Medienbildungskonzept

Mit der Struktur von LernSax ist es möglich Klassen, Gruppen oder einzelnen Schüler/-innen Aufgaben zu zu weisen.
Die Aufgaben-Matrix (wird in der Fortbildung ausgegeben) zeigt alle Möglichkeiten, wie Aufgaben an Schüler/-innen weitergegeben werden können.
Zwei grundlegende Möglichkeiten der Aufgabenerstellung gibt es, einmal in der Gruppe oder Klasse direkt oder in Privat. Werden die Aufgaben in „Privat“ erstellt, dann muss die Aufgabe im Anschluss zugewiesen und für aktiviert werden.
Nicht alle Wege der Aufgabenzuweisung in der LernSax, haben die Möglichkeit Dateien als Anlagen mitzusenden. Neben der E-Mail, der Aufgabe oder dem Lernplan, ist es in der Dateiablage möglich der Klasse/Gruppe Dokumente zu übergeben. Auf welchen Weg die Schüller/-innen die Lösungen zurücksenden, sind ebenfalls der Aufgaben-Matrix zu entnehmen. Die Lernpläne sind eine effektive Form der Aufgabenerstellung und -zuweisung. Lehrer/-innen können ihre Unterlagen im Lauf des Schuljahres strukturieren, sammeln und dann im nächsten Jahr aus dem Aufgaben-Pool Aufgaben an Klassen, Gruppen oder einzelne Personen zuweisen. Gerade bei Vertretungsstunden ist es wichtig fachbezogene Unterlagen zu haben.

Nach vier intensiven Fortbildungen wurde ein Workshop durchgeführt. Ziel war es das erworbene Wissen zu sortieren, auf zu frischen zusammenzufassen und um Fragen der Lehrer/-innen in kompakter Form zu beantworten. Unterstützt wurde ich durch LernSax-erfahrene Kolleg/-innen. Die Zeit war wieder viel zu schnell vorbei. Der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen wurde geäußert. Ich muss als Durchführender der Fortbildung jedoch beachten, dass man die Kolleg/-innen nicht überlastet. Die Tätigkeit für die LernSax ist sehr zeitaufwendig und erfolgt neben der eigentlichen Arbeit. Wichtig ist nicht die Menge der Fortbildungen, sonder die inhaltliche sehr gut aufgearbeiteten Themen und die Regelmäßigkeit mit der Fortbildungen durchgeführt werden.

Ich danke immer wieder den Personen, die sich so für die Schulcloud engagieren. Denn sie haben verstanden, dass sich Medienbildung und Digitalisierung mit den vorhanden Mitteln realisieren lassen. Die „LernSax – MeSax Schulcloud“ richtig und langfristig angewendet, stärkt die sechs Kernkompetenzen bei unseren Schüler/-innen.

Es stellt sich für mich nicht die Frage nach dem „oder“, sondern doch eher nach dem wozu will ich das Notizprogramm benutzen?
Schauen wir uns meinen kurzen Überblick an.
OneNote ist über das Notizbuch, den Abschnitt und die Seite strukturiert. Bei Evernote findet man das Notizbuch, die Notiz und den Tag als Strukturelemente.
Beide Tools haben einen Editor, mit dem die Seiten bzw. die Notizen formatiert werden können. Für beide Applikationen wird ein Web Clipper angeboten.
Damit ist es möglich, aus einem Browser (IE, Firefox und Google Chrome) heraus, Quellen in die jeweiligen Programme einzufügen.
Einzige Ausnahme bei den Browsern bildet Opera, hier ist nur der Evernote Wen Clipper verfügbar.
Um die Web Clipper zu nutzen, muss in beiden Tools ein Account existent sein.
Der Web Clipper von OneNote hat in allen Browsern die gleiche Auswahlmöglichkeiten – Ganze Seite, Bereich, Artikel oder Lesezeichen.
Bei Evernote werden im IE der Export als Artikel, als Artikel ohne Formatierung, als ganzen Seite und als Lesezeichen angeboten.
Firefox und Google Chrome bieten den Artikel, den reinen Artikel, die ganze Seite, das Lesezeichen und den Schnappschuss als Exportmöglichkeiten.
Im Safari Browser von Apple lassen sich die Internetseiten über die Funktion „Teilen“ in die entsprechenden Apps von OneNote und Evernote speichern.
In beiden Notizprogrammen ist die gemeinsame Arbeit an einem Notizbuch möglich.
Es gibt noch eine Menge über die beiden Programme zu schreiben, doch möchte ich mich nun wieder der Eingangsfrage zuwenden – OneNote oder Evernote?
Beide Programme haben ähnliche Elemente, um Quellen zu sortieren und beide Programme haben ihre Daseinsberechtigung.
Ich nutze beide Tools gleichzeitig, denn die unterschiedliche Struktur bringt die Vorteile bei der jeweiligen Nutzung.
OneNote baut auf die Hierarchie und Evernote auf die Tags.
Sammle ich Quellen für ein Dokument, eine Präsentation oder ein Unterrichts-Thema, welches auf einer Gliederung aufbaut, verwende ich OneNote.
Sammle ich Quellen, die später nach bestimmten Attributen gefiltert werden sollen, dann nutze ich Evernote.
Das Medienbildungskonzept entsteht in OneNote. Die Übersicht über der Übungsblätter und Apps für den Unterricht filterbar nach Fächern und/oder Klassenstufen entsteht in Evernote.

Welche Notizprogramme nutze ich bei wissenschaftlichen Arbeiten?
Antwort: OneNote für die Struktur und Citavi (Literaturverwaltung und Wissensorganisation) für die Quellen.

Wir haben vier Räume mit interaktiven Tafeln und den entsprechenden Arbeitsplatzrechnern, zwei Computerräume mit je 15 Computerarbeitsplätzen und neun Räume mit Lehrer-Rechnern/Beamer.
Summe: 17 Räume von 32
Wir wollen noch sieben Räume mit interaktiven Tafeln ausstatten und vier Tablet-Klassen schaffen.
Betrachten wir jetzt mal den Finanzbedarf und ob das Ganze auch gefördert wird.

ProjektBerechnungSumme
7 Räume mit
interaktiven Tafeln
7 mal 4000,00€ (Tafeln)
plus
7 mal 850,00€ (AP-PC)
28.000,00€
5.950,00€
4 Tablet Klassen
(eine Klasse 28 Schüler plus
ein Lehrer)
116 Tablet mal 450,00€52.200,00€
Netzanschluss für 7 Räume mit
interaktiven Tafeln
7 mal 3.050,00€21.350,00€
4 Tablet Klassen benötigen
WLAN
4 mal 750,00€3.000,00€
Summe =110.500,00€

Je Schule sind ca. 125.000,00€ veranschlagt, damit sind wir noch im grünen Bereich.
Aber: Für mobile Endgeräte sind nur 20% der Gesamtförderungssumme (max. 25.000,00€) förder fähig. Das bedeutet anstelle der 116 Tablet sind rund 56 möglich, damit alles wieder an den Anfang zurück und noch einmal Köpfe zusammenstecken.
Dieses kleine Beispiel zeigt wie wichtig es ist, zum Einen die Förderrichtlinien zu kennen und zum Anderen zu wissen, wie man die Klassenräume effektiv mit digitalen Medien ausstatten könnte.
Damit stellt sich die Frage: welchen Nutzen bringt welche Neuanschaffung nachhaltig für den Unterricht?
Oder Was machen wir wenn wir … haben? Wenn wir das im Unterricht umsetzen wollen, benötigen wir … .
Quelle: SAB – Digitale Schulen Überblick

PS: Wer WLAN in den Räumen haben möchte braucht auch den Netzanschuss (4 mal 3050,00€ = 12.200,00€).


Zwei Beispiele
1. Für eine Oberschule kann ein Server mit einem Preis bis zu 7500,00 EURO beantragt werden. Meine Frage „Wer braucht einen Server?“ wurde mit einem gewissen Unverständnis „beantwortet“. Jetzt lasst uns doch mal eine Arbeitsgruppe/Team ein wenig „spinnen“ und in die Zukunft denken, da könnte so ein Server schon benötigt werden. Warum nicht in Info auch mal Rechner virtualisieren oder verschiedene Betriebssysteme/Datenbanken aufsetzen? Der Fortbildungsschwerpunkt ist somit klar definiert.

2. Displays und interaktive Tafeln incl. Steuergerät (je Raum) 4.000,00 EURO, Arbeitsplatzrechner 850,00 EURO
Digitaler Unterricht kann heißen, dass man ein Video zeigt, z. B. aus der Mesax Mediathek. Besser ist natürlich den Unterricht interaktiv zu gestalten. Der Lehrer hat eine Aufgabe in einem virtuellen Klassenraum vorbereitet, die Schüler/-innen betreten mit ihren PC/Laptop/Tablet diesen Klassenraum, lösen die Aufgabe und das Ergebnis wird am Board präsentiert.
Wenn wir nun vier Tafeln beantragen, dann haben wir vier Zimmer in denen digitaler Unterricht in Rotation stattfinden kann. Ja und zu jedem Multimediabord gehört auch ein „Steuer-PC“ oder ein Laptop oder idealerweise ein Tablet. Fortbildungsschwerpunkte in diesem Beispiel sind z. B. Board-Software, Apps und virtuelle Klassenzimmer.

Diese Gedankenspiele setzen Wissen über digitale Medien voraus. Nicht alle Lehrer/-innen sind hier gleichermaßen vorbereitet. Es gibt jedoch immer und an jeder Schule sehr interessierte Lehrer-/innen, denen es Spaß macht zu experimentieren und die in ihrer Freizeit Lernsequenzen schaffen oder sich mit technischen Themen beschäftigen. Egal wie das Ergebnis ist, natürlich ginge es mit einer gewissen Start-Fortbildung schneller, die intensive Auseinandersetzung mit digitalen Lehr-/Lernmedien führt immer zu einem positiven Ergebnis. Bis zu dem Punkt, dass interessierte Schüler/-innen mitmachen und sich selbst einbringen.

Und schon haben wir aus zwei Visionen den Technikbedarf und viel wichtiger den Fortbildungsplan kreiert, in groben Punkten versteht sich. Ich spreche nicht von 2019, sondern über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren.

Im Punkt 1. ist das visionäre Thema „Virtualisierung“, ein Begriff der in der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Wir haben den Technikbedarf und wir haben ein Thema der Fortbildung. Ich höre einen Zwischenruf, ja wenn dazu im Info-Unterricht keine Zeit ist, dann nutzen wir eine Projektwoche oder ein GTA.

Mit Punkt 2. können sie selbst mal versuchen eine Vision, den Technikbedarf und den Fortbildungsplan zu kreieren. Ich bin auf ihre Einsendungen gespannt (lernpartner@lerngalaxis.com).

Meine Antwort auf diese Frage ist kurz und knapp.
Das Ziel für das MBK muss bei allen Beteiligten klar sein, die Arbeit muss in einer Gruppe organisiert werden, die Dokumente der LaSuB und der Westermann Gruppe müssen gelesen werden und bei Fragen sofort LaSuB oder Stadtmedienstelle per E-Mail um Antwort bitten. Wichtig – bei jeder noch so simplen Frage.

Ziele: „- damit digitale Medien und Lernumgebungen sinnvoll in den Unterricht aller Fächer eingebunden werden können und – Lernprogrammen & Lernplattformen für den Unterricht genutzt werden“. Dazu bedarf es einer bestimmten technischen Ausstattung an den Schulen und mit der erforderlichen Ausstattung entsteht das Finanzierungskonzept.
Fachgruppen: dieser Prozess (3-5 Jahre) ist von einer Person nicht zu schaffen, auch nicht von drei Leuten. Holt die Eltern und Schüler mit ins Boot. Immerhin ist die digitale Bildung Teil des Schulprogrammes und damit Angelegenheit Aller.
Technikbedarf: Nicht die Technik macht den Lehr-/Lernprozess erfolgreich, sondern die richtige Nutzung der Geräte.
Visionen: Bei der Planung der Geräte gibt es zwei einfache Fragen und hier spielen Träume/Wünsche eine große Rolle a) Was machen wir im Unterricht mit den Tablets oder Laptops? oder b) ich stelle mir dies und jenes vor, welches Gerät/App brauche ich dazu?
Fortbildung: Die Weiterbildung per Anweisung „ab sofort jeden 2. Mittwoch Weiterbildung Digitalisierung“ ist natürlich völliger Schwachsinn und wird auch so nicht vorkommen.
Die Fortbildung einmal im Monat in kleinen Lehrer-Gruppen, nach Interessengebieten, schafft innerhalb der Schule Vertrauen und Multiplikatoren. Wollen wir wirklich den Lehrkräften wieder einmal tolle Sachen vorsetzen und sie dann allein machen lassen, nein. Übrigens, hier entsteht gerade das Fortbildungskonzept!

Im nächsten Beitrag werde ich mit ein paar Zahlen arbeiten.

Der erste Einsatz als Fortbildner im neuen Schuljahr, mit dem gewohnten Lampenfieber im Vorfeld, ist nun schon wieder Geschichte. Meine Teilnehmer/-innen waren ein sehr aufmerksames Publikum mit kompetenten Fragen. Wie ein Slogan schon sagt „durch Lehren lernen ich/wir“ und ich habe wieder viel dazugelernt.
Unsere heutigen Themen waren die Grundlagen von LernSax und die Unterstützung bei der Erarbeitung des Medienbildungskonzept.
Was uns allen klar geworden ist, und deshalb der Einsatz der Plattform „LernSax“ so notwendig wird, waren die einzelnen Punkte der Kernkompetenzen aus dem Kompetenzrahmen der SMK-Konzeption „Medienbildung und Digitalisierung in der Schule“ (Okt. 2017, 65 Items). Denn diese spiegeln sich u. a. in den Funktionsgruppen der LernSax (Kommunizieren, Organisieren, Lernen und Präsentieren) seit 2011 wieder. Wie unschwer zu erkennen ist, beide Themen (Medienbildungskonzept und LernSax) passen wunderbar zusammen und sollten in Sachsen als Einheit gesehen werden.

Im nächsten Beitrag geht es um die Arbeit der Arbeitsgruppe „Digitalisierung“

Endlich starten wir mit der Fortbildung „LernSax“ zur Unterstützung der Lehrer/-innen und damit zur Digitalisierung an Schulen.
SchiLF – Die Termine stehen fest (03.09., 10.09 und 08.10.2019).
Auf der Seite der Stadtmedienstelle Dresden (http://bit.ly/2ZXnB8h) können die genauen Zeiten eingesehen werden.
Bitte rechtzeitig anmelden und Plätze sichern!
Wir beginnen mit Formularen/Umfragen (03.09.) und gehen über die Dateiablagen/Speicherorte/WebWeaver Desktop (10.09.) zu den Lernplänen (08.10.) über. Wir Mitarbeiter/-innen der SMS freuen uns über eine rege Teilnahme. Wünsche geben Sie bitte bereits im Vorfeld an die Stadtmedienstelle (SMS) weiter.

Im letzten Beitrag wurden die Aufgaben bei der Planung beschrieben. Der Prozess oder die Phasen der Konzeptentwicklung werden im Grunde nichts Anderes darstellen. Nach medienbildungskonzept (http://bit.ly/2YIggJh) kann der Prozess wie folgt aussehen:

  1. Visionen entwickeln – Träumen ist erlaubt, was machen wir wenn …? oder ihr habt 30 Tablets für den Unterricht, was machen wir (im schulischen Kontext) damit?
  2. Bestandsaufnahme und Dokumentation
  3. Infrastruktur als Kernproblem angehen
  4. Dem System Orientierung bieten
  5. Kommunikation und Zusammenarbeit an der Schule organisieren
  6. Arbeit in den Fachschaften
  7. Bedarf an Endgeräten und Software
  8. Evaluation

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Eine sehr gute Zusammenfassung der Aufgaben wurde von der Westermann Gruppe veröffentlicht.

Die Aufgaben der Medienentwicklungsplanung umfassen:

  • Einrichtung einer Steuergruppe oder „Gruppe Digitalisierung“  (Empfehlenswert ist ein Team aus Schulleitung, LehrerInnen, Elternschaft, SchülerInnen und weiteren Fachkräften der Schule.)
  • den Ist-Stand erheben = Technik Bestandsaufnahme, Kompetenzniveau LuL & SuS erfassen, prüfen der Förderung der Medienkompetenz je Klassenstufe
  • ein Medienbildungskonzept erarbeiten, = schulischer Medienentwicklungsplan, Klasse 5 mit Einführungskurs beginnen, Medienbildung als eigenes Fach oder Medienbildung im Fachunterricht, Lernplattform als Teil des Medienkonzeptes (z. B. LernSax)
  • die erforderliche Ausstattung festlegen = PC-Räume oder mobile Geräte?, Schulgeräte oder BYOD?, Tablets oder Laptops?, Welche zusätzlichen Geräte? Welche Software
  • ein Finanzierungskonzept erstellen = Bedarf definieren, Kosten kalkulieren, Prioritäten festlegen, Fördermöglichkeiten prüfen und Sponsoren anfragen
  • Kooperationen prüfen = Überblick über die Möglichkeiten Gewinnen, interessante Angebote testen und kritisch begleiten und bewährte Angebote in das Medienkonzept integrieren
  • Rahmenbedingungen der Mediennutzung definieren = u. a. Reglung Wartung, Aktualisierung und Konfiguration von Geräten
  • die Wartung organisieren = u. a. verantwortliche Personen festlegen, Informationsfluss und Dokumentation festlegen
  • ein Fortbildungskonzept erarbeiten = u. a. Wissensstand und Weiterbildungsbedarf im Kollegium erfragen und Themen für Pädagogische Tage und für die Fortbildung einzelner Lehrkräfte identifizieren
  • erste Schritte umsetzen sowie
  • Evaluierung und Weiterentwicklung

Quelle: http://bit.ly/2LMGcj9

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