Mediendidaktik

Ohne Definition geht nichts.
Distance learning, auch Fernunterricht, E-Learning und Online-Lernen genannt, ist eine Form der Bildung,
• bei der die physische Trennung von Lehrern und Schülern während des Unterrichts und
• der Einsatz verschiedener Technologien zur Erleichterung der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden zu den Hauptelementen gehören.
Quelle: Distance learning | education | BritannicaMonday, April 20, 2020 8:25 PM https://www.britannica.com/topic/distance-learning

Es kling wie ein Zitat aus der Auftaktvorlesung der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) an der FernUniversität Hagen im Studiengang B.A. Bildungswissenschaft im Jahr 2006. Fünf Jahre später war ich eine M.A. „Bildung und Medien: eEducation“.

Heute im Jahr 2020 stehen wir vor den selben Gegebenheiten und den praktischen Umsetzungen. An der Definition hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, sind nicht nur die Technologien für die Kommunikation und die Anzahl der Lehr- und Lernmaterialien (eingeschlossen die Apps).

Motiviert durch die neuen Technologien, z. B. WebRTC und HTML5, bin ich auf der Suche nach einem passenden Tool für Videokonferenzen.


Wissen zu teilen ist eine wundervolle Sache. Neben Youtube stehen auch andere Möglichkeiten zur Verfügung. Nach einer umfassenden Recherche ist meinerseits die Entscheidung für WEBINARGEEK gefallen. Welche anderen Anbieter getestet wurden, werde ich in den nächsten Beiträgen beschreiben.
Jetzt heißt es den Kanal zu befüllen und zu bewerben. Ich zähle auf euer Interesse die Angebote zu nutzen. Gibt es schon Mutige unter euch, die den Kanal einfach abonnieren, gleich hier oder über Kursangebote Vielen Dank für eure Hilfe.
Das Video „Lernsax – Sprechstunden“ wird als erstes auf den Kanal kopiert.

Seit dem 13.03.2020 läuft die LernSax auf Hochtouren. Ich schließe mich der Meinung unseres Schulleiters gern an, der sagte: Dass wir die LernSax so schnell brauchen, hätte keiner gedacht. Geplant war eine stufige Einführung der Schule in die LernSax. Es musste alles schnell gehen und die Einweisungen blieben auf der Strecke. Das Forum wurde genutzt, um die vielen Fragen zu beantworten und die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.
Vorlauf hatten wir beim Kollegium. Ein Kompliment an unserer Lehrer/-innen, denn sie haben sofort losgelegt, da kamen manche Schüler gar schön ins Schwitzen.
Ja, die LernSax hatte mit der Start-Last ganz schön zu tun. Dank vorausschauender Verantwortliche sorgte eine angekündigte Abschaltung und die damit verbundene technische Erweiterung für mehr Wind.
Die Aufgaben der nächsten Tage wird neben der verantwortungsbewussten Aufgabenverteilung an die Schüler/-innen auch die Nutzung verschiedener Funktionen der LernSax sein. Die Courselet-Sammlung wird aktuelle mit der „Konferenz“ vervollständigt. Die Administratoren haben Zugriff auf die Module und geben diese gern weiter.

Das EVERNOTE Notizbuch „Übungsaufgaben & Apps“ ist nun um 19 Einträge reicher (Notizbuch). Es folgt eine kleine Auswahl.

Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe 1
Unterrichtsmaterialien für die Fächer Erdkunde, Politik, Sozialwissenschaften, katholische Religion und Ethik für den Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 9.

Bildungsmaterialien | Portal Globales Lernen
Datenbank Bildungsmaterialien (Geprüfte Unterrichts-Materialien zum Download, Suche nach Themen, Ländern, Zielgruppen und Autoren)
Zeitschriften für Lehrer/-innen
Methodensammlung zum Globalen Lernen
Ausstellungen, Kisten & Koffer

Das Twitterlehrerzimmer ist wohl die grösste deutschsprachige Professional Learning Community (PLC) für Lehrpersonen.

Virtual Reality: Apps und Dienste
mit ARTE360, Cornelsen & Samsung, Second Life, Google Expeditions, Google, Earth VR u.v.m.

Von den auf der Warteliste stehenden Kandidaten haben es einige leider nicht in die Auswahl geschafft. Entweder waren sie bei näherer Prüfung kostenpflichtig oder der Test der App ergab eine nicht zufrieden stellendes Ergebnis.

Mit der Struktur von LernSax ist es möglich Klassen, Gruppen oder einzelnen Schüler/-innen Aufgaben zu zu weisen.
Die Aufgaben-Matrix (wird in der Fortbildung ausgegeben) zeigt alle Möglichkeiten, wie Aufgaben an Schüler/-innen weitergegeben werden können.
Zwei grundlegende Möglichkeiten der Aufgabenerstellung gibt es, einmal in der Gruppe oder Klasse direkt oder in Privat. Werden die Aufgaben in „Privat“ erstellt, dann muss die Aufgabe im Anschluss zugewiesen und für aktiviert werden.
Nicht alle Wege der Aufgabenzuweisung in der LernSax, haben die Möglichkeit Dateien als Anlagen mitzusenden. Neben der E-Mail, der Aufgabe oder dem Lernplan, ist es in der Dateiablage möglich der Klasse/Gruppe Dokumente zu übergeben. Auf welchen Weg die Schüller/-innen die Lösungen zurücksenden, sind ebenfalls der Aufgaben-Matrix zu entnehmen. Die Lernpläne sind eine effektive Form der Aufgabenerstellung und -zuweisung. Lehrer/-innen können ihre Unterlagen im Lauf des Schuljahres strukturieren, sammeln und dann im nächsten Jahr aus dem Aufgaben-Pool Aufgaben an Klassen, Gruppen oder einzelne Personen zuweisen. Gerade bei Vertretungsstunden ist es wichtig fachbezogene Unterlagen zu haben.

„Ein Formular (komplexe Umfrage) ist in LernSax zur Bearbeitung freigegeben, nur sieht es keiner.“ Solche oder ähnliche Fehler werden nach der Fortbildung verständlich und die Ursachen bekannt sein.
Begonnen wird mit der Freigabe eines Formulars. Dazu steht eine bereits erstellte komplexe Umfrage zur Verfügung. Mit diesem Formular werden ebenfalls die Einstellungsmöglichkeiten in einem Formular, wie „Einsendung möglich für“ oder „Ergebnis sichtbar“, erläutert. Im folgenden Teil der Fortbildung werden die Bestandteile eines Formulares und wie ein Formular gebaut wird gezeigt. Den Teilnehmer/-innen wird eine Umfrage auf einen Blatt Papier übergeben, die sie unter Anleitung in LernSax aufbauen. Eine Feedback-Runde und der Ausblick auf die nächste Fortbildung schließt die Veranstaltung ab.
In den folgenden 14 Tagen erhalten die Teilnehmer/-innen Hilfe die Möglichkeit selbst kleine Formulare (komplexe Umfragen) zu erstellen und die Fragen in das entsprechende Forum in der LernSax einzutragen.
Für den gesamten Zeitraum der Fortbildung steht den Teilnehmer/-innen eine Trainings-Plattform zur Verfügung, in der auch die Handouts abgelegt sind.

Nach vier intensiven Fortbildungen wurde ein Workshop durchgeführt. Ziel war es das erworbene Wissen zu sortieren, auf zu frischen zusammenzufassen und um Fragen der Lehrer/-innen in kompakter Form zu beantworten. Unterstützt wurde ich durch LernSax-erfahrene Kolleg/-innen. Die Zeit war wieder viel zu schnell vorbei. Der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen wurde geäußert. Ich muss als Durchführender der Fortbildung jedoch beachten, dass man die Kolleg/-innen nicht überlastet. Die Tätigkeit für die LernSax ist sehr zeitaufwendig und erfolgt neben der eigentlichen Arbeit. Wichtig ist nicht die Menge der Fortbildungen, sonder die inhaltliche sehr gut aufgearbeiteten Themen und die Regelmäßigkeit mit der Fortbildungen durchgeführt werden.

Ich danke immer wieder den Personen, die sich so für die Schulcloud engagieren. Denn sie haben verstanden, dass sich Medienbildung und Digitalisierung mit den vorhanden Mitteln realisieren lassen. Die „LernSax – MeSax Schulcloud“ richtig und langfristig angewendet, stärkt die sechs Kernkompetenzen bei unseren Schüler/-innen.

Nicht immer finde ich an Orten der Fortbildung die Technik vor, die ich benötige oder es gibt kein WLAN.
Kurzum wurden ein paar wichtige Sachen zusammengestellt.
Inventarliste:
Apple TV – für die Verbindung iPad und Beamer oder Interaktive Tafel
WLAN Router – für ein kleines Netzwerk im Raum
2 Laptops
2 iPads
2 Smartphones

ApowareMirror – Desktopspiegelung vom iPad oder vom Smartphone auf ein Laptop, der kann an einen Beamer angeschlossen werden.
Mirroring360 – Desktopspiegelung vom Android auf Apple TV
AirParrot 2 – Desktopspiegelung von Windows auf Apple TV
diverse Kabel & Adapter (für alle Fälle)
Um ein paar Eventualitäten einzuplanen haben die Android Smartphones die App ApowareMirror und Mirroring360 erhalten. Auf den Laptops (Windows) läuft ebenfalls ApowerMirror und AirParrot 2. Den Testlauf habe ich mit einem WLAN Hotspot und mobilen Daten gemacht, hat funktioniert. Mit der WLAN Variante über den Router (ohne Internetzugang), hält mein Datenvolumen länger. Für die Präsentationen (lehrerzentriert) reicht diese Version jedoch völlig aus.
Auf den iPads sind verschiedene Bildungs-Apps installiert, u.a. Classroom, Quizlet, LernSax und Kahoot. Für diese Nutzung in der Fortbildung ist der Internetzugang notwendig.
Zu meinem vollständigen Glück fehlt mir noch ein Zugang zu Classroom Manager. Ich bin jedoch fester Überzeugung, dass er bald kommt.

Mit dieser Technik und Software ist eine Fortbildung praktisch realisierbar. Vorerst ist alles noch sehr lehrerzentriert, doch mit der größeren Anzahl von Geräten oder der Fortbildung in einem Informatikraum ist die Schüler-/Teilnehmerzentrierung möglich. Bis dahin helfen die guten alten Aufgabenzettel und in spannungslosen Räumen ein Satz Flipcharts für die Lehre.
Jetzt geht es an die Konzepte, denn ohne didaktischen Ablaufplan ist die beste Technik wertlos.

– Was ist dabei zu beachten? Wer schreibt das Medienkonzept? Was soll drinstehen? Wann sollen wir das auch noch machen? Fachliche Unterstützung? Zeitliche Ressourcen? Austausch unter den Schulen? (http://bit.ly/2JDnK9U)

Ich finde es sehr gut, dass die Anzahl der Seiten mit Hinweisen, Hilfestellungen sowie Beispielen aktuell zahlenmäßig überwiegen und nicht die Seiten von externen Anbietern die das Konzept erstellen wollen.

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