e-Education

Seit dem 13.03.2020 läuft die LernSax auf Hochtouren. Ich schließe mich der Meinung unseres Schulleiters gern an, der sagte: Dass wir die LernSax so schnell brauchen, hätte keiner gedacht. Geplant war eine stufige Einführung der Schule in die LernSax. Es musste alles schnell gehen und die Einweisungen blieben auf der Strecke. Das Forum wurde genutzt, um die vielen Fragen zu beantworten und die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.
Vorlauf hatten wir beim Kollegium. Ein Kompliment an unserer Lehrer/-innen, denn sie haben sofort losgelegt, da kamen manche Schüler gar schön ins Schwitzen.
Ja, die LernSax hatte mit der Start-Last ganz schön zu tun. Dank vorausschauender Verantwortliche sorgte eine angekündigte Abschaltung und die damit verbundene technische Erweiterung für mehr Wind.
Die Aufgaben der nächsten Tage wird neben der verantwortungsbewussten Aufgabenverteilung an die Schüler/-innen auch die Nutzung verschiedener Funktionen der LernSax sein. Die Courselet-Sammlung wird aktuelle mit der „Konferenz“ vervollständigt. Die Administratoren haben Zugriff auf die Module und geben diese gern weiter.

Vielen Dank an meine Evaluationsgruppe, ihr habt mir sehr geholfen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit mit dem Notizbuch – die regelmäßige Kontrolle, Pflege und kontinuierliche Neuaufnahmen der Übungsaufgaben und Apps. Einigen Gruppenmitgliedern konnte ich schon mit schnellen Informationen zu Apps oder Übungsaufgaben helfen, es funktioniert!
Evernote Notizbuch

Es stellt sich für mich nicht die Frage nach dem „oder“, sondern doch eher nach dem wozu will ich das Notizprogramm benutzen?
Schauen wir uns meinen kurzen Überblick an.
OneNote ist über das Notizbuch, den Abschnitt und die Seite strukturiert. Bei Evernote findet man das Notizbuch, die Notiz und den Tag als Strukturelemente.
Beide Tools haben einen Editor, mit dem die Seiten bzw. die Notizen formatiert werden können. Für beide Applikationen wird ein Web Clipper angeboten.
Damit ist es möglich, aus einem Browser (IE, Firefox und Google Chrome) heraus, Quellen in die jeweiligen Programme einzufügen.
Einzige Ausnahme bei den Browsern bildet Opera, hier ist nur der Evernote Wen Clipper verfügbar.
Um die Web Clipper zu nutzen, muss in beiden Tools ein Account existent sein.
Der Web Clipper von OneNote hat in allen Browsern die gleiche Auswahlmöglichkeiten – Ganze Seite, Bereich, Artikel oder Lesezeichen.
Bei Evernote werden im IE der Export als Artikel, als Artikel ohne Formatierung, als ganzen Seite und als Lesezeichen angeboten.
Firefox und Google Chrome bieten den Artikel, den reinen Artikel, die ganze Seite, das Lesezeichen und den Schnappschuss als Exportmöglichkeiten.
Im Safari Browser von Apple lassen sich die Internetseiten über die Funktion „Teilen“ in die entsprechenden Apps von OneNote und Evernote speichern.
In beiden Notizprogrammen ist die gemeinsame Arbeit an einem Notizbuch möglich.
Es gibt noch eine Menge über die beiden Programme zu schreiben, doch möchte ich mich nun wieder der Eingangsfrage zuwenden – OneNote oder Evernote?
Beide Programme haben ähnliche Elemente, um Quellen zu sortieren und beide Programme haben ihre Daseinsberechtigung.
Ich nutze beide Tools gleichzeitig, denn die unterschiedliche Struktur bringt die Vorteile bei der jeweiligen Nutzung.
OneNote baut auf die Hierarchie und Evernote auf die Tags.
Sammle ich Quellen für ein Dokument, eine Präsentation oder ein Unterrichts-Thema, welches auf einer Gliederung aufbaut, verwende ich OneNote.
Sammle ich Quellen, die später nach bestimmten Attributen gefiltert werden sollen, dann nutze ich Evernote.
Das Medienbildungskonzept entsteht in OneNote. Die Übersicht über der Übungsblätter und Apps für den Unterricht filterbar nach Fächern und/oder Klassenstufen entsteht in Evernote.

Welche Notizprogramme nutze ich bei wissenschaftlichen Arbeiten?
Antwort: OneNote für die Struktur und Citavi (Literaturverwaltung und Wissensorganisation) für die Quellen.

Nicht immer finde ich an Orten der Fortbildung die Technik vor, die ich benötige oder es gibt kein WLAN.
Kurzum wurden ein paar wichtige Sachen zusammengestellt.
Inventarliste:
Apple TV – für die Verbindung iPad und Beamer oder Interaktive Tafel
WLAN Router – für ein kleines Netzwerk im Raum
2 Laptops
2 iPads
2 Smartphones

ApowareMirror – Desktopspiegelung vom iPad oder vom Smartphone auf ein Laptop, der kann an einen Beamer angeschlossen werden.
Mirroring360 – Desktopspiegelung vom Android auf Apple TV
AirParrot 2 – Desktopspiegelung von Windows auf Apple TV
diverse Kabel & Adapter (für alle Fälle)
Um ein paar Eventualitäten einzuplanen haben die Android Smartphones die App ApowareMirror und Mirroring360 erhalten. Auf den Laptops (Windows) läuft ebenfalls ApowerMirror und AirParrot 2. Den Testlauf habe ich mit einem WLAN Hotspot und mobilen Daten gemacht, hat funktioniert. Mit der WLAN Variante über den Router (ohne Internetzugang), hält mein Datenvolumen länger. Für die Präsentationen (lehrerzentriert) reicht diese Version jedoch völlig aus.
Auf den iPads sind verschiedene Bildungs-Apps installiert, u.a. Classroom, Quizlet, LernSax und Kahoot. Für diese Nutzung in der Fortbildung ist der Internetzugang notwendig.
Zu meinem vollständigen Glück fehlt mir noch ein Zugang zu Classroom Manager. Ich bin jedoch fester Überzeugung, dass er bald kommt.

Mit dieser Technik und Software ist eine Fortbildung praktisch realisierbar. Vorerst ist alles noch sehr lehrerzentriert, doch mit der größeren Anzahl von Geräten oder der Fortbildung in einem Informatikraum ist die Schüler-/Teilnehmerzentrierung möglich. Bis dahin helfen die guten alten Aufgabenzettel und in spannungslosen Räumen ein Satz Flipcharts für die Lehre.
Jetzt geht es an die Konzepte, denn ohne didaktischen Ablaufplan ist die beste Technik wertlos.

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