Medienkompetenz

Seit dem 13.03.2020 läuft die LernSax auf Hochtouren. Ich schließe mich der Meinung unseres Schulleiters gern an, der sagte: Dass wir die LernSax so schnell brauchen, hätte keiner gedacht. Geplant war eine stufige Einführung der Schule in die LernSax. Es musste alles schnell gehen und die Einweisungen blieben auf der Strecke. Das Forum wurde genutzt, um die vielen Fragen zu beantworten und die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.
Vorlauf hatten wir beim Kollegium. Ein Kompliment an unserer Lehrer/-innen, denn sie haben sofort losgelegt, da kamen manche Schüler gar schön ins Schwitzen.
Ja, die LernSax hatte mit der Start-Last ganz schön zu tun. Dank vorausschauender Verantwortliche sorgte eine angekündigte Abschaltung und die damit verbundene technische Erweiterung für mehr Wind.
Die Aufgaben der nächsten Tage wird neben der verantwortungsbewussten Aufgabenverteilung an die Schüler/-innen auch die Nutzung verschiedener Funktionen der LernSax sein. Die Courselet-Sammlung wird aktuelle mit der „Konferenz“ vervollständigt. Die Administratoren haben Zugriff auf die Module und geben diese gern weiter.

Vom September 2019 bis Januar 2020 wurden in sieben Veranstaltungen die folgenden Themen behandelt. Ein anfänglicher Versuch hat sich zu einer festen Institution gewandelt.

  • Formulare & Umfragen
  • Dateiablage, Speicherorte & Lesezeichen
  • Lernpläne & Aufgabenübermittlung
  • kleines 1×1 der Administration
  • Workshop Formulare & Dateiverwaltung
  • großes 1×1 der Administration
  • Sprechstunden & kollaboratives Arbeiten mit ONLYOFFICE

Die Teilnehmer/-innen nahmen den Ablauf Wissensvermittlung, Üben und Workshop sehr positiv auf. Die Fragen der Teilnehmer/-innen zeigte auch, dass hier noch viel Potential in den Themen gibt. Es wurden auch Fragen beantwortet, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Thema standen. Allein der Fakt, dass es einen Ansprechpartner gab, der regelmäßig anwesend war bestärkt mich hier weiter zu machen. Jetzt geht es an die Planung der nächsten Fortbildungsreihe. Bis zum 01.03.2020 muss das neue Konzept stehen.

Das EVERNOTE Notizbuch „Übungsaufgaben & Apps“ ist nun um 19 Einträge reicher (Notizbuch). Es folgt eine kleine Auswahl.

Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe 1
Unterrichtsmaterialien für die Fächer Erdkunde, Politik, Sozialwissenschaften, katholische Religion und Ethik für den Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 9.

Bildungsmaterialien | Portal Globales Lernen
Datenbank Bildungsmaterialien (Geprüfte Unterrichts-Materialien zum Download, Suche nach Themen, Ländern, Zielgruppen und Autoren)
Zeitschriften für Lehrer/-innen
Methodensammlung zum Globalen Lernen
Ausstellungen, Kisten & Koffer

Das Twitterlehrerzimmer ist wohl die grösste deutschsprachige Professional Learning Community (PLC) für Lehrpersonen.

Virtual Reality: Apps und Dienste
mit ARTE360, Cornelsen & Samsung, Second Life, Google Expeditions, Google, Earth VR u.v.m.

Von den auf der Warteliste stehenden Kandidaten haben es einige leider nicht in die Auswahl geschafft. Entweder waren sie bei näherer Prüfung kostenpflichtig oder der Test der App ergab eine nicht zufrieden stellendes Ergebnis.

Mit der Struktur von LernSax ist es möglich Klassen, Gruppen oder einzelnen Schüler/-innen Aufgaben zu zu weisen.
Die Aufgaben-Matrix (wird in der Fortbildung ausgegeben) zeigt alle Möglichkeiten, wie Aufgaben an Schüler/-innen weitergegeben werden können.
Zwei grundlegende Möglichkeiten der Aufgabenerstellung gibt es, einmal in der Gruppe oder Klasse direkt oder in Privat. Werden die Aufgaben in „Privat“ erstellt, dann muss die Aufgabe im Anschluss zugewiesen und für aktiviert werden.
Nicht alle Wege der Aufgabenzuweisung in der LernSax, haben die Möglichkeit Dateien als Anlagen mitzusenden. Neben der E-Mail, der Aufgabe oder dem Lernplan, ist es in der Dateiablage möglich der Klasse/Gruppe Dokumente zu übergeben. Auf welchen Weg die Schüller/-innen die Lösungen zurücksenden, sind ebenfalls der Aufgaben-Matrix zu entnehmen. Die Lernpläne sind eine effektive Form der Aufgabenerstellung und -zuweisung. Lehrer/-innen können ihre Unterlagen im Lauf des Schuljahres strukturieren, sammeln und dann im nächsten Jahr aus dem Aufgaben-Pool Aufgaben an Klassen, Gruppen oder einzelne Personen zuweisen. Gerade bei Vertretungsstunden ist es wichtig fachbezogene Unterlagen zu haben.

„Ein Formular (komplexe Umfrage) ist in LernSax zur Bearbeitung freigegeben, nur sieht es keiner.“ Solche oder ähnliche Fehler werden nach der Fortbildung verständlich und die Ursachen bekannt sein.
Begonnen wird mit der Freigabe eines Formulars. Dazu steht eine bereits erstellte komplexe Umfrage zur Verfügung. Mit diesem Formular werden ebenfalls die Einstellungsmöglichkeiten in einem Formular, wie „Einsendung möglich für“ oder „Ergebnis sichtbar“, erläutert. Im folgenden Teil der Fortbildung werden die Bestandteile eines Formulares und wie ein Formular gebaut wird gezeigt. Den Teilnehmer/-innen wird eine Umfrage auf einen Blatt Papier übergeben, die sie unter Anleitung in LernSax aufbauen. Eine Feedback-Runde und der Ausblick auf die nächste Fortbildung schließt die Veranstaltung ab.
In den folgenden 14 Tagen erhalten die Teilnehmer/-innen Hilfe die Möglichkeit selbst kleine Formulare (komplexe Umfragen) zu erstellen und die Fragen in das entsprechende Forum in der LernSax einzutragen.
Für den gesamten Zeitraum der Fortbildung steht den Teilnehmer/-innen eine Trainings-Plattform zur Verfügung, in der auch die Handouts abgelegt sind.

Nach vier intensiven Fortbildungen wurde ein Workshop durchgeführt. Ziel war es das erworbene Wissen zu sortieren, auf zu frischen zusammenzufassen und um Fragen der Lehrer/-innen in kompakter Form zu beantworten. Unterstützt wurde ich durch LernSax-erfahrene Kolleg/-innen. Die Zeit war wieder viel zu schnell vorbei. Der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen wurde geäußert. Ich muss als Durchführender der Fortbildung jedoch beachten, dass man die Kolleg/-innen nicht überlastet. Die Tätigkeit für die LernSax ist sehr zeitaufwendig und erfolgt neben der eigentlichen Arbeit. Wichtig ist nicht die Menge der Fortbildungen, sonder die inhaltliche sehr gut aufgearbeiteten Themen und die Regelmäßigkeit mit der Fortbildungen durchgeführt werden.

Ich danke immer wieder den Personen, die sich so für die Schulcloud engagieren. Denn sie haben verstanden, dass sich Medienbildung und Digitalisierung mit den vorhanden Mitteln realisieren lassen. Die „LernSax – MeSax Schulcloud“ richtig und langfristig angewendet, stärkt die sechs Kernkompetenzen bei unseren Schüler/-innen.

Vielen Dank an meine Evaluationsgruppe, ihr habt mir sehr geholfen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit mit dem Notizbuch – die regelmäßige Kontrolle, Pflege und kontinuierliche Neuaufnahmen der Übungsaufgaben und Apps. Einigen Gruppenmitgliedern konnte ich schon mit schnellen Informationen zu Apps oder Übungsaufgaben helfen, es funktioniert!
Evernote Notizbuch

Es stellt sich für mich nicht die Frage nach dem „oder“, sondern doch eher nach dem wozu will ich das Notizprogramm benutzen?
Schauen wir uns meinen kurzen Überblick an.
OneNote ist über das Notizbuch, den Abschnitt und die Seite strukturiert. Bei Evernote findet man das Notizbuch, die Notiz und den Tag als Strukturelemente.
Beide Tools haben einen Editor, mit dem die Seiten bzw. die Notizen formatiert werden können. Für beide Applikationen wird ein Web Clipper angeboten.
Damit ist es möglich, aus einem Browser (IE, Firefox und Google Chrome) heraus, Quellen in die jeweiligen Programme einzufügen.
Einzige Ausnahme bei den Browsern bildet Opera, hier ist nur der Evernote Wen Clipper verfügbar.
Um die Web Clipper zu nutzen, muss in beiden Tools ein Account existent sein.
Der Web Clipper von OneNote hat in allen Browsern die gleiche Auswahlmöglichkeiten – Ganze Seite, Bereich, Artikel oder Lesezeichen.
Bei Evernote werden im IE der Export als Artikel, als Artikel ohne Formatierung, als ganzen Seite und als Lesezeichen angeboten.
Firefox und Google Chrome bieten den Artikel, den reinen Artikel, die ganze Seite, das Lesezeichen und den Schnappschuss als Exportmöglichkeiten.
Im Safari Browser von Apple lassen sich die Internetseiten über die Funktion „Teilen“ in die entsprechenden Apps von OneNote und Evernote speichern.
In beiden Notizprogrammen ist die gemeinsame Arbeit an einem Notizbuch möglich.
Es gibt noch eine Menge über die beiden Programme zu schreiben, doch möchte ich mich nun wieder der Eingangsfrage zuwenden – OneNote oder Evernote?
Beide Programme haben ähnliche Elemente, um Quellen zu sortieren und beide Programme haben ihre Daseinsberechtigung.
Ich nutze beide Tools gleichzeitig, denn die unterschiedliche Struktur bringt die Vorteile bei der jeweiligen Nutzung.
OneNote baut auf die Hierarchie und Evernote auf die Tags.
Sammle ich Quellen für ein Dokument, eine Präsentation oder ein Unterrichts-Thema, welches auf einer Gliederung aufbaut, verwende ich OneNote.
Sammle ich Quellen, die später nach bestimmten Attributen gefiltert werden sollen, dann nutze ich Evernote.
Das Medienbildungskonzept entsteht in OneNote. Die Übersicht über der Übungsblätter und Apps für den Unterricht filterbar nach Fächern und/oder Klassenstufen entsteht in Evernote.

Welche Notizprogramme nutze ich bei wissenschaftlichen Arbeiten?
Antwort: OneNote für die Struktur und Citavi (Literaturverwaltung und Wissensorganisation) für die Quellen.

Nicht immer finde ich an Orten der Fortbildung die Technik vor, die ich benötige oder es gibt kein WLAN.
Kurzum wurden ein paar wichtige Sachen zusammengestellt.
Inventarliste:
Apple TV – für die Verbindung iPad und Beamer oder Interaktive Tafel
WLAN Router – für ein kleines Netzwerk im Raum
2 Laptops
2 iPads
2 Smartphones

ApowareMirror – Desktopspiegelung vom iPad oder vom Smartphone auf ein Laptop, der kann an einen Beamer angeschlossen werden.
Mirroring360 – Desktopspiegelung vom Android auf Apple TV
AirParrot 2 – Desktopspiegelung von Windows auf Apple TV
diverse Kabel & Adapter (für alle Fälle)
Um ein paar Eventualitäten einzuplanen haben die Android Smartphones die App ApowareMirror und Mirroring360 erhalten. Auf den Laptops (Windows) läuft ebenfalls ApowerMirror und AirParrot 2. Den Testlauf habe ich mit einem WLAN Hotspot und mobilen Daten gemacht, hat funktioniert. Mit der WLAN Variante über den Router (ohne Internetzugang), hält mein Datenvolumen länger. Für die Präsentationen (lehrerzentriert) reicht diese Version jedoch völlig aus.
Auf den iPads sind verschiedene Bildungs-Apps installiert, u.a. Classroom, Quizlet, LernSax und Kahoot. Für diese Nutzung in der Fortbildung ist der Internetzugang notwendig.
Zu meinem vollständigen Glück fehlt mir noch ein Zugang zu Classroom Manager. Ich bin jedoch fester Überzeugung, dass er bald kommt.

Mit dieser Technik und Software ist eine Fortbildung praktisch realisierbar. Vorerst ist alles noch sehr lehrerzentriert, doch mit der größeren Anzahl von Geräten oder der Fortbildung in einem Informatikraum ist die Schüler-/Teilnehmerzentrierung möglich. Bis dahin helfen die guten alten Aufgabenzettel und in spannungslosen Räumen ein Satz Flipcharts für die Lehre.
Jetzt geht es an die Konzepte, denn ohne didaktischen Ablaufplan ist die beste Technik wertlos.

Zwei Beispiele
1. Für eine Oberschule kann ein Server mit einem Preis bis zu 7500,00 EURO beantragt werden. Meine Frage „Wer braucht einen Server?“ wurde mit einem gewissen Unverständnis „beantwortet“. Jetzt lasst uns doch mal eine Arbeitsgruppe/Team ein wenig „spinnen“ und in die Zukunft denken, da könnte so ein Server schon benötigt werden. Warum nicht in Info auch mal Rechner virtualisieren oder verschiedene Betriebssysteme/Datenbanken aufsetzen? Der Fortbildungsschwerpunkt ist somit klar definiert.

2. Displays und interaktive Tafeln incl. Steuergerät (je Raum) 4.000,00 EURO, Arbeitsplatzrechner 850,00 EURO
Digitaler Unterricht kann heißen, dass man ein Video zeigt, z. B. aus der Mesax Mediathek. Besser ist natürlich den Unterricht interaktiv zu gestalten. Der Lehrer hat eine Aufgabe in einem virtuellen Klassenraum vorbereitet, die Schüler/-innen betreten mit ihren PC/Laptop/Tablet diesen Klassenraum, lösen die Aufgabe und das Ergebnis wird am Board präsentiert.
Wenn wir nun vier Tafeln beantragen, dann haben wir vier Zimmer in denen digitaler Unterricht in Rotation stattfinden kann. Ja und zu jedem Multimediabord gehört auch ein „Steuer-PC“ oder ein Laptop oder idealerweise ein Tablet. Fortbildungsschwerpunkte in diesem Beispiel sind z. B. Board-Software, Apps und virtuelle Klassenzimmer.

Diese Gedankenspiele setzen Wissen über digitale Medien voraus. Nicht alle Lehrer/-innen sind hier gleichermaßen vorbereitet. Es gibt jedoch immer und an jeder Schule sehr interessierte Lehrer-/innen, denen es Spaß macht zu experimentieren und die in ihrer Freizeit Lernsequenzen schaffen oder sich mit technischen Themen beschäftigen. Egal wie das Ergebnis ist, natürlich ginge es mit einer gewissen Start-Fortbildung schneller, die intensive Auseinandersetzung mit digitalen Lehr-/Lernmedien führt immer zu einem positiven Ergebnis. Bis zu dem Punkt, dass interessierte Schüler/-innen mitmachen und sich selbst einbringen.

Und schon haben wir aus zwei Visionen den Technikbedarf und viel wichtiger den Fortbildungsplan kreiert, in groben Punkten versteht sich. Ich spreche nicht von 2019, sondern über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren.

Im Punkt 1. ist das visionäre Thema „Virtualisierung“, ein Begriff der in der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Wir haben den Technikbedarf und wir haben ein Thema der Fortbildung. Ich höre einen Zwischenruf, ja wenn dazu im Info-Unterricht keine Zeit ist, dann nutzen wir eine Projektwoche oder ein GTA.

Mit Punkt 2. können sie selbst mal versuchen eine Vision, den Technikbedarf und den Fortbildungsplan zu kreieren. Ich bin auf ihre Einsendungen gespannt (lernpartner@lerngalaxis.com).

MTWTFSS
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30