Medien

Die iPads für Schüler und Lehrer kommen bald in die Schule.
Es gilt die verbleibende Zeit bis dahin mit den Vorarbeiten für die Verwendung im Unterricht zu nutzen.
Es stehen die Fragen der Anbindung an die Medien-Boards oder digitale Tafeln und die Bildungsapps im Vordergrund.

Um eine Entscheidung über die Bildungsapps etwas zu vereinfachen, wurden die Apps auf meiner Seite nach Fächern und fachübergreifend sortiert. Die didaktischen Hinweise zu den einzelnen Apps werden vervollständigt. Ein kleiner Hinweis zur Evernote: Zwei Möglichkeiten der Nutzung stehen zur Verfügung: „Notizbuch anzeigen“ (Ansichtsoptionen – Listenansicht) oder „Notizbuch beitreten (Anmeldung bei Evernote)

Apps für einzelne FächerApps Fachübergreifend

Ein neues Tool – eine Tafelsoftware – ist nun Teil der Funktionen von LernSax. Der Vorteil ist nun, dass die Nutzung über den Browser innerhalb der LernSax erfolgen kann. Es wird lediglich die Hardware der Medienboards genutzt (Stifte oder Berührung)

Die Nutzung kann über zwei Möglichkeiten erfolgen:
1. Erstellung während des Unterrichts und
2. Erarbeitung des Tafelbildes im Vorfeld.

Ein Video zeigt eine kurze Einführung in die Nutzung. YouTube – GeoGebra Notes – Tafelsoftware in der LernSax

In den Dateien – Datei erstellen – findet man nun einen vierten Dateityp (*.ggs). Darüber werden die Tafelbilder erstellt. Für die Nutzung in der Klasse wird die erstellte oder hochgeladenen Datei über den Stift (Bearbeiten) genutzt.

Wer bereits einen GeoGebra Zugang hat kann die Tafelbilder über den „Notizen“ erstellen und dann speichern.

Nach dem Artikel „eLearning-Module erstellen“ folgt bald die Artikel zum Export/Import. Ein Selbsttest „zwingt“ mich jedoch erst einmal eine kurze Zwischenbemerkung zur Erstellung von eLearning-Modulen niederzuschreiben. Lesezeit –

Die Beiträge zum Thema „Vergleich von Autorentools“ werden parallel im SCORM Editor Open eLearning als eLearning-Modul angelegt. Die notwendige Zeit für Erstellung lag bei ca. drei ein halb Stunden. Das ist angesichts der Vorlage von vier DIN A4 Seiten mit 832 Wörtern, 6096 Zeichen und 12 erstellten Modulseiten sehr viel. Wenn man am Beginn der Arbeit mit eLearning-Modulen steht oder man arbeitet sich in ein neues Tool ein, dann ist zusätzliche Zeit einzuplanen.

Mit den folgenden Gründen möchte ich Empfehlungen geben, wie man die Erstellungsphase kurz hält. Heißt jedoch nicht, dass sich die Gesamtzeit (Konzeptphase und Umsetzung) veringert. Der Großteil der Zeit muss in  der Konzeptphase geplant werden!

Die Gründe für lange Erstellungsphasen liegen klar auf der Hand – je besser und vollständiger das Konzept für die Lernmodule in einem Texteditor (oder Microsoft Word oder PowerPoint) vorbereitet ist, umso schneller ist auch die Umsetzung im SCORM-Editor/Autorentool. In der Konzeptphase ist die Unterstützung des Teams gefragt, denn so vermeidet man Überraschungen. „Ich mache mal ein Lernmodul“ – ist reine Zeitverschwendung.

Ein zweiter Grund liegt in der mangelhaften Vorbereitung des Bildmaterials (später Video- oder Audiodateien). Während der Erstellung zu schauen, was da so Schönes passen könnte – kostet Zeit.

Dritter Grund: In einem Lernmodul ist die Wissenüberprüfung ein fester Bestandteil. Auch dieser Teil muss im Vorfeld erarbeitet werden.

Vierter Grund: Formative Anpassungen, Layout oder Schriften gehören ganz an den Schluss der Umsetzung und haben während der Erstellung keinen Raum. Es sei, denn man arbeitet von vornherein mit einem vorgefertigten Layout. Der Grundsatz, lautet wie überall, erst der Inhalt dann das Design!

Fünfter Grund: immer vom Groben zum Feinen denken und arbeiten. Aus Stichworten werden Überschriften, Absätze und Sätze. Kurze Bemerkungen in ein eLearning-Modul zu übertragen und diese dann dort auszuformulieren – kostet Zeit.

In der Erstellungsphase ist man einem gewissen Druck ausgesetzt – fertig werden! Da fallen einem bestimmte Formulierungen nicht sofort ein. Wortwiederholungen sind an der Tagesordnung und die Rechtschreibung/Grammatik bleibt auf der Strecke.

Sechster Grund: Lasst ein wenig Zeit zwischen der Konzeption der Inhalte und der Erstellung der Lernmodule im Editor /Autorentool vergehen. Sprecht das Konzept lieber einmal mehr mit dem Team durch. Startet so vorbereitet in die Umsetzung.

Siebenter Grund: Arbeitet mit einem euch bekannten Programm (SCORM Editor oder Autorentool) oder arbeitet euch in eine spezielle Software mittels kleinerer Szenarien ein. Wenn ihr mit eLearning-Modulen startet, muss es nicht sofort Adobe Captivate oder articulate storyline 360 sein, hier reichen die Bordmittel der LMS völlig aus.

Der letzte Grund: Wenn man während der Konzeption oder Umsetzung feststellt, dass ein Glossar zweckdienlich ist, dann bitte als eigenes Projekt betrachten und nicht noch zusätzlich in die Erstellung von Lernmodulen packen. Ist ein Katalog vorhanden, kann dieser ohne Weiteres gepflegt werden. Oder ihr stellt fest „Ach das könnte auch noch rein!“, dann haltet euch strickt an den roten Faden, sprich die Gliederung oder um es noch deutlicher zu sagen – an das Lehr-/Lernziel! (Die soll es ja bei Lernmodulen auch noch geben.)

Bei unbekannten Begriffen bitte als Gast anmelden und das Glossar benutzen.

Bei der Erstellung von eLearning-Modulen steht man oft vor der Frage: Womit erstelle ich sie?
Die Antwort ist, dass man die Bordmittel des jeweiligen Lernmanagementsystems (LMS) nutzt oder man nimmt eine Autorensoftware (wird in einem eigenen Beitrag behandelt), um Module zu importieren.
Bei Moodle gibt es die Aktivität „Lektion“, die jedoch kein eLearning-Modul, im Sinne der Definition darstellt. Bei ILIAS sind es die Objekte „Lernmodul ILIAS“, Lernmodul HTML“ oder Lernmodul SCORM“. Bei OPAL ist es der Kursbaustein „CP-Lerninhalt“. In der LernSax stehen die „Lernmodule“ (ehemals Courselets) zur Verfügung.


Bei unbekannten Begriffen bitte als Gast anmelden und das Glossar benutzen.

In der Kernkompetenz „Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren“ wird der Punkt „Speichern und Abrufen“ empfohlen.
Viele unsere Schüler/-innen fotografieren ihre Aufgaben ab und speichern sie in den Abgabeordner. Ein Kompliment an die Schüler/-innen, die der Datei einen passenden Namen geben (Thema, Name des Schülers).
Was noch ankommt trägt den Namen „image.jpg“, „1611836802.jpg“ oder „IMG_20210124_083153.jpg“. Womit natürlich keiner von uns als Lehrer etwas anfangen kann und es ist auch nicht im Sinne der Kernkompetenzen.
Der Schüler kann seine hochgeladene Datei über Eigenschaften nach dem Hochladen jederzeit umbenennen.
Ich kann hier nur die Empfehlung aussprechen, dass Sie die Schüler zum Umbenennen anhalten (bereits in der Aufgabenstellung fixieren) und auch in die Bewertung einbeziehen.

Weitere Empfehlungen zur Umsetzung des Kompetenzrahmens werden folgen.

Hier werden nicht nur Lehrvideos bereitgestellt, sondern auch spezielle Fragen zum Thema Nutzung Lernmanagementsysteme (Moodle, ILIAS, LernSax oder WebWeaver School) beantwortet. Der Link auf die Internetseite führt u.a. zu fächerbezogene Übungen & Apps, Fortbildungsterminen, dem Blog zum Thema Mediendidaktik und dem Formular für Fragen. Und hier geht es zum Kanal LernGalaxis

Fragen und Kommentare sind immer gern gesehen!
Ich freue und bedanke mich bei jedem Besucher und Abonnementen.

In diesem Jahr hatten wir bereits 2375 Aufrufe, super und weiter so.

Werden Aufgaben digital gestellt, bleibt immer die Frage: was macht der Schüler mit dem Dokument und wie gelangt es wieder zu mir zurück.

Ausdrucken, ausfüllen und an den Lehrer zurückgeben, ist sicherlich eine Variante. Haben alle Familien einen Drucker zu Hause? Nein, also möglich, jedoch nicht für alle Schüler umsetzbar.

Dokument herunterladen, auf dem Rechner ausfüllen und wieder in die Dateiablage der Klasse speichern. Das geht! Haben alle Familien ein Textbearbeitungsprogramm auf dem Rechner?
– Ja, denn es gibt neben Microsoft Word und OpenOffice auch noch WordPad und den Editor.
– Ja, denn die Schulcloud LernSax hat OnlyOffice in ihrem Werkzeugkasten.
– – Alternativ kann das Dokument als PDF-Datei bereitgestellt werden und mit dem Adobe Acrobat Reader und seinem Textwerkzeug beschriftet werden.
– – Alternativ kann ein beschreibbares PDF-Dokument erstellt werden und in die Dateien der Klasse gespeichert werden.
– – Alternative kann auch eine andere Art der Aufgabenstellung sein, z. B. Lernmodule oder ein SCORM-Modul.
Die Rückgabe der gefüllten Dokumente erfolgt über die Speicherung in dem vorgegeben Abgabeordner.

Die Anleitung zum Erstellen einer beschreibbaren PDF-Datei ist hier beschrieben oder über die LernGalaxis Fragen und Antworten.

Dokumente als Aufgabestellungen für Schüler bereitzustellen, bedarf mehrerer Überlegungen: haben die Familien einen Drucker zu Hause und/oder welchen Dateityp verwendet man bei einer digitalen Aufgabe.

Die Generalprobe ist absolviert. Vier Tage mit ca. 60 Lehrer/-innen aus allen Teilen von Sachsen sind vorüber. Nun geht es in die Premierenwoche vom 08.02. bis zum 11.02.2021. Der Zeitplan hat an drei Tagen phantastisch funktioniert und am vierten Tag wird es Veränderungen geben. Die Aufteilung der fünf Module auf vier Tage war eine Herausforderung: Tag 1 Grundlagen und Kommunikation, Tag 2 Dateien und Aufgaben, Tag 3 Lernmodule und Tag 4 der videogestützte Unterricht. Da es sich jedoch um eine in sich stimmige Fortbildung handelt und einige Themen wiederholt wurden, ist es umsetzbar. Die Entscheidung die Videosequenzen einzubauen war eine sehr Gute. Damit konnten sich die Teilnehmer/-innen auf das Wesentliche konzentrieren und haben die Möglichkeit einzelne Schwerpunkte per Video zu schauen (3 bis 5 Minuten). Ich freue mich auf die nächste Gruppe!

Generalprobe der Online Fortbildungsreihe: Mediendidaktik und E-Learning gelungen!
Grundlagen und Kommunikation LernSax
Dateiablage und Aufgaben in der LernSax
Lernmodule in LernSax
Videounterstützter Unterricht mit edudip in LernSax

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