Meine Antwort auf diese Frage ist kurz und knapp.
Das Ziel für das MBK muss bei allen Beteiligten klar sein, die Arbeit muss in einer Gruppe organisiert werden, die Dokumente der LaSuB und der Westermann Gruppe müssen gelesen werden und bei Fragen sofort LaSuB oder Stadtmedienstelle per E-Mail um Antwort bitten. Wichtig – bei jeder noch so simplen Frage.

Ziele: „- damit digitale Medien und Lernumgebungen sinnvoll in den Unterricht aller Fächer eingebunden werden können und – Lernprogrammen & Lernplattformen für den Unterricht genutzt werden“. Dazu bedarf es einer bestimmten technischen Ausstattung an den Schulen und mit der erforderlichen Ausstattung entsteht das Finanzierungskonzept.
Fachgruppen: dieser Prozess (3-5 Jahre) ist von einer Person nicht zu schaffen, auch nicht von drei Leuten. Holt die Eltern und Schüler mit ins Boot. Immerhin ist die digitale Bildung Teil des Schulprogrammes und damit Angelegenheit Aller.
Technikbedarf: Nicht die Technik macht den Lehr-/Lernprozess erfolgreich, sondern die richtige Nutzung der Geräte.
Visionen: Bei der Planung der Geräte gibt es zwei einfache Fragen und hier spielen Träume/Wünsche eine große Rolle a) Was machen wir im Unterricht mit den Tablets oder Laptops? oder b) ich stelle mir dies und jenes vor, welches Gerät/App brauche ich dazu?
Fortbildung: Die Weiterbildung per Anweisung „ab sofort jeden 2. Mittwoch Weiterbildung Digitalisierung“ ist natürlich völliger Schwachsinn und wird auch so nicht vorkommen.
Die Fortbildung einmal im Monat in kleinen Lehrer-Gruppen, nach Interessengebieten, schafft innerhalb der Schule Vertrauen und Multiplikatoren. Wollen wir wirklich den Lehrkräften wieder einmal tolle Sachen vorsetzen und sie dann allein machen lassen, nein. Übrigens, hier entsteht gerade das Fortbildungskonzept!

Im nächsten Beitrag werde ich mit ein paar Zahlen arbeiten.

Der erste Einsatz als Fortbildner im neuen Schuljahr, mit dem gewohnten Lampenfieber im Vorfeld, ist nun schon wieder Geschichte. Meine Teilnehmer/-innen waren ein sehr aufmerksames Publikum mit kompetenten Fragen. Wie ein Slogan schon sagt „durch Lehren lernen ich/wir“ und ich habe wieder viel dazugelernt.
Unsere heutigen Themen waren die Grundlagen von LernSax und die Unterstützung bei der Erarbeitung des Medienbildungskonzept.
Was uns allen klar geworden ist, und deshalb der Einsatz der Plattform „LernSax“ so notwendig wird, waren die einzelnen Punkte der Kernkompetenzen aus dem Kompetenzrahmen der SMK-Konzeption „Medienbildung und Digitalisierung in der Schule“ (Okt. 2017, 65 Items). Denn diese spiegeln sich u. a. in den Funktionsgruppen der LernSax (Kommunizieren, Organisieren, Lernen und Präsentieren) seit 2011 wieder. Wie unschwer zu erkennen ist, beide Themen (Medienbildungskonzept und LernSax) passen wunderbar zusammen und sollten in Sachsen als Einheit gesehen werden.

Im nächsten Beitrag geht es um die Arbeit der Arbeitsgruppe „Digitalisierung“

Endlich starten wir mit der Fortbildung „LernSax“ zur Unterstützung der Lehrer/-innen und damit zur Digitalisierung an Schulen.
SchiLF – Die Termine stehen fest (03.09., 10.09 und 08.10.2019).
Auf der Seite der Stadtmedienstelle Dresden (http://bit.ly/2ZXnB8h) können die genauen Zeiten eingesehen werden.
Bitte rechtzeitig anmelden und Plätze sichern!
Wir beginnen mit Formularen/Umfragen (03.09.) und gehen über die Dateiablagen/Speicherorte/WebWeaver Desktop (10.09.) zu den Lernplänen (08.10.) über. Wir Mitarbeiter/-innen der SMS freuen uns über eine rege Teilnahme. Wünsche geben Sie bitte bereits im Vorfeld an die Stadtmedienstelle (SMS) weiter.

Im letzten Beitrag wurden die Aufgaben bei der Planung beschrieben. Der Prozess oder die Phasen der Konzeptentwicklung werden im Grunde nichts Anderes darstellen. Nach medienbildungskonzept (http://bit.ly/2YIggJh) kann der Prozess wie folgt aussehen:

  1. Visionen entwickeln – Träumen ist erlaubt, was machen wir wenn …? oder ihr habt 30 Tablets für den Unterricht, was machen wir (im schulischen Kontext) damit?
  2. Bestandsaufnahme und Dokumentation
  3. Infrastruktur als Kernproblem angehen
  4. Dem System Orientierung bieten
  5. Kommunikation und Zusammenarbeit an der Schule organisieren
  6. Arbeit in den Fachschaften
  7. Bedarf an Endgeräten und Software
  8. Evaluation

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Eine sehr gute Zusammenfassung der Aufgaben wurde von der Westermann Gruppe veröffentlicht.

Die Aufgaben der Medienentwicklungsplanung umfassen:

  • Einrichtung einer Steuergruppe oder „Gruppe Digitalisierung“  (Empfehlenswert ist ein Team aus Schulleitung, LehrerInnen, Elternschaft, SchülerInnen und weiteren Fachkräften der Schule.)
  • den Ist-Stand erheben = Technik Bestandsaufnahme, Kompetenzniveau LuL & SuS erfassen, prüfen der Förderung der Medienkompetenz je Klassenstufe
  • ein Medienbildungskonzept erarbeiten, = schulischer Medienentwicklungsplan, Klasse 5 mit Einführungskurs beginnen, Medienbildung als eigenes Fach oder Medienbildung im Fachunterricht, Lernplattform als Teil des Medienkonzeptes (z. B. LernSax)
  • die erforderliche Ausstattung festlegen = PC-Räume oder mobile Geräte?, Schulgeräte oder BYOD?, Tablets oder Laptops?, Welche zusätzlichen Geräte? Welche Software
  • ein Finanzierungskonzept erstellen = Bedarf definieren, Kosten kalkulieren, Prioritäten festlegen, Fördermöglichkeiten prüfen und Sponsoren anfragen
  • Kooperationen prüfen = Überblick über die Möglichkeiten Gewinnen, interessante Angebote testen und kritisch begleiten und bewährte Angebote in das Medienkonzept integrieren
  • Rahmenbedingungen der Mediennutzung definieren = u. a. Reglung Wartung, Aktualisierung und Konfiguration von Geräten
  • die Wartung organisieren = u. a. verantwortliche Personen festlegen, Informationsfluss und Dokumentation festlegen
  • ein Fortbildungskonzept erarbeiten = u. a. Wissensstand und Weiterbildungsbedarf im Kollegium erfragen und Themen für Pädagogische Tage und für die Fortbildung einzelner Lehrkräfte identifizieren
  • erste Schritte umsetzen sowie
  • Evaluierung und Weiterentwicklung

Quelle: http://bit.ly/2LMGcj9

– Was ist dabei zu beachten? Wer schreibt das Medienkonzept? Was soll drinstehen? Wann sollen wir das auch noch machen? Fachliche Unterstützung? Zeitliche Ressourcen? Austausch unter den Schulen? (http://bit.ly/2JDnK9U)

Ich finde es sehr gut, dass die Anzahl der Seiten mit Hinweisen, Hilfestellungen sowie Beispielen aktuell zahlenmäßig überwiegen und nicht die Seiten von externen Anbietern die das Konzept erstellen wollen.

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Der Digitalpakt ist ein sehr guter Schritt und parallel muss der Fortbildung der Lehrkräfte (u. a. Erhöhung der Mittel für SchiLF, Zeitumfang für PITKo überdenken) mehr Beachtung geschenkt werden. 
Zahlen und Informationen:
Die Veröffentlichung „Medienbildung und Digitalisierung in der Schule“ (Oktober 2017) enthält im Abschnitte 5.1 Aus-, Fort- und Weiterbildung folgende Aussage: „Mit zunehmender Digitalisierung entwickelt sich auch die Rolle der Lehrkräfte weiter. Die lernbegleitenden Funktionen der Lehrkräfte gewinnen an Gewicht. …“ (Kultusministerkonferenz 2016: Bildung in der digitalen Welt., S. 13.)

Nun sind die Gelder des Digitalpakt veröffentlicht:

  • ca. 17,3 Millionen Euro für Breitbandausbau an Schulen – Doppelhaushalt 2019/20 für den Ausbau des Breitbandausbau an Schulen
  • ca. 250 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für Sachsen – damit soll die Grundausstattung der Schulen geleistet werden
  • ca. 125000 Euro je Schule – für Vernetzung in Schulgebäuden, schulisches WLAN, Lernplattformen, interaktive Tafeln, Displays sowie Laptops/Notebooks und Systemadministratoren zur Wartung der digitalen Infrastruktur, so war es geplant.
    In der Förderrichtlinie der SAB ist der Bereich „Systemadministratoren zur Wartung der digitalen Infrastruktur“ als nicht zuwendungsfähige Ausgabe aufgeführt.

Natürlich bringt u. a. der pädagogische Einsatz von Tablets im Unterricht einen großen Vorteil, um unterschiedliche Lernverhalte der Schülerinnen und Schülern (SuS) zu kompensieren oder den Unterricht mit 3-D-Animationen anschaulicher zu gestalten. Mittel für die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrern (LuL)?
Warum nutzen wir die vorhandene Ressourcen nicht und bilden unsere LuL in der Nutzung aus?
Digitalisierung hat an sächsischen Schulen bereits 2012 mit der Lernplattform „LernSax“ begonnen. Leider beschränkt sich die aktuelle Nutzung auf administrative und kommunikative Funktionen. Die sechs Kompetenzbereiche des Kompetenzrahmens (lt. Medienbildung und Digitalisierung in der Schule) lassen sich hier sehr gut abbilden und mit der Einbindung der Mesax-Mediathek sind auch pädagogisch wertvolle Medien nutzbar.
Welche Ursachen gibt es, dass die Nutzung noch nicht dem Potenzial der Plattform entspricht oder noch nicht alle Schulen diese Plattform in ihrer Arbeit einbinden?
Die Gründe sehe ich in der Rolle der Lehrkräfte und deren Fortbildung. Was nutzen die Mediaboards von Promethean, wenn „nur“ PowerPoint-Präsentationen abgespielt und die Software/Tools der Boards nicht genutzt werden. Einen zweiten Punkt sehe ich in der personellen Situation, u. a. der zeitlichen Verfügbarkeit der PITKo. Eine Wochenstunde ist meiner Meinung nach, für die Befähigung des Kollegiums zum Einsatz neuer Medien im Unterricht durch schulinterne Fortbildung, Organisatorisch-koordinierende Tätigkeiten und IT-Systeme konfigurieren/administrieren, zu wenig.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei all denjenigen bedanken, die sich in Eigeninitiative, mit viel Herzblut und nicht gezählten Arbeitsstunden der LernSax verschreiben.
Dankeschön!

Herzlich Willkommen auf der neuen Internetpräsenz LernGalaxis. Vielen Dank an meine liebe Vio für die Themen-Icons. Sie sind wirklich toll geworden.
Der „Pädagoge aus Leidenschaft mit starken Nerven“ wird euch im Sinne von „docendo discimus – durch Lehren lernen wir“ zu den Themen „Bildung & Medien – eEducation // Nachhilfe“ seine Meinung mitteilen.
Natürlich werden in den nächsten Tagen die ersten Beiträge eingestellt und über Twitter/Facebook verteilt.
Niemand ist perfekt, deshalb schaut euch um und wenn ihr Fehler oder Kritikpunkte findet (open beta Test), dann schreibt bitte einen Kommentar in die „“Eröffnung“.
VG André S.

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