
Früher war „von 0 auf 100“ das Maß der Dinge. Damit prahlten Autos, Ingenieure und Autofans gleichermaßen. Heute, in Zeiten neuronaler Netze, Automatisierung und digitaler Bildungsprozesse, wirkt dieser Maßstab fast nostalgisch. Wir reden nicht mehr über Sekunden, wir reden über Lernkurven – steil, exponentiell, manchmal atemberaubend. Und genau da beginnt meine eigene kleine Reise: von 0 auf 500.
Der Start: KI betritt die Werkstatt
Vor wenigen Wochen war Künstliche Intelligenz für mich noch ein nützliches Werkzeug, das man „mal ausprobieren“ kann – ein nettes Add‑on zur gewohnten Bildungsarbeit. Heute ist sie mein ständiger Co‑Pilot. Ich wollte herausfinden, ob KI mehr kann, als Inhalte hübsch zusammenfassen oder Quizfragen ausspucken. Also habe ich sie eingeladen, an echten Problemen mitzuschrauben.
Mein erster Versuch: die Erstellung eines automatisierten Zeitnachweises für Lehrlinge. Ein kleiner, recht unscheinbarer Prozess – Tabellen, Zeiten, Feedback. Doch in dieser Alltäglichkeit steckt viel Potenzial. Mit KI konnte ich Routinen vereinfachen, Daten strukturieren und Berichte generieren, die sich fast von selbst schreiben. Der Effekt? Mehr Zeit für das Wesentliche: das Lernen mit und von Menschen.
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Wie schnell bist du aktuell unterwegs – und wohin führt dein didaktischer Antrieb?