, die der Datei einen passenden Namen geben (Thema, Name des Schülers).
Was noch ankommt trägt den Namen „image.jpg“, „1611836802.jpg“ oder „IMG_20210124_083153.jpg“. Womit natürlich keiner von uns als Lehrer etwas anfangen kann und es ist auch nicht im Sinne der Kernkompetenzen.
Der Schüler kann seine hochgeladene Datei über Eigenschaften nach dem Hochladen jederzeit umbenennen.
Ich kann hier nur die Empfehlung aussprechen, dass Sie die Schüler zum Umbenennen anhalten (bereits in der Aufgabenstellung fixieren) und auch in die Bewertung einbeziehen.

Weitere Empfehlungen zur Umsetzung des Kompetenzrahmens werden folgen.


72. LernGalaxis – YouTube Kanal

URL: https://lerngalaxis.com/lerngalaxis-youtube-kanal/
Veröffentlicht: 05.03.2021

Hier werden nicht nur Lehrvideos bereitgestellt, sondern auch spezielle Fragen zum Thema Nutzung Lernmanagementsysteme (Moodle, ILIAS, LernSax oder WebWeaver School) beantwortet.

Der Link auf die Internetseite führt u.a. zu fächerbezogene Übungen & Apps, Fortbildungsterminen, dem Blog zum Thema Mediendidaktik und dem Formular für Fragen. Und hier geht es zum Kanal LernGalaxis

Fragen und Kommentare sind immer gern gesehen!
Ich freue und bedanke mich bei jedem Besucher und Abonnementen.

In diesem Jahr hatten wir bereits 2375 Aufrufe, super und weiter so.


73. Musik im online Meeting

URL: https://lerngalaxis.com/musik-online-meeting/
Veröffentlicht: 20.02.2021

Wie bringe ich Musik in ein Video Chat oder Online Meeting?

Als Voraussetzung benötige ich zusätzliche Hardware:
– ein Abspielgerät (Tablet oder Smartphone mit den Audio-Dateien)
– ein Klinke-Klinke-Kabel 3,5 mm Stereo, bitte darauf achten, das der Körper des Steckers schmal ist, um diesen trotz der Schutzhüllen richtig eingesteckt werden kann. Und beim Einstecken muss der Lautsprecher des Tablet oder Smartphone ausgeschalten werden. Wie wenn ihr einen Kopfhören einsteckt.
– optional einen USB-Mikrofon-Kopfhörer-Verstärker möglich.
Dieser ist auch als Kopfhörerverstärker oder USB Externe Soundkarte erhältlich. Der Preis liegt zwischen 5 bis 25€.

Das Klinken-Kabel in den Kopfhörerausgang des Tablet oder Smartphone einstecken und mit dem Mikrofoneingang auf der externen USB Soundkarte verbinden. Diese Kombination wirkt nun wie ein neues Mikrofon, denn das brauche ich.

Jetzt wird das Online Meeting gestartet.
Bei der Bestätigung der Audiogräte ist darauf zu achten, dass auch das neue Mikrofon erkannt bzw. ausgewählt wird.
Starten des Abspielgerät, aktiviert euer Mikrofon und alle Teilnehmer des Meetings hören jetzt Musik.

Zur Unterstützung schaut euch die beiden Videos an (45-Sekunden-Antwort und ausführliche Antwort).


74. Bildgrößen

URL: https://lerngalaxis.com/bildgroessen/
Veröffentlicht: 06.02.2021

Du willst ein Bild in seinem Artikel benutzen, sehr gut. Hierbei ist nicht nur die Größe für den Artikel im Blog zu beachten, sondern auch die Größe der Ziele, gemeint sind hierbei Facebook, Twitter & Co. Das Beitragsbild im WordPress-Artikel wird quadratisch kann die u. g. Größen haben und wird quadratisch zugeschnitten.

Empfohlenes Format Empfohlene Größe (Breite x Höhe)
Facebook Querformat 1000 x 523
Twitter Querformat 2:1 1000 x 500
Google+ Hochformat 2:3 667 x 1000
Pinterest Hochformat 2:3 bis 1:3,5 667 x 1000
Instagram Quadrat 1000 x 1000


75. Video – LernSax Sprechstunden

URL: https://lerngalaxis.com/video-lernsax-sprechstunden/
Veröffentlicht: 24.10.2020

Das Video dient dem Verständnis für den Aufbau und die Administration der LernSax-Funktion Sprechstunden – (YouTube)


76. Video – LernSax- Erstanmeldung

URL: https://lerngalaxis.com/video-lernsax-erstanmeldung/
Veröffentlicht: 24.10.2020

Ein interaktiver Lehrfilm zur Erstanmeldung und der Erlangung eines Überblick über die LernSax für Schüler/-innen. Die Playlist hat eine Länge von 26 Minuten. Mit den Übungen dauert die Einweisung ca. 85 Minuten. (YouTube)


77. Video-Konferenzsysteme

URL: https://lerngalaxis.com/distancelearning-06/
Veröffentlicht: 28.04.2020

distance learning (6)

Im Rückblick auf den Beitrag „distance learning (5) Webkonferenz & Videokonferenz“ ist der Hauptteil eines E-Learning Angebotes der kommunikative Teil.
Es gibt verschiedene Anbieter für Webmeeting, online Kollaboration, online Schulungen, Webinare, Telefon- sowie Videokonferenzen, online Meeting, Onlinebesprechungen, Video Webinare, Konferenzräume und Live-Online-Seminare. Elf Anwendungsszenarien, die sich auf zwei Kategorien zusammenfassen lassen: der Webkonferenz und der Videokonferenz. Die o. g. Anwendungsszenarien gelten sowohl für die Webkonferenz als auch für die Videokonferenz. In einer Webkonferenz ist zusätzlich der online Support und die Fernwartung möglich.

Doch worin besteht nun der Unterschied zwischen den beiden Kategorien?
Während das Hauptziel der Webkonferenz u. a. die Inhaltsfreigabe ist, so ist es bei der Videokonferenz die Live-Kommunikation.
Die Anwendungsszenarien der Webkonferenz zielen auf die Nutzung verschiedener Geräte und die einfache Installation ab. In diesem Bereich finden auch HTML5 und WebRTC ihre Anwendung.
Die Stärken der Videokonferenz liegt in der Qualität von Bild und Ton bei der Übertragung der Videos und der Sprache. Hier kommen spezielle Geräte zum Einsatz, z. B. Cisco Webex Board, Cisco Webex Raumgeräte oder Cisco Webex Einzelplatzgeräte. Weitere Hersteller von Videokonferenzlösungen sind Plycon, Tenveo, Microsoft, lifesize, Avaya, acano, Prysm, Smart, Sony, Huawei und Promethean.
Smart Learning und Promethean World werden in einem der nachfolgenden Beiträge eine Rolle spielen.

Eine sehr gute Zusammenfassung zum Thema Videokonferenz bietet die Internetseite der Firma „Tenveo“.
„Videokonferenzsysteme erfordern die Installation spezieller Clientanwendungen oder -geräte, können ohne Internetverbindung arbeiten und erfordern immer einen Server, der Mehrpunkt-Videokonferenzsitzungen steuert. Abhängig von den Systemfunktionen können Benutzer verschiedene Arten von Konferenzen einschließlich Webinaren (Webkonferenzen) organisieren.“ (Quelle: http://de.tenveo-video-conference-es.com, 28.04.2020)


78. distance learning (5) Webkonferenz & Videokonferenz

URL: https://lerngalaxis.com/distancelearning_05/
Veröffentlicht: 26.04.2020

Greifen wir die Frage aus distance learning (4) noch einmal auf: Was wollen wir erreichen oder was wollen wir machen?

  • Lehr- und Lerninhalte als Video bereitstellen oder/und
  • Lehr- und Lerninhalte als Kurs bereitstellen
  • ein virtuelles Klassenzimmer nutzen
  • eine Webkonferenz durchführen
  • ein Webinar live durchführen
  • ein Webinar on demand durchführen
  • Anzahl der Teilnehmer bis 10, bis 20, bis 50 oder über 50 planen
  • Funktionen wie Präsentationen zeigen, Anwendungen teilen, Echtzeit Videobild-Übertagung, integrierte Telefonkonferenz, Whiteboard, Chat, File & Screen-Sharing nutzen

Ein wichtiger Punkt steht vor allem im Vordergrund: die Kommunikationen zwischen Personen die sich nicht am selben Platz befinden. Dabei unterscheidet man die Face-to-Face Kommunikation in Echtzeit und die zeitverzögerte Kommunikation. Die nachfolgende Abbildung beschreibt zwei Anwendungsszenarien, die im distance learning zur Anwendung kommen könnten.


79. distance learning – (4) Tools und Kategorien

URL: https://lerngalaxis.com/distancelearning_04/
Veröffentlicht: 26.04.2020

In den Beiträgen geht es nicht vordergründig, um einen Vergleich von Tools und Programmen, sondern eher um die Herangehensweise an distance learning. Die entscheidende Frage ist und bleibt: Was will ich erreichen?

Die nachfolgende Wortwolke zeigt nur ansatzweise die Tools und die damit verbundenen Möglichkeiten. In den folgenden Beiträgen wird eine Kategorisierung vorgenommen.


80. distance learning – (3) System und Tools

URL: https://lerngalaxis.com/distancelearning_03/
Veröffentlicht: 22.04.2020

Videokonferenzsystem, online Konferenzsysteme, Audio- und Videokonferenzsysteme, online Meeting Software, Webkonferenzsysteme, Webinarsoftware, Kommunikationstools oder online Collaborationstools: Die Liste der Systeme für die online Kommunikation ist noch nicht zu Ende.

Es geht jedoch nicht nur um die online Kommunikation, sondern um Fernlernwerkzeuge. Distance learning tools – sind Softwareprodukte, die Lehrer in einem digitalen Klassenzimmer verwenden. Diese Produkte haben alle als einen wichtigen Bestandteil die Kommunikationswerkzeuge.

Folgt man den bisherigen Begriffen, so sind nun die Werkzeuge für den virtuellen – und Fernunterricht an der Reihe. Und zum Schluss folgen die Lernmanagementsysteme.

Wie bereits im Teil (1) angedeutet muss man sich eine Vision von dem schaffen, was man im distance learning erreichen will. Ansonsten verliert man sich in der Fülle von Systemen und Tools.

Welche Kategorien, die zum distance learning gehören, kennt ihr noch? Einfach im Kommentarfeld eintragen.

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81. distance leraning – (2) Sammelsorium

URL: https://lerngalaxis.com/distancelearning_02/
Veröffentlicht: 21.04.2020

Gesucht wird ein Tool,
  • um Fernlehrgänge zu organisieren.
  • um eine Videokonferenz zu organisieren.
  • für einen virtuellen Klassenraum.
  • für die Durchführung von Webinaren.
  • für eine E-Learning Plattform.
  • mit dem man Online-Kurse verkauft.
  • … u.s.w. …
  • mit dem man den Verkauf bucht.
  • mit dem man Fernlehrt und -lernt.
  • für die Organisation von Meetingräumen.
  • mit man Marketingaktionen durchführt.
  • für einen Online-Campus.
  • das man als Lernmanagementsystem verwendet.
  • … u.s.w. …
Ich suche das eine Tool für distance learning.

Gibt es dieses Tool schon?
Im Vorfeld der Umsetzung von distance learning ist es wichtig, dass man klare Vorstellungen von dem hat, was man eigentlich will. Es ist wichtig eine Vision über die Inhalte sowie die Zielgruppe zu besitzen, seine Partner zu kennen und den finanziellen Rahmen festlegt.

Auf welche Punkte sollte man im Vorfeld von distance learning noch achten? Schreibt gern eure Meinung in den Kommentar.


82. distance learning – (1) Motivation

URL: https://lerngalaxis.com/distancelearning_01/
Veröffentlicht: 20.04.2020

Ohne Definition geht nichts.
Distance learning, auch Fernunterricht, E-Learning und Online-Lernen genannt, ist eine Form der Bildung,

  • bei der die physische Trennung von Lehrern und Schülern während des Unterrichts und
  • der Einsatz verschiedener Technologien zur Erleichterung der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden zu den Hauptelementen gehören.
    Quelle: Distance learning | education | BritannicaMonday, April 20, 2020 8:25 PM https://www.britannica.com/topic/distance-learning

Es kling wie ein Zitat aus der Auftaktvorlesung der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) an der FernUniversität Hagen im Studiengang B.A. Bildungswissenschaft im Jahr 2006. Fünf Jahre später war ich eine M.A. „Bildung und Medien: eEducation“.

Heute im Jahr 2020 stehen wir vor den selben Gegebenheiten und den praktischen Umsetzungen. An der Definition hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, sind nicht nur die Technologien für die Kommunikation und die Anzahl der Lehr- und Lernmaterialien (eingeschlossen die Apps).

Motiviert durch die neuen Technologien, z. B. WebRTC und HTML5, bin ich auf der Suche nach einem passenden Tool für Videokonferenzen.


83. Ein Webinar Kanal entsteht

URL: https://lerngalaxis.com/webinarkanal/
Veröffentlicht: 15.04.2020

Wissen zu teilen ist eine wundervolle Sache. Neben Youtube stehen auch andere Möglichkeiten zur Verfügung. Nach einer umfassenden Recherche ist meinerseits die Entscheidung für WEBINARGEEK gefallen. Welche anderen Anbieter getestet wurden, werde ich in den nächsten Beiträgen beschreiben.
Jetzt heißt es den Kanal zu befüllen und zu bewerben. Ich zähle auf euer Interesse die Angebote zu nutzen. Gibt es schon Mutige unter euch, die den Kanal einfach abonnieren, gleich hier oder über Kursangebote Vielen Dank für eure Hilfe.
Das Video „Lernsax – Sprechstunden“ wird als erstes auf den Kanal kopiert.


84. zwei Wochen LernSax im Home Office

URL: https://lerngalaxis.com/zwei-wochen-lernsax-im-home-office/
Veröffentlicht: 29.03.2020

Seit dem 13.03.2020 läuft die LernSax auf Hochtouren. Ich schließe mich der Meinung unseres Schulleiters gern an, der sagte: Dass wir die LernSax so schnell brauchen, hätte keiner gedacht. Geplant war eine stufige Einführung der Schule in die LernSax. Es musste alles schnell gehen und die Einweisungen blieben auf der Strecke. Das Forum wurde genutzt, um die vielen Fragen zu beantworten und die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.
Vorlauf hatten wir beim Kollegium. Ein Kompliment an unserer Lehrer/-innen, denn sie haben sofort losgelegt, da kamen manche Schüler gar schön ins Schwitzen.
Ja, die LernSax hatte mit der Start-Last ganz schön zu tun. Dank vorausschauender Verantwortliche sorgte eine angekündigte Abschaltung und die damit verbundene technische Erweiterung für mehr Wind.
Die Aufgaben der nächsten Tage wird neben der verantwortungsbewussten Aufgabenverteilung an die Schüler/-innen auch die Nutzung verschiedener Funktionen der LernSax sein. Die Courselet-Sammlung wird aktuelle mit der „Konferenz“ vervollständigt. Die Administratoren haben Zugriff auf die Module und geben diese gern weiter.


85. Erste Fortbildungsreihe LernSax beendet

URL: https://lerngalaxis.com/erste-fortbildungsreihe-lernsax-beendet/
Veröffentlicht: 25.01.2020

Vom September 2019 bis Januar 2020 wurden in sieben Veranstaltungen die folgenden Themen behandelt. Ein anfänglicher Versuch hat sich zu einer festen Institution gewandelt.

  • Formulare & Umfragen
  • Dateiablage, Speicherorte & Lesezeichen
  • Lernpläne & Aufgabenübermittlung
  • kleines 1×1 der Administration
  • Workshop Formulare & Dateiverwaltung
  • großes 1×1 der Administration
  • Sprechstunden & kollaboratives Arbeiten mit ONLYOFFICE

Die Teilnehmer/-innen nahmen den Ablauf Wissensvermittlung, Üben und Workshop sehr positiv auf. Die Fragen der Teilnehmer/-innen zeigte auch, dass hier noch viel Potential in den Themen gibt. Es wurden auch Fragen beantwortet, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Thema standen. Allein der Fakt, dass es einen Ansprechpartner gab, der regelmäßig anwesend war bestärkt mich hier weiter zu machen. Jetzt geht es an die Planung der nächsten Fortbildungsreihe. Bis zum 01.03.2020 muss das neue Konzept stehen.


86. Übungsaufgaben & Apps

URL: https://lerngalaxis.com/uebungsaufgaben-apps/
Veröffentlicht: 26.12.2019

Das EVERNOTE Notizbuch „Übungsaufgaben & Apps“ ist nun um 19 Einträge reicher (Notizbuch). Es folgt eine kleine Auswahl.

Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe 1
Unterrichtsmaterialien für die Fächer Erdkunde, Politik, Sozialwissenschaften, katholische Religion und Ethik für den Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 9.

Bildungsmaterialien | Portal Globales Lernen
Datenbank Bildungsmaterialien (Geprüfte Unterrichts-Materialien zum Download, Suche nach Themen, Ländern, Zielgruppen und Autoren)
Zeitschriften für Lehrer/-innen
Methodensammlung zum Globalen Lernen
Ausstellungen, Kisten & Koffer

Das Twitterlehrerzimmer ist wohl die grösste deutschsprachige Professional Learning Community (PLC) für Lehrpersonen.

Virtual Reality: Apps und Dienste
mit ARTE360, Cornelsen & Samsung, Second Life, Google Expeditions, Google, Earth VR u.v.m.

Von den auf der Warteliste stehenden Kandidaten haben es einige leider nicht in die Auswahl geschafft. Entweder waren sie bei näherer Prüfung kostenpflichtig oder der Test der App ergab eine nicht zufrieden stellendes Ergebnis.


87. Lehrerfortbildung – LernSax – Aufgaben & Lernpläne

URL: https://lerngalaxis.com/lehrerfortbildung-lernsax-aufgaben-lernplaene/
Veröffentlicht: 06.12.2019

Mit der Struktur von LernSax ist es möglich Klassen, Gruppen oder einzelnen Schüler/-innen Aufgaben zu zu weisen.
Die Aufgaben-Matrix (wird in der Fortbildung ausgegeben) zeigt alle Möglichkeiten, wie Aufgaben an Schüler/-innen weitergegeben werden können.
Zwei grundlegende Möglichkeiten der Aufgabenerstellung gibt es, einmal in der Gruppe oder Klasse direkt oder in Privat. Werden die Aufgaben in „Privat“ erstellt, dann muss die Aufgabe im Anschluss zugewiesen und für aktiviert werden.
Nicht alle Wege der Aufgabenzuweisung in der LernSax, haben die Möglichkeit Dateien als Anlagen mitzusenden. Neben der E-Mail, der Aufgabe oder dem Lernplan, ist es in der Dateiablage möglich der Klasse/Gruppe Dokumente zu übergeben. Auf welchen Weg die Schüller/-innen die Lösungen zurücksenden, sind ebenfalls der Aufgaben-Matrix zu entnehmen. Die Lernpläne sind eine effektive Form der Aufgabenerstellung und -zuweisung. Lehrer/-innen können ihre Unterlagen im Lauf des Schuljahres strukturieren, sammeln und dann im nächsten Jahr aus dem Aufgaben-Pool Aufgaben an Klassen, Gruppen oder einzelne Personen zuweisen. Gerade bei Vertretungsstunden ist es wichtig fachbezogene Unterlagen zu haben.


88. Lehrerfortbildung – LernSax – Formulare/Umfragen

URL: https://lerngalaxis.com/lehrerfortbildung-lernsax-formulare-umfragen/
Veröffentlicht: 05.12.2019

„Ein Formular (komplexe Umfrage) ist in LernSax zur Bearbeitung freigegeben, nur sieht es keiner.“ Solche oder ähnliche Fehler werden nach der Fortbildung verständlich und die Ursachen bekannt sein.
Begonnen wird mit der Freigabe eines Formulars. Dazu steht eine bereits erstellte komplexe Umfrage zur Verfügung. Mit diesem Formular werden ebenfalls die Einstellungsmöglichkeiten in einem Formular, wie „Einsendung möglich für“ oder „Ergebnis sichtbar“, erläutert. Im folgenden Teil der Fortbildung werden die Bestandteile eines Formulares und wie ein Formular gebaut wird gezeigt. Den Teilnehmer/-innen wird eine Umfrage auf einen Blatt Papier übergeben, die sie unter Anleitung in LernSax aufbauen. Eine Feedback-Runde und der Ausblick auf die nächste Fortbildung schließt die Veranstaltung ab.
In den folgenden 14 Tagen erhalten die Teilnehmer/-innen Hilfe die Möglichkeit selbst kleine Formulare (komplexe Umfragen) zu erstellen und die Fragen in das entsprechende Forum in der LernSax einzutragen.
Für den gesamten Zeitraum der Fortbildung steht den Teilnehmer/-innen eine Trainings-Plattform zur Verfügung, in der auch die Handouts abgelegt sind.


89. Lehrerfortbildung – LernSax – Workshop

URL: https://lerngalaxis.com/lehrerfortbildung-lernsax-workshop/
Veröffentlicht: 04.12.2019

Nach vier intensiven Fortbildungen wurde ein Workshop durchgeführt. Ziel war es das erworbene Wissen zu sortieren, auf zu frischen zusammenzufassen und um Fragen der Lehrer/-innen in kompakter Form zu beantworten. Unterstützt wurde ich durch LernSax-erfahrene Kolleg/-innen. Die Zeit war wieder viel zu schnell vorbei. Der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen wurde geäußert. Ich muss als Durchführender der Fortbildung jedoch beachten, dass man die Kolleg/-innen nicht überlastet. Die Tätigkeit für die LernSax ist sehr zeitaufwendig und erfolgt neben der eigentlichen Arbeit. Wichtig ist nicht die Menge der Fortbildungen, sonder die inhaltliche sehr gut aufgearbeiteten Themen und die Regelmäßigkeit mit der Fortbildungen durchgeführt werden.

Ich danke immer wieder den Personen, die sich so für die Schulcloud engagieren. Denn sie haben verstanden, dass sich Medienbildung und Digitalisierung mit den vorhanden Mitteln realisieren lassen. Die „LernSax – MeSax Schulcloud“ richtig und langfristig angewendet, stärkt die sechs Kernkompetenzen bei unseren Schüler/-innen.


90. Übungsaufgaben & Apps Notizbuch online

URL: https://lerngalaxis.com/uebungsaufgaben-apps-notizbuch-online/
Veröffentlicht: 09.11.2019

Vielen Dank an meine Evaluationsgruppe, ihr habt mir sehr geholfen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit mit dem Notizbuch – die regelmäßige Kontrolle, Pflege und kontinuierliche Neuaufnahmen der Übungsaufgaben und Apps. Einigen Gruppenmitgliedern konnte ich schon mit schnellen Informationen zu Apps oder Übungsaufgaben helfen, es funktioniert!
Evernote Notizbuch


91. OneNote oder Evernote?

URL: https://lerngalaxis.com/onenote-oder-evernote/
Veröffentlicht: 23.09.2019

Es stellt sich für mich nicht die Frage nach dem „oder“, sondern doch eher nach dem wozu will ich das Notizprogramm benutzen?
Schauen wir uns meinen kurzen Überblick an.
OneNote ist über das Notizbuch, den Abschnitt und die Seite strukturiert. Bei Evernote findet man das Notizbuch, die Notiz und den Tag als Strukturelemente.
Beide Tools haben einen Editor, mit dem die Seiten bzw. die Notizen formatiert werden können. Für beide Applikationen wird ein Web Clipper angeboten.
Damit ist es möglich, aus einem Browser (IE, Firefox und Google Chrome) heraus, Quellen in die jeweiligen Programme einzufügen.
Einzige Ausnahme bei den Browsern bildet Opera, hier ist nur der Evernote Wen Clipper verfügbar.
Um die Web Clipper zu nutzen, muss in beiden Tools ein Account existent sein.
Der Web Clipper von OneNote hat in allen Browsern die gleiche Auswahlmöglichkeiten – Ganze Seite, Bereich, Artikel oder Lesezeichen.
Bei Evernote werden im IE der Export als Artikel, als Artikel ohne Formatierung, als ganzen Seite und als Lesezeichen angeboten.
Firefox und Google Chrome bieten den Artikel, den reinen Artikel, die ganze Seite, das Lesezeichen und den Schnappschuss als Exportmöglichkeiten.
Im Safari Browser von Apple lassen sich die Internetseiten über die Funktion „Teilen“ in die entsprechenden Apps von OneNote und Evernote speichern.
In beiden Notizprogrammen ist die gemeinsame Arbeit an einem Notizbuch möglich.
Es gibt noch eine Menge über die beiden Programme zu schreiben, doch möchte ich mich nun wieder der Eingangsfrage zuwenden – OneNote oder Evernote?
Beide Programme haben ähnliche Elemente, um Quellen zu sortieren und beide Programme haben ihre Daseinsberechtigung.
Ich nutze beide Tools gleichzeitig, denn die unterschiedliche Struktur bringt die Vorteile bei der jeweiligen Nutzung.
OneNote baut auf die Hierarchie und Evernote auf die Tags.
Sammle ich Quellen für ein Dokument, eine Präsentation oder ein Unterrichts-Thema, welches auf einer Gliederung aufbaut, verwende ich OneNote.
Sammle ich Quellen, die später nach bestimmten Attributen gefiltert werden sollen, dann nutze ich Evernote.
Das Medienbildungskonzept entsteht in OneNote. Die Übersicht über der Übungsblätter und Apps für den Unterricht filterbar nach Fächern und/oder Klassenstufen entsteht in Evernote.

Welche Notizprogramme nutze ich bei wissenschaftlichen Arbeiten?
Antwort: OneNote für die Struktur und Citavi (Literaturverwaltung und Wissensorganisation) für die Quellen.


92. Der Koffer für die Fortbildung „Digitale Bildung“ ist gepackt!

URL: https://lerngalaxis.com/fortbildungskoffer/
Veröffentlicht: 15.09.2019

Nicht immer finde ich an Orten der Fortbildung die Technik vor, die ich benötige oder es gibt kein WLAN.
Kurzum wurden ein paar wichtige Sachen zusammengestellt.
Inventarliste:
Apple TV – für die Verbindung iPad und Beamer oder Interaktive Tafel
WLAN Router – für ein kleines Netzwerk im Raum
2 Laptops
2 iPads
2 Smartphones

ApowareMirror – Desktopspiegelung vom iPad oder vom Smartphone auf ein Laptop, der kann an einen Beamer angeschlossen werden.
Mirroring360 – Desktopspiegelung vom Android auf Apple TV
AirParrot 2 – Desktopspiegelung von Windows auf Apple TV
diverse Kabel & Adapter (für alle Fälle)
Um ein paar Eventualitäten einzuplanen haben die Android Smartphones die App ApowareMirror und Mirroring360 erhalten. Auf den Laptops (Windows) läuft ebenfalls ApowerMirror und AirParrot 2. Den Testlauf habe ich mit einem WLAN Hotspot und mobilen Daten gemacht, hat funktioniert. Mit der WLAN Variante über den Router (ohne Internetzugang), hält mein Datenvolumen länger. Für die Präsentationen (lehrerzentriert) reicht diese Version jedoch völlig aus.
Auf den iPads sind verschiedene Bildungs-Apps installiert, u.a. Classroom, Quizlet, LernSax und Kahoot. Für diese Nutzung in der Fortbildung ist der Internetzugang notwendig.
Zu meinem vollständigen Glück fehlt mir noch ein Zugang zu Classroom Manager. Ich bin jedoch fester Überzeugung, dass er bald kommt.

Mit dieser Technik und Software ist eine Fortbildung praktisch realisierbar. Vorerst ist alles noch sehr lehrerzentriert, doch mit der größeren Anzahl von Geräten oder der Fortbildung in einem Informatikraum ist die Schüler-/Teilnehmerzentrierung möglich. Bis dahin helfen die guten alten Aufgabenzettel und in spannungslosen Räumen ein Satz Flipcharts für die Lehre.
Jetzt geht es an die Konzepte, denn ohne didaktischen Ablaufplan ist die beste Technik wertlos.


93. MBK – eine kleine Rechenaufgabe

URL: https://lerngalaxis.com/mbk-eine-kleine-rechenaufgabe/
Veröffentlicht: 04.09.2019

Wir haben vier Räume mit interaktiven Tafeln und den entsprechenden Arbeitsplatzrechnern, zwei Computerräume mit je 15 Computerarbeitsplätzen und neun Räume mit Lehrer-Rechnern/Beamer.
Summe: 17 Räume von 32
Wir wollen noch sieben Räume mit interaktiven Tafeln ausstatten und vier Tablet-Klassen schaffen.
Betrachten wir jetzt mal den Finanzbedarf und ob das Ganze auch gefördert wird.

[TABLE]

Je Schule sind ca. 125.000,00€ veranschlagt, damit sind wir noch im grünen Bereich.
Aber: Für mobile Endgeräte sind nur 20% der Gesamtförderungssumme (max. 25.000,00€) förder fähig. Das bedeutet anstelle der 116 Tablet sind rund 56 möglich, damit alles wieder an den Anfang zurück und noch einmal Köpfe zusammenstecken.
Dieses kleine Beispiel zeigt wie wichtig es ist, zum Einen die Förderrichtlinien zu kennen und zum Anderen zu wissen, wie man die Klassenräume effektiv mit digitalen Medien ausstatten könnte.
Damit stellt sich die Frage: welchen Nutzen bringt welche Neuanschaffung nachhaltig für den Unterricht?
Oder Was machen wir wenn wir … haben? Wenn wir das im Unterricht umsetzen wollen, benötigen wir … .
Quelle: SAB – Digitale Schulen Überblick

PS: Wer WLAN in den Räumen haben möchte braucht auch den Netzanschuss (4 mal 3050,00€ = 12.200,00€).


94. MBK – Die Verbindung zwischen Vision, Technikbedarf und Fortbildungsplan

URL: https://lerngalaxis.com/mbk-technikbedarf-fortbildungsplan/
Veröffentlicht: 26.08.2019

Zwei Beispiele

  1. Für eine Oberschule kann ein Server mit einem Preis bis zu 7500,00 EURO beantragt werden. Meine Frage „Wer braucht einen Server?“ wurde mit einem gewissen Unverständnis „beantwortet“. Jetzt lasst uns doch mal eine Arbeitsgruppe/Team ein wenig „spinnen“ und in die Zukunft denken, da könnte so ein Server schon benötigt werden. Warum nicht in Info auch mal Rechner virtualisieren oder verschiedene Betriebssysteme/Datenbanken aufsetzen? Der Fortbildungsschwerpunkt ist somit klar definiert.

2. Displays und interaktive Tafeln incl. Steuergerät (je Raum) 4.000,00 EURO, Arbeitsplatzrechner 850,00 EURO
Digitaler Unterricht kann heißen, dass man ein Video zeigt, z. B. aus der Mesax Mediathek. Besser ist natürlich den Unterricht interaktiv zu gestalten. Der Lehrer hat eine Aufgabe in einem virtuellen Klassenraum vorbereitet, die Schüler/-innen betreten mit ihren PC/Laptop/Tablet diesen Klassenraum, lösen die Aufgabe und das Ergebnis wird am Board präsentiert.
Wenn wir nun vier Tafeln beantragen, dann haben wir vier Zimmer in denen digitaler Unterricht in Rotation stattfinden kann. Ja und zu jedem Multimediabord gehört auch ein „Steuer-PC“ oder ein Laptop oder idealerweise ein Tablet. Fortbildungsschwerpunkte in diesem Beispiel sind z. B. Board-Software, Apps und virtuelle Klassenzimmer.

Diese Gedankenspiele setzen Wissen über digitale Medien voraus. Nicht alle Lehrer/-innen sind hier gleichermaßen vorbereitet. Es gibt jedoch immer und an jeder Schule sehr interessierte Lehrer-/innen, denen es Spaß macht zu experimentieren und die in ihrer Freizeit Lernsequenzen schaffen oder sich mit technischen Themen beschäftigen. Egal wie das Ergebnis ist, natürlich ginge es mit einer gewissen Start-Fortbildung schneller, die intensive Auseinandersetzung mit digitalen Lehr-/Lernmedien führt immer zu einem positiven Ergebnis. Bis zu dem Punkt, dass interessierte Schüler/-innen mitmachen und sich selbst einbringen.

Und schon haben wir aus zwei Visionen den Technikbedarf und viel wichtiger den Fortbildungsplan kreiert, in groben Punkten versteht sich. Ich spreche nicht von 2019, sondern über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren.

Im Punkt 1. ist das visionäre Thema „Virtualisierung“, ein Begriff der in der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Wir haben den Technikbedarf und wir haben ein Thema der Fortbildung. Ich höre einen Zwischenruf, ja wenn dazu im Info-Unterricht keine Zeit ist, dann nutzen wir eine Projektwoche oder ein GTA.

Mit Punkt 2. können sie selbst mal versuchen eine Vision, den Technikbedarf und den Fortbildungsplan zu kreieren. Ich bin auf ihre Einsendungen gespannt (lernpartner@lerngalaxis.com).


95. Was ist in der ersten Phase des MBK zu tun?

URL: https://lerngalaxis.com/was-ist-in-der-ersten-phase-des-mbk-zu-tun/
Veröffentlicht: 17.08.2019

Meine Antwort auf diese Frage ist kurz und knapp.
Das Ziel für das MBK muss bei allen Beteiligten klar sein, die Arbeit muss in einer Gruppe organisiert werden, die Dokumente der LaSuB und der Westermann Gruppe müssen gelesen werden und bei Fragen sofort LaSuB oder Stadtmedienstelle per E-Mail um Antwort bitten. Wichtig – bei jeder noch so simplen Frage.

Ziele: „- damit digitale Medien und Lernumgebungen sinnvoll in den Unterricht aller Fächer eingebunden werden können und – Lernprogrammen & Lernplattformen für den Unterricht genutzt werden“. Dazu bedarf es einer bestimmten technischen Ausstattung an den Schulen und mit der erforderlichen Ausstattung entsteht das Finanzierungskonzept.
Fachgruppen: dieser Prozess (3-5 Jahre) ist von einer Person nicht zu schaffen, auch nicht von drei Leuten. Holt die Eltern und Schüler mit ins Boot. Immerhin ist die digitale Bildung Teil des Schulprogrammes und damit Angelegenheit Aller.
Technikbedarf: Nicht die Technik macht den Lehr-/Lernprozess erfolgreich, sondern die richtige Nutzung der Geräte.
Visionen: Bei der Planung der Geräte gibt es zwei einfache Fragen und hier spielen Träume/Wünsche eine große Rolle a) Was machen wir im Unterricht mit den Tablets oder Laptops? oder b) ich stelle mir dies und jenes vor, welches Gerät/App brauche ich dazu?
Fortbildung: Die Weiterbildung per Anweisung „ab sofort jeden 2. Mittwoch Weiterbildung Digitalisierung“ ist natürlich völliger Schwachsinn und wird auch so nicht vorkommen.
Die Fortbildung einmal im Monat in kleinen Lehrer-Gruppen, nach Interessengebieten, schafft innerhalb der Schule Vertrauen und Multiplikatoren. Wollen wir wirklich den Lehrkräften wieder einmal tolle Sachen vorsetzen und sie dann allein machen lassen, nein. Übrigens, hier entsteht gerade das Fortbildungskonzept!

Im nächsten Beitrag werde ich mit ein paar Zahlen arbeiten.


96. Fortbildung LernSax & MBK

URL: https://lerngalaxis.com/fortbildung-lernsax-mbk/
Veröffentlicht: 15.08.2019

Der erste Einsatz als Fortbildner im neuen Schuljahr, mit dem gewohnten Lampenfieber im Vorfeld, ist nun schon wieder Geschichte. Meine Teilnehmer/-innen waren ein sehr aufmerksames Publikum mit kompetenten Fragen. Wie ein Slogan schon sagt „durch Lehren lernen ich/wir“ und ich habe wieder viel dazugelernt.
Unsere heutigen Themen waren die Grundlagen von LernSax und die Unterstützung bei der Erarbeitung des Medienbildungskonzept.
Was uns allen klar geworden ist, und deshalb der Einsatz der Plattform „LernSax“ so notwendig wird, waren die einzelnen Punkte der Kernkompetenzen aus dem Kompetenzrahmen der SMK-Konzeption „Medienbildung und Digitalisierung in der Schule“ (Okt. 2017, 65 Items). Denn diese spiegeln sich u. a. in den Funktionsgruppen der LernSax (Kommunizieren, Organisieren, Lernen und Präsentieren) seit 2011 wieder. Wie unschwer zu erkennen ist, beide Themen (Medienbildungskonzept und LernSax) passen wunderbar zusammen und sollten in Sachsen als Einheit gesehen werden.

Im nächsten Beitrag geht es um die Arbeit der Arbeitsgruppe „Digitalisierung“


97. SchiLF – LernSax die Erste

URL: https://lerngalaxis.com/schilf-lernsax-die-erste/
Veröffentlicht: 12.08.2019

Endlich starten wir mit der Fortbildung „LernSax“ zur Unterstützung der Lehrer/-innen und damit zur Digitalisierung an Schulen.
SchiLF – Die Termine stehen fest (03.09., 10.09 und 08.10.2019).
Auf der Seite der Stadtmedienstelle Dresden (http://bit.ly/2ZXnB8h) können die genauen Zeiten eingesehen werden.
Bitte rechtzeitig anmelden und Plätze sichern!
Wir beginnen mit Formularen/Umfragen (03.09.) und gehen über die Dateiablagen/Speicherorte/WebWeaver Desktop (10.09.) zu den Lernplänen (08.10.) über. Wir Mitarbeiter/-innen der SMS freuen uns über eine rege Teilnahme. Wünsche geben Sie bitte bereits im Vorfeld an die Stadtmedienstelle (SMS) weiter.


98. Prozess/Phasen der Medienbildungskonzeptentwicklung

URL: https://lerngalaxis.com/phasen-medienbildungskonzeptentwicklung/
Veröffentlicht: 10.07.2019

Im letzten Beitrag wurden die Aufgaben bei der Planung beschrieben. Der Prozess oder die Phasen der Konzeptentwicklung werden im Grunde nichts Anderes darstellen. Nach medienbildungskonzept (http://bit.ly/2YIggJh) kann der Prozess wie folgt aussehen:

  1. Visionen entwickeln – Träumen ist erlaubt, was machen wir wenn …? oder ihr habt 30 Tablets für den Unterricht, was machen wir (im schulischen Kontext) damit?
  2. Bestandsaufnahme und Dokumentation
  3. Infrastruktur als Kernproblem angehen
  4. Dem System Orientierung bieten
  5. Kommunikation und Zusammenarbeit an der Schule organisieren
  6. Arbeit in den Fachschaften
  7. Bedarf an Endgeräten und Software
  8. Evaluation

Auch wenn jetzt die Ferienzeit begonnen hat, ist die Kommunikation mit den Vorreitern möglich. Empfehlenswert ist auch, dass man die vorhanden Mittel und Möglichkeiten nicht aus dem Blick verliert. Dies betrifft die Nutzung der Computerkabinette für den nicht-Informatik-Unterricht oder die Gestaltung der Ganztagsangebote, z. B. mit Themen zur Medienproduktion, denn hier agieren die SuS, bilden und erweitern somit ihre Medienkompetenz in zweifacher Richtung – Medienbildung und Medienkompetenz.

  • Schülerradio für die Pausen in der Schule,
  • Produktion, Veröffentlichung von Podcast
  • kleine Erklär-Filme für den Unterricht,
  • andere Präsentationstechniken und -programme (Prezi) ausprobieren
  • Unterrichtsprojekte mit ActiveInspire oder SMART Learning Suite

Alle diese Gedanken gehören in das Medienbildungskonzept und glaubt mir unsere Schüler sind noch kreativer.

Im nächsten Beitrag beginnt eine Reihe zum Thema Medienbildung und Medienkompetenz.


99. Medienbildungskonzept – Aufgaben der Medienentwicklungsplanung

URL: https://lerngalaxis.com/aufgaben-medienentwicklungsplanung/
Veröffentlicht: 09.07.2019

Eine sehr gute Zusammenfassung der Aufgaben wurde von der Westermann Gruppe veröffentlicht.

Die Aufgaben der Medienentwicklungsplanung umfassen:

  • Einrichtung einer Steuergruppe oder „Gruppe Digitalisierung“  (Empfehlenswert ist ein Team aus Schulleitung, LehrerInnen, Elternschaft, SchülerInnen und weiteren Fachkräften der Schule.)
  • den Ist-Stand erheben = Technik Bestandsaufnahme, Kompetenzniveau LuL & SuS erfassen, prüfen der Förderung der Medienkompetenz je Klassenstufe
  • ein Medienbildungskonzept erarbeiten, = schulischer Medienentwicklungsplan, Klasse 5 mit Einführungskurs beginnen, Medienbildung als eigenes Fach oder Medienbildung im Fachunterricht, Lernplattform als Teil des Medienkonzeptes (z. B. LernSax)
  • die erforderliche Ausstattung festlegen = PC-Räume oder mobile Geräte?, Schulgeräte oder BYOD?, Tablets oder Laptops?, Welche zusätzlichen Geräte? Welche Software
  • ein Finanzierungskonzept erstellen = Bedarf definieren, Kosten kalkulieren, Prioritäten festlegen, Fördermöglichkeiten prüfen und Sponsoren anfragen
  • Kooperationen prüfen = Überblick über die Möglichkeiten Gewinnen, interessante Angebote testen und kritisch begleiten und bewährte Angebote in das Medienkonzept integrieren
  • Rahmenbedingungen der Mediennutzung definieren = u. a. Reglung Wartung, Aktualisierung und Konfiguration von Geräten
  • die Wartung organisieren = u. a. verantwortliche Personen festlegen, Informationsfluss und Dokumentation festlegen
  • ein Fortbildungskonzept erarbeiten = u. a. Wissensstand und Weiterbildungsbedarf im Kollegium erfragen und Themen für Pädagogische Tage und für die Fortbildung einzelner Lehrkräfte identifizieren
  • erste Schritte umsetzen sowie
  • Evaluierung und Weiterentwicklung

Quelle: http://bit.ly/2LMGcj9


100. Digitalpakt und Medienbildungskonzept – Fragen und Antworten

URL: https://lerngalaxis.com/digitalpakt-medienbildungskonzept-fragen-antworten/
Veröffentlicht: 09.07.2019

– Was ist dabei zu beachten? Wer schreibt das Medienkonzept? Was soll drinstehen? Wann sollen wir das auch noch machen? Fachliche Unterstützung? Zeitliche Ressourcen? Austausch unter den Schulen? (http://bit.ly/2JDnK9U)

Ich finde es sehr gut, dass die Anzahl der Seiten mit Hinweisen, Hilfestellungen sowie Beispielen aktuell zahlenmäßig überwiegen und nicht die Seiten von externen Anbietern die das Konzept erstellen wollen.

Meine Gedanken zu den o. g. Fragen:
– Ohne technisch-pädagogischen Konzept, kein Geld aus dem Digitalpakt von der SAB!
– Der Digitalpakt ist eindeutig ein Infrastrukturprogramm und keine Endgeräteförderung.
– Multimediatafeln, Tablets und schnelles Internet führen nicht automatisch zu besserer Bildung (http://bit.ly/2G2GAXh).
– Der Betrieb, der Support und die Wartung der IT in den Schulen bleiben vorrangig Aufgabe der Kommunen.
– Das Medienkonzept muss eine Gemeinschaftsarbeit von LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und Förderverein sein.
– Die Vorlagen und Hilfestellungen zu den Dokumenten werden auf der Seite des LaSuB bereitgestellt( http://bit.ly/32i9JH9).
– Eine effektive Koordination und Planung der „Gruppe Digitalisierung“ an den Schulen ist notwendig, um den Zeitaufwand zu minimieren. Eine Dreier-Gruppe „Lehrer – Schüler – Eltern“ macht keinen Sinn. Empfehlenswert ist ein Team aus Schulleitung, LehrerInnen, Elternschaft, SchülerInnen und weiteren Fachkräften der Schule.
– Hilfe kommt auch von den MPZ oder in unserem Fall von der Stadtmedienstelle.

Im nächsten Beitrag geht es um die Aufgaben bei Medienentwicklungsplanung.


101. Wie passen Digitalpakt und Lehrerfortbildung zusammen?

URL: https://lerngalaxis.com/wie-passen-digitalpakt-und-lehrerfortbildung-zusammen/
Veröffentlicht: 08.07.2019

Der Digitalpakt ist ein sehr guter Schritt und parallel muss der Fortbildung der Lehrkräfte (u. a. Erhöhung der Mittel für SchiLF, Zeitumfang für PITKo überdenken) mehr Beachtung geschenkt werden. 
Zahlen und Informationen:
Die Veröffentlichung „Medienbildung und Digitalisierung in der Schule“ (Oktober 2017) enthält im Abschnitte 5.1 Aus-, Fort- und Weiterbildung folgende Aussage: „Mit zunehmender Digitalisierung entwickelt sich auch die Rolle der Lehrkräfte weiter. Die lernbegleitenden Funktionen der Lehrkräfte gewinnen an Gewicht. …“ (Kultusministerkonferenz 2016: Bildung in der digitalen Welt., S. 13.)

Nun sind die Gelder des Digitalpakt veröffentlicht:

  • ca. 17,3 Millionen Euro für Breitbandausbau an Schulen – Doppelhaushalt 2019/20 für den Ausbau des Breitbandausbau an Schulen
  • ca. 250 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für Sachsen – damit soll die Grundausstattung der Schulen geleistet werden
  • ca. 125000 Euro je Schule – für Vernetzung in Schulgebäuden, schulisches WLAN, Lernplattformen, interaktive Tafeln, Displays sowie Laptops/Notebooks und Systemadministratoren zur Wartung der digitalen Infrastruktur, so war es geplant.
    In der Förderrichtlinie der SAB ist der Bereich „Systemadministratoren zur Wartung der digitalen Infrastruktur“ als nicht zuwendungsfähige Ausgabe aufgeführt.

Natürlich bringt u. a. der pädagogische Einsatz von Tablets im Unterricht einen großen Vorteil, um unterschiedliche Lernverhalte der Schülerinnen und Schülern (SuS) zu kompensieren oder den Unterricht mit 3-D-Animationen anschaulicher zu gestalten. Mittel für die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrern (LuL)?
Warum nutzen wir die vorhandene Ressourcen nicht und bilden unsere LuL in der Nutzung aus?
Digitalisierung hat an sächsischen Schulen bereits 2012 mit der Lernplattform „LernSax“ begonnen. Leider beschränkt sich die aktuelle Nutzung auf administrative und kommunikative Funktionen. Die sechs Kompetenzbereiche des Kompetenzrahmens (lt. Medienbildung und Digitalisierung in der Schule) lassen sich hier sehr gut abbilden und mit der Einbindung der Mesax-Mediathek sind auch pädagogisch wertvolle Medien nutzbar.
Welche Ursachen gibt es, dass die Nutzung noch nicht dem Potenzial der Plattform entspricht oder noch nicht alle Schulen diese Plattform in ihrer Arbeit einbinden?
Die Gründe sehe ich in der Rolle der Lehrkräfte und deren Fortbildung. Was nutzen die Mediaboards von Promethean, wenn „nur“ PowerPoint-Präsentationen abgespielt und die Software/Tools der Boards nicht genutzt werden. Einen zweiten Punkt sehe ich in der personellen Situation, u. a. der zeitlichen Verfügbarkeit der PITKo. Eine Wochenstunde ist meiner Meinung nach, für die Befähigung des Kollegiums zum Einsatz neuer Medien im Unterricht durch schulinterne Fortbildung, Organisatorisch-koordinierende Tätigkeiten und IT-Systeme konfigurieren/administrieren, zu wenig.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei all denjenigen bedanken, die sich in Eigeninitiative, mit viel Herzblut und nicht gezählten Arbeitsstunden der LernSax verschreiben.
Dankeschön!


102. Eröffnung

URL: https://lerngalaxis.com/eroeffnung/
Veröffentlicht: 08.07.2019

Herzlich Willkommen auf der neuen Internetpräsenz LernGalaxis. Vielen Dank an meine liebe Vio für die Themen-Icons. Sie sind wirklich toll geworden.
Der „Pädagoge aus Leidenschaft mit starken Nerven“ wird euch im Sinne von „docendo discimus – durch Lehren lernen wir“ zu den Themen „Bildung & Medien – eEducation // Nachhilfe“ seine Meinung mitteilen.
Natürlich werden in den nächsten Tagen die ersten Beiträge eingestellt und über Twitter/Facebook verteilt.
Niemand ist perfekt, deshalb schaut euch um und wenn ihr Fehler oder Kritikpunkte findet (open beta Test), dann schreibt bitte einen Kommentar in die „“Eröffnung“.
VG André S.